Fruchtbarkeit natürlich verbessern

· 25 Oktober, 2014
Um eine Schwangerschaft zu fördern, ist es auch wichtig, auf ein adäquates Gewicht zu achten. Vergiss nicht, dass bei sportlichen Aktivitäten Endorphine freigesetzt werden, die die Ovulation beeinflussen.

Wenn du planst, ein Kind zu haben, empfehlen wir dir, diesen Artikel zu lesen, in dem du erfährst, wie du die Fruchtbarkeit in kurzer Zeit verbessern kannst. Lies diese Tipps und Hausmittel, um dein Ziel baldmöglichst zu erreichen und Mutter zu werden.

8 Tipps, um die weibliche Fruchtbarkeit zu erhöhen

Es gibt verschiedene Gründe, die eine Schwangerschaft erschweren. Dazu gehören eine unausgeglichene Ernährung, Übergewicht, Stress, Alter, verschiedene Gewohnheiten (Rauchen, Alkohol), langes Sitzen sowie vieles mehr. Um deine Fruchtbarkeit zu verbessern, lies am besten diese Tipps:

Lesetipp: Erhole dich ein Jahr von der Schwangerschaft

  • Ernähre dich ausgeglichen: Änderungen der Essgewohnheiten können unregelmäßige Menstruationszyklen verursachen sowie ovulationshemmend wirken. Konsumiere mehr Olivenöl und weniger Fertiggerichte und süßes Gebäck, mehr pflanzliches Eiweiß (Getreide) und weniger tierisches Eiweiß (rotes Fleisch). Iss Obst und Gemüse und verzichte auf raffinierte Kohlenhydrate (weißes Mehl) und Zucker. Reduziere auch den Konsum von Milchprodukten und trinke mehr natürliche Fruchtsäfte und Wasser. Trinke nicht zu viel Kaffee.

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  • Kontrolliere dein Gewicht: Versuche, das deiner Größe und Konstitution entsprechende Idealgewicht zu halten (oder diesem nahe zu sein). Dies ist sehr wichtig, um dann schwanger zu werden. Bei einem sehr niedrigen oder sehr hohen Body-Mass-Index wird die Hormonproduktion beeinflusst und die Ovulation aus dem Gleichgweicht gebracht. Bei Übergewicht kommen oft Ovulationsstörungen vor. Und bei sehr mageren Frauen kann es dann auch zu Fruchtbarkeitsproblemen kommen, da sie häufig keinen regelmäßigen Menstruationszyklus haben.
  • Reduziere Stress: Wenn du schon seit einigen Monaten schwanger werden möchtest und dabei keinen Erfolg hast, bist du vielleicht nervös sowie beunruhigt, ob es klappen wird. Bewahre Ruhe, denn Stress reduziert die Möglichkeit schwanger zu werden. Es gibt einen sehr engen Zusammenhang zwischen Unfruchtbarkeit und Stress. Mache dir keine Sorgen, wenn der Schwangerschaftstest diesen Monat negativ war, das hat noch lange nichts zu bedeuten. Versuche auch, dass berufliche oder finanzielle Probleme dich nicht zu sehr belasten, damit dein Kopf und dein Körper sich darauf vorbereiten können, ein neues Leben zu empfangen.

