Einwöchige Kur, die gegen Wassereinlagerungen helfen könnte

· 6 Mai, 2015
Zunächst gilt es, die Ursache zu finden, um nicht nutzlos am Symptom herumzudoktern.

Wassereinlagerungen in Händen und besonders an den Füßen sind unangenehm. Du solltest in erster Linie abklären, ob nicht ein Herzproblem hinter den Beschwerden liegt. Kann dein Arzt nichts feststellen, so probiere unsere einwöchige Kur aus, um das Wasser aus deinem Körper zu treiben!

Ursachen für Wassereinlagerungen

Zunächst gilt es, die Ursache zu finden, um nicht nutzlos am Symptom herumzudoktern. Sind deine Beine und Füße geschwollen, dann liegt das meist daran, dass du lange gestanden hast und die Venenpumpe nicht richtig funktioniert hat.

Das ist normal. Versuche, während du stehst, auf und ab zu wippen, um die Venenpumpe in Gang zu halten. Auch große Hitze führt zu Wassereinlagerungen, da sich die Gefäße weiten und somit mehr Wasser einströmen kann.

Eine weitere Ursache könnte ein gestörter Abfluss der Gewebeflüssigkeit (Lymphe) sein, wenn du etwa zu enge Strümpfe oder Bekleidung trägst. Auch eine Thrombose könnte dahinter stecken und diese ist lebensgefährlich und gehört in die Hände eines Arztes!

Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen, sowie Allergien und Schilddrüsenfunktionsstörungen können ebenfalls Wassereinlagerungen begünstigen und sind zum Teil lebensbedrohlich! Daher kläre unklare Wassereinlagerungen unbedingt beim Arzt ab, bevor du unsere Tipps verfolgst!

gesunde-Küche

Einwöchige Kur

Ernährung

Die Ernährung ist der Schlüssel zum Erfolg im Kampf gegen Wassereinlagerungen. Um generell Wassereinlagerungen zu verhindern, solltest du auf alle Lebensmittel verzichten, die Wasseransammlungen im Körper fördern. Dazu gehört nicht nur Salz, sondern auch Zucker.

Kalium

Deine Ernährung sollte besonders viel Obst und Gemüse mit Kalium enthalten.

Kalium brauchst du nicht nur, um deinen körpereigenen Wasserhaushalt zu regulieren, sondern auch für eine richtige Reizübertragung der Muskeln. Muskelkrämpfe treten auch bei Kaliummangel, nicht nur bei Magnesiummangel auf!

Es ist wichtig für eine optimale Reizleitung des Herzens und kann somit Herzrhythmusstörungen vorbeugen.

Kalium reguliert auch das Zellwachstum, den Blutdruck und das Säure-Basen-Gleichgewicht, beeinflusst die Freisetzung gewisser Hormone (z. B. Insulin) und ist wichtig für die Kohlenhydratverwertung und Eiweißsynthese. Eine erhöhte Kaliumeinnahme kann also den Blutdruck senken. Beeindruckend, oder?

wassertrinkenViel trinken!

Viel trinken fördert einen guten Stoffwechsel und dieser wiederum sorgt dafür, dass der Körper ein ausgeglichenes Flüssigkeitsverhältnis hat. Das bedeutet also nicht: viel Wassereinlagerung, sondern exakt das Gegenteil!

Lesetipp: Was gegen Wassereinlagerungen hilft

Bitte trinke nur kalorienfreie Getränke wie Wasser oder Kräutertees, um nicht an Gewicht zuzulegen oder mit Zucker wieder Wasser einzulagern!

Tee Kräutertees

Mutter Natur hat in ihrem Kräutergarten für viele Beschwerden etwas für uns vorrätig. Auch zum Entwässern gibt es hervorragende Kräutertees. Wenn du deinen Tee selber machen möchtest: Brennesselblätter wirken entwässernd.

Zugegeben, er sieht weder appetitlich aus, noch schmeckt er besonders gut. Aber Medizin muss ja bekanntlich nicht immer schmecken!

Brennnesseltee wirkt entwässernd und hilft, Wassereinlagerungen vorzubeugen. Es gibt in der Apotheke oder im Reformhaus die Blätter in getrockneter Form zu kaufen. Da die Brennnessel aber fast überall wächst, kann man sie auch selber ernten und über Kopf hängend zu Hause trocknen.

Je stärker der Tee, desto intensiver die Wirkung! Zur Entwässerung werden außerdem Birkenblätter, Löwenzahn, Schachtelhalmkraut und Wacholderbeerenöl angewendet.

Müsli-Banane

Die einöchige Kur – Frühstück

Mische dir ein Müsli aus Reisflocken mit viel Melone, Erdbeeren, Bananen oder Ananas. Dieses Obst ist reich an Kalium, ebenso der Reis.

Als Getränk kannst du einen frischen Smoothie aus den genannten Obstsorten herstellen oder einen entwässernden Kräutertee deiner Wahl kochen. Die Flüssigkeitsmenge sollte mindestens 500ml betragen, gerne mehr!

Reis

Die einwöchige Kur – Mittagessen

Reis und Kartoffeln, sowie Quinoa und Hirse wirken durch den hohen Kalium-Anteil entwässernd. Kombiniere Reis oder Kartoffeln mit Gemüse und Gewürzen, die den Stoffwechsel anregen und so ebenfalls entwässernd wirken können. Fenchel, Sellerie, Petersilie und Ingwer beispielsweise.

Achte darauf, kein stark salzig gewürztes Fleisch dazu zu essen. Wurst sollte tabu sein, denn sie enthält viel Salz! Ein schön gepfeffertes oder mit Kräutern gewürztes Stück Geflügel oder Fleisch braucht kein Salz, um lecker zu sein!

Lesetipp: Tipps zur Vermeidung von Wassereinlagerungen

Als Getränk wähle wieder einen entwässernden Kräutertee oder Smoothie aus Melone oder/und Erdbeere und Ananas. Wichtig ist, weder Smoothie noch Kräutertee mit Zucker zu süßen!

Salat

Die einwöchige Kur – Abendessen

Ein frischer Salat mit entwässernden Zutaten hilft, auch abends den Wasserhaushalt auf Trab zu halten.

Frische Salatgurke, (Stangen-) Sellerie, Melone, Ananas, Kopfsalat, dazu viel Petersilie und ein ungesalzenes Stück Fleisch (oder ein ungesalzener, selbstgemachter Kräuterquark) passen als Eiweißquelle gut dazu.

Als Nachtisch reichlich entwässernde Obstsorten und als Getränk ein Entwässerungstee aus Kräutern.

Tabus

Während dieser einwöchigen Entwässerungskur sind folgende Lebensmittel absolut tabu: Fertiggerichte, weil sie viel Salz und Zucker enthalten.

Wurst, weil Wurstwaren und marinierte Fleischwaren sehr salzhaltig sind. Räucherfisch oder Räucherfleisch (Schinken etc.), da diese auch viel Salz enthalten. Süßigkeiten und Süßgetränke, wenn sie mit Zucker gesüßt sind.

Frühstücksflocken, auch süße, denn sie enthalten auch zu viel Salz! Und generell gilt: Mindestens 2 Liter pro Tag trinken – kalorienfreie Getränke, am besten entwässernde Kräutertees!