Die häufigsten Ursachen für Brustkrebs

· 20 April, 2015
Brustkrebs kommt bei Frauen über 50 Jahren häufiger vorkommt, nach der Menopause ist er meist weniger aggressiv als davor.

Brustkrebs ist ein bösartiger Tumor, der in der Brustdrüse entsteht. Diese Erkrankung betrifft vor allem Frauen, doch auch Männer können daran leiden. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, wenn er zu spät erkannt wird, endet er leider häufig tödlich.

Bei frühzeitiger Erkennung ermöglichen die Fortschritte der Medizn heutzutage jedoch ausgezeichnete Heilungschancen. Oft fehlt es leider immer noch an Information über diese Krankheit. Entscheidend ist, über Risikofaktoren und Ursachen Bescheid zu wissen, um eine entsprechende Vorsorge treffen zu können. In diesem Beitrag erfährst du Wissenswertes über Brustkrebs. 

Alter und Geschlecht

Wie bereits erwähnt, sind meist Frauen von dieser Krankheit