Entzündungshemmendes Getränk mit Kurkuma, Pfeffer und Honig

· 10 März, 2017
Pfeffer potenziert die Wirkung von Kurkuma, sodass er in keiner entzündungshemmenden Zubereitung fehlen darf.

Nach gesicherten wissenschaftlichen Studienergebnissen ist Kurkuma geeignet, um Entzündungen einzudämmen, weswegen die gelbe Wurzel gerne bei Arthrose eingesetzt wird. Hier geben wir dir ein Rezept für ein entzündungshemmendes Getränk mit Kurkuma, Pfeffer und Honig.

Um von ihren Eigenschaften zu profitieren, kannst du damit Gerichte würzen oder ein leckeres entzündungshemmendes Getränk herstellen. Wir stellen dir die einzelnen Zutaten des Getränkes zunächst einmal vor:

Kurkuma und Pfeffer immer zusammen!

Kurkuma wird auch Gelbwurz oder fälschlicherweise Safranwurzel genannt. Du bekommst es meist gemahlen als exotisches Gewürz, in den meisten Bioläden aber auch als frische Wurzel.

Es färbt Speisen intensiv gelb und ist dabei wesentlich billiger als Safran. Der Geschmack ist mildwürzig, weswegen du ihn gegen Gelenkbeschwerden gerne großzügig zum Würzen benutzen kannst.

Die entzündungshemmende Wirkung des in Kurkuma enthaltenen Wirkstoffs Curcumin bei Kniearthritis wurde sogar durch Studien bestätigt. Die Wirkung von Kurkuma ist besser, wenn du davon größere Mengen konsumierst, eine feine Prise über dein Gemüse gestreut hilft wenig.

Studienzeigten auch, dass das im Pfeffer enthaltene Piperin die Bioverfügbarkeit von Wirkstoff Curcumin aus Kurkuma um ein Vielfaches steigert.

Lesetipp: 5 Kurkuma-Masken gegen Aknenarben

Möchtest du also von den gesundheitlichen Vorzügen von Kurkuma profitieren, so achte darauf, die gelbe Wurzel immer mit einer Prise Pfeffer zu kombinieren. Egal, ob du damit Gemüse würzt oder ein entzündungshemmendes Getränk zubereitest.

Honig-KurkumaHonig

Das leckere Produkt der fleißigen Bienen gilt in der Naturheilkunde als Allerheilmittel. Honig hilft erwiesenermassen bei entzündlichen Hauterkrankungen, da die süße Klebe antibakteriell wie ein sanftes Antibiotikum wirkt.

Auch bei Verletzungen dient Honig dazu, diese schneller abheilen zu lassen, sodass sogar einige Hautcremes auf dem Markt sind, die sich diese Eigenschaft zu Nutzen machen.

Ingwer

Ein Bestandteil des Ingwers hemmt ein Enzym, das bei Schmerzen im Körper aktiv wird.

Ist dieses Enzym gehemmt, sind die Schmerzen abgemildert. Das Prinzip funktioniert wie bei einer Schmerztablette, nur etwas magenschonender und natürlicher.

Die Bestandteile des Ingwers wirken besonders gut gegen Muskelschmerzen, aber auch bei leichten Kopfschmerzen und Rheuma, da Ingwer auch entzündungshemmende Eigenschaften hat.

In Kombination mit der schmerzstillenden Wirkung wird Ingwer besonders gerne in der Therapie von Rheuma und Arthritis eingesetzt, da Ingwer Schmerzen verringern und Entzündungen hemmen kann.

ZimtstangenZimt

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Sorten Zimt, die im Handel als Gewürz angeboten werden.

Der klassische Ceylon-Zimt wächst in Burma, Bangladesch oder Sri Lanka und hat ein feineres, edleres Aroma.

Schärfer und billiger würzt der Cassia-Zimt, der in großen Mengen aus China kommt.

Den Unterschied erkennst du auch an den Röllchen, die aus der Rinde geformt werden: Cassia Zimt wird in dickere Rindenscheiben geschnitten, bevor er zu Rollen geformt wird.

Je dünner und feinblättriger, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um Ceylon-Zimt handelt.

Grundsätzlich solltest du zum Verzehr Ceylon-Zimt verwenden und nur zu Dekorationszwecken und zur Beduftung den Cassia-Zimt wählen.

Letzterer enthält nämlich erhebliche Mengen an Cumarin, welches giftig ist. Die Stiftung Warentest warnte nach einem Test vor vielen Zimtsternen und anderem Weihnachtsgebäck, das mit dem billigeren Cassia-Zimt gewürzt, bis zu 37x höhere Cumarinwerte als erlaubt enthielt!

Achte also unbedingt darauf, welchen Zimt du zum Verzehr kaufst!

Lesetipp: Mit Kurkuma und Ingwer auf Kurs für deine Gesundheit

Getränk-KurkumaGolden Latte – ein entzündungshemmendes Getränk

Dieses Getränk eignet sich gut , um mit wenigen Schlucken gleich eine relativ große Menge Kurkuma aufzunehmen. Statt Kuhmilch kannst du auch pflanzliche Milch, zum Beispiel Mandelmilch, verwenden. Du brauchst:

  • 1 Teelöffel Kurkuma
  • 1 Teelöffel Honig
  • Ingwer nach Geschmack
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Pfeffer
  • 250ml Milch

Löse das Kurkumapulver vorsichtig in etwas Milch auf und rühre dann die anderen Zutaten außer dem Honig mit dem Rest der Milch unter.

Erhitze dann die Mischung und koche sie kurz auf. Das ist wichtig, um das Getränk sämig und cremig zu machen. Nach dem Aufkochen dann etwas abkühlen lassen und mit Honig süßen.

Mit gelegentlichem Umrühren genießen. Je nachdem, wie viel Ingwer du verwendet hast, wärmt die Schärfe des Ingwers zusätzlich!

Es wird sich immer etwas Bodensatz bilden, wenn du vor dem Trinken nicht umrührst. Es ist wichtig, dass du den Bodensatz mittrinkst, um von den Vorzügen zu profitieren!

Tee-mit-KurkumaGewürztee

Magst du weder Milch noch pflanzliche Alternativen, so kannst du aus den Zutaten auch einen Tee herstellen. Auch ein entzündungshemmendes Getränk.

Verwende die gleichen Mengen wie im Rezept für die „golden Latte“, jedoch übergieße die Zutaten nur in einer Tasse mit Wasser. Bei Tee ist ja nicht erwünscht, dass er cremig und sämig wird. Auch hier ist jedoch wichtig, den Bodensatz mitzuverzehren!