Fersensporn – Was kann ich tun?

11 Juni, 2014
Um eine Plantarfaszitis zu vermeiden, ist es ausschlaggebend, Fettleibigkeit und Fehlhaltungen sowie den Gebrauch unpassender Schuhe zu verhindern.

Fersensporn verursacht oft quälende Schmerzen in den Fersen, die aufgrund von Verkalkungen an entzündeten oder eingerissenen Sehnen entstehen.

Es gibt zwei Typen von Fersensporn: an der Innenseite (unter der Ferse) und an der Außenseite (am Anfang der Achillessehne), wobei ersterer häufiger vorkommt.

Wie entsteht ein Fersensporn?

Zu einem Fersensporn kommt es aufgrund einer Überanstrengung der Plantarfaszie (eine Schicht aus festem Gewebe, die die Knochen bedeckt) und einer nachfolgenden Entzündung, auch Plantarfaszitis genannt. Es entstehen kleine Einrisse an den Sehnen, die mit dem Knochen verbunden sind.

Der Körper lagert an den verletzten Stellen Kalzium ab, mit dem Ziel, das kaputte Gewebe zu reparieren. Dadurch entsteht mit der Zeit ein Auswuchs des Knochens.

Es gibt verschiedene Gründe für einen Fersensporn: Übergewicht, eine falsche Haltung, übermäßiger Sport, ungeeignetes Schuhwerk und langes Stehen. Manche Formen des Fersensporns sind angeboren.

Eine Entzündung der Plantarfaszie kann in Zusammenhang mit einem Fersensporn oder auch unabhängig davon auftreten.

Die Plantarfaszie äußert sich durch einen intensiven Schmerz auf der Fussoberfläche, der sich bis zu der Ferse ausdehnt.

Wie wird ein Fersensporn diagnostiziert?

Der Fersensporn kann durch eine Röntgenaufnahme diagnostiziert werden. Dabei wird ein Auswuchs erkannt, der in Richtung Zehen wächst und zwischen ein und fünf Millimeter lang ist.

Nicht alle Patienten klagen über Symptome.

 

Welche Symptome können auftreten?

In erster Linie werden wir Ihnen Symptome nennen, die durch eine Entzündung bei zu starker Belastung der Sehnen entstehen.

Die Schmerzen treten häufig am Morgen auf, bei den ersten Schritten, die wir gehen. Oft haben wir das Gefühl, als würden wir mit der Ferse auf einen Nagel treten.

Der Schmerz geht meistens zurück, wenn wir uns entspannen, doch er tritt wieder auf, sobald der Fuß belastet wird.

Das Tragen von schweren Sachen verstärkt meist die Schmerzen.

Behandlung

  • Der Gebrauch von orthopädischen Einlagen (speziell für einen Fersensporn) verbessert das Aufstützen des Fusses und entlastet die Spannung der Sehnen.
  • Physiotherapie: durch die Anwendung von Wärme- und Kältetherapien können wir den Schmerz lindern.
  • Dehnungsübungen.
  • Lokale Behandlung mit Ultraschall.
  • Stosswellentherapie: die Ultraschallwellen können die Verkalkungen auflösen.
  • Einnahme von Schmerzmitteln zur Behandlung von lokalen Schmerzen.
  • Zu einer Operation kommt es, wenn keine Behandlung mehr weiterhilft.

Natürliche Heilmittel, um die Symtpome eines Fersensporns zu lindern

  • Eisenkraut: eine Handvoll von den Blättern fünfzehn Minuten lang in Wasser kochen. Damit eine Kompresse befeuchten und auf den Schmerzbereich legen.
  • Wermut: befeuchtete Kompressen auf die betroffenen Stellen legen.
  • Glaskraut:  eine Handvoll von den Blättern fünfzehn Minuten lang in Wasser kochen und befeuchtete Kompressen auf die Schmerzstellen legen.
  • Sonnenhut: besitzt entzündungshemmende Eigenschaften. Ein Löffel der getrockneten Pflanze pro Tasse Wasser aufkochen und eine Tasse pro Tag davon trinken.

Vorbeugung

Natürlich sollten am besten die Ursachen vermieden werden, damit erst gar kein Fersensporn entsteht. Wie bereits erwähnt, können Übergewicht, übermäßige Belastungen oder etwa ungeeignetes Schuhwerk diese Krankheit auslösen.

Eine ausgewogene Ernährung ist auch wichtig. Diese sollte unter anderem folgendes enthalten: 

Nahrungsmittel, die reich an Magnesium, Silizium und Zink sind. So bleiben Muskeln und Sehnen gesund.

Wir empfehlen Ihnen, dass Sie genügend Nüsse essen, um die Gesundheit zu verbessern.
Wir empfehlen Ihnen, ausreichend Nüsse ezu ssen, da diese sehr gesundheitsförderlich sind..
  • Magnesium
    Weichtiere, Kopfsalat, Spinat, Spargel, Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse etc. sind gute Mineralquellen.
  • Silizium
    Vollkornhafermehl, Petersilie, Brennnessel (dafür fragen Sie am besten einen Spezialisten), Zuckerrüben, grüne Bohnen.
  • Zink
    Erdnüsse, Kürbis und Kürbiskerne, Sesambutter und Sesammehl, Weizenkleie, Austern.
  • Omega-3-Säuren helfen bei einer Entzündung
    Diese finden wir in Fisch, Fischöl, Leinöl, Rapsöl und Nüssen.
    Auch in Gemüse und Obst wie Gurken, Erdbeeren, Spinat, Soja, Nüssen, Mandeln und Kopfsalat.

Empfehlenswerte Früchte

Zwei Früchte besonders empfehlenswerte Früchte sind Ananas und Papaya. Durch ihre voteilhafte Zusammensetzung stechen sie durch viele entzündungshemmende Eigenschaften hervor. Es wird empfohlen, sie gemeinsam zu essen, damit die Wirkung noch intensiver ist.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist von größter Wichtigkeit und hilft uns, gegen Beschwerden und Krankheiten – wie beispielsweise dem Fersensporn – vorzubeugen.

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