Gelatine als Naturheilmittel für Gelenke

· 24 Dezember, 2014
Gelatine ist ein großartiges Naturheilmittel - regelmäßiger Konsum stärkt Knochen, Knorpel und Bänder.

Wenn wir „Gelatine“ hören, fällt uns meist nur „Wackelpudding“ oder „Gummibärchen“ dazu ein. Doch man kann Gelatine als Naturheilmittel ebenfalls einsetzen.

Manche von uns erinnern sich vielleicht noch daran, dass Oma oder Opa Gelatinepulver in Wasser angerührt und getrunken hat.

Heutzutage ist man immer schnell bei teuren Wundermitteln der modernen Medizin – obwohl günstige und altbewährte Hausmittel genauso wirken können!

Viel Eiweiß: Gelatine als Naturheilmittel

Gelatine ist ein Stoff aus tierischem Eiweiß. Sie wird aus dem Bindegewebe verschiedener Tierarten produziert. Meist sind dies Schweine oder Rinder.

In der Medizintechnik dient Gelatine u.a. zur Beschichtung von Implantaten, z.B. von Gefäßprothesen.

In den Gelatinepillen, die als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich sind, ist aber nicht diese zähe Lebensmittel-Gelatine enthalten. Stattdessen enthalten sie wasserlösliches Kollagen-Hydrolysat.

Dieses soll vom Körper besser aufgenommen werden. So kann es dann an den Stellen im Körper wieder eingebaut werden, wo es benötigt wird.

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Gelatine als Naturheilmittel bei Arthrose

Bei der Behandlung von Arthrose kann Gelatine als Naturheilmittel unterstützend wirken. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die vom Verschleiß betroffenen Körperstellen noch regenerativen Knorpel aufweisen.

Ist der Knorpel so stark abgetragen oder beschädigt, dass er sich nicht mehr regenerieren kann, hilft auch eine Therapie mit Gelatine nicht mehr.

Die mit den Kapseln aufgenommene Gelatine wird in den noch bestehenden Knorpel eingebaut. An knorpelfreien Gelenken neuen Knorpel aufzubauen, ist allerdings unmöglich.

Nur wer an Arthrose im Anfangsstadium leidet, kann daher Gelatine als Naturheilmittel einsetzen.

Aber Gelatine ist auch eine sinnvolle Nahrungsergänzung, um Schäden am Gelenkknorpel vorzubeugen. Denn wenn der Gelenkknorpel gut genährt ist, ist er nicht so leicht zu schädigen.

Naturheilmittel bei Gelenkschmerzen

Gelatine als Naturheilmittel bei Gelenkschmerzen

Gelatine als Naturheilmittel kann auch gegen Überlastungsschmerzen in den Gelenken helfen. Allerdings muss sie vorbeugend über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, um diesen Effekt zu erzielen.

Es nützt also nichts, erst am Tag vor der Bergwanderung etwas Gelatine zu schlucken, um am nächsten Tag sorgenfrei die Knie belasten zu können!

Wer aber weiß, dass in einigen Wochen eine gelenkbelastende Bergtour ansteht, kann dementsprechend langfristig mit der Einnahme von Gelatine beginnen und sich ihren schützenden und vorbeugenden Effekt zunutze machen.

Lesetipp:

Ursachen von Gelenkschmerzen

Naturheilmittel bei degenerativen Knochenerkrankungen

Auch bei degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule kann Gelatine spürbar Linderung bringen und somit sogar letztendlich Schmerzen reduzieren und für mehr Beweglichkeit im Alltag sorgen.

Osteoporose ist die häufigste Alterserkrankung des Knochengerüstes. Durch die Krankheit werden Knochen porös, und oft sind Knochenbrüche die Folge.

Gelatine kann bei Osteoporose dafür sorgen, dass die Knochen elastischer bleiben, das Risiko für Knochenbrüche senken und dazu beitragen, Schmerzen zu reduzieren.

Naturheilmittel als Nahrung

Ein Naturheilmittel – auch für Leistungssportler

Nicht nur alte Menschen können die Vorzüge von Gelatine genießen. Auch Leistungssportler haben Gelatine als Naturheilmittel für sich entdeckt, um Gelenkverschleiß vorzubeugen.

Leistungssport ist eine enorme Belastung für die Gelenke. Deswegen ist es sinnvoll, sie gegen vorzeitigen Verschleiß zu schützen.

Studien deuten darauf hin, dass Gelatine regenerierend in Knochen, Knorpel, Sehnen und Bänder wirkt. Daher ist Gelatine für alle Altersklassen als Naturheilmittel geeignet.

Bei jungen Menschen wirkt sie vorbeugend, bei älteren therapeutisch.

Zur Therapie wie auch zur Vorbeugung ist es wichtig, Gelatine nicht in den bekannten Formen (wie Gummibärchen oder Wackelpudding) zu sich zu nehmen.

Diese enthalten außerdem Zucker und damit viele Kalorien. Eine erhöhte Kalorienzufuhr führt zwangsläufig zu Übergewicht und belastet damit die Gelenke um ein Vielfaches!

Daher empfiehlt es sich wirklich, Gelatinekapseln aus dem Angebot der Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

Oder es Oma und Opa gleich zu tun: Gelatinegranulat ist im Lebensmittelhandel erhältlich. Dies kann in ein Glas Wasser gerührt und getrunken werden.

Wer den Geschmack von Gelatine nicht mag, kann die Gelatine auch in einen Saft oder kalten Tee einrühren. Allerdings niemals in Heißgetränke, da Gelatine bei etwa 50 Grad Celsius schmilzt.

Fruchtsaft mit Gelatine wird zu der Art von „Glibbermasse“, die auch Wackelpudding ausmacht. Solange das Getränk warm ist, geliert die Masse nicht.

Kühlt es jedoch ab, wird sie langsam fest. Vollständig im Kühlschrank durchgekühlt ist der Saft als Nachtisch eine Art gesunden Wackelpuddings. Als lauwarmes Getränk jedoch ist er weniger appetitlich.

Gelatine ist also wirklich ein hervorragendes Naturheilmittel für deine Gelenke. Egal wie alt du bist!