Weitere Tipps

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  • Akupunktur kann helfen: Verschiedene Studien haben nachgewiesen, dass Akupunktur (orientalische Technik, die bei verschiedenen Beschwerden emfpohlen wird) die Fruchtbarkeit stimulieren kann, da durch diese Technik die Nerven beruhigt und der Stress dann besser verarbeitet werden kann. Es gibt auch andere Methoden wie Yoga, Tai Chi sowie Meditation, die sehr empfehlenswert sind.
  • Beachte den Ovulationszeitpunkt: Eine Eizelle kann zwischen 24 und 36 Stunden im Körper der Frau überleben, die Spermen können jedoch bis zu fünf Tage im unteren Teil des Fortpflanzungstrakts überleben. Für eine größere Chance, schwanger zu werden, solltest du drei bis vier Tage vor der Ovulation bis zu ein bis zwei Tage danach sexuelle Beziehungen haben. Um den fruchtbarsten Tag zu kennen, kannst du dies anhand eines Kalenders ausrechnen oder einen Ovulationsrechner verwenden. Lasse dich von deinem Frauenarzt beraten.
  • Lasse dich durchchecken: Der Arzt kann deinen Gesundheitszustand checken und dir falls notwendig eine Behandlung gegen Krankheiten verschreiben, die deine Fruchtbarkeit beeinflussen können, z.B. Endometriose, Zysten oder andere Beschwerden im Fortpglanzungsapparat.
  • Höre mit Rauchen auf: Wenn du diese schlechte Gewohnheit hast, solltest du besser damit aufhören. Rauchende Frauen haben eine schlechtere Embryonenqualität sowie ein größeres Risiko für spotane Fehlgeburten. Auch die Gefahr, dass das Kind an Atemwegs- oder Herzbeschwerden leidet, ist größer.

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  • Verzichte auf bestimmte Übungen: Professionelles Training oder zu intensive Übungen (wie z.B. Spinning) erhöhen das Risiko, an Unfruchtbarkeit zu leiden. Dies ist auf die Endorphine zurückzuführen, die bei diesr Aktivität produziert werden und den Prolaktinspiegel dann verändern, der für die Ovulation wichtig ist.

Hausmittel, die helfen, schwanger zu werden

  • Konsumiere täglich einen Teelöffel Weizenkeimöl und einen Teelöffel Karottensamen.
  • Iss Kressesprossen sowie Algen in Salaten.

Lesetipp: Weinen während der Schwangerschaft: wie wirkt es sich auf dein Baby aus?

  • Schneide zwei geschälte Kürbisse in Scheiben und mixe diese dann im Standmixer mit etwas Wasser, um einen Saft herzustellen. Trinke diesen nach Beendigung der Menstruation täglich.
  • Gib einen Löffel Geranienblüten in eine Tasse kochendes Wasser. Decke die Tasse dann ab und warte bis der Tee kalt wird. Trinke davon zwei Tassen täglich. 

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  • Konsumiere jeden Morgen auf leeren Magen einen Löffel Pollen oder Gelée Royale.
  • Koche einen Löffel Sarsaparille, zwei Löffel Maca, einen Löffel Löwenzahn sowie einen Löffel Brennesseln in einem Liter Wasser und lasse die Kräuter 10 Minuten lang ziehen. Siebe den Aufguss und trinke ihn dann über den Tag verteilt kalt oder warm.
  • Mische zwei Löffel Leinsamen in einer lauwarmen Tasse Milch und trinke diese Mischung dann jeden Morgen auf leeren Magen.
  • Presse eine Orange und eine Pampelmuse oder Grapefruit und trinke diesen Saft dann jeden Morgen auf nüchternen Magen.

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  • Trinke täglich Damiana-Tee (eine Handvoll Damiana in einer Tasse kochendem Wasser). Manche empfehlen auch, mit diesem Aufguss Sitzbäder durchzuführen
  • Trinke täglich Himbeerblättertee. Die Menge hängt von deinem Geschmack ab, du kannst nur ein Blatt oder auch mehrere pro Wassertasse nehmen.
  • Konsumiere bis zu drei Tassen Ringelblumentee täglich. Dieser wird dir helfen, eventuell verstopfte Eierstöcke zu reinigen.
  • Duros, S., Vinolas, C., Comtet, M., Sifer, C., & Grynberg, M. (2018). Fertility preservation in women. Medecine Therapeutique Medecine de La Reproduction, Gynecologie et Endocrinologie. https://doi.org/10.1684/mte.2018.0688
  • Lerchbaum, E., & Obermayer-Pietsch, B. (2012). Vitamin D and fertility: a systematic review. European Journal of Endocrinology. https://doi.org/10.1530/eje-11-0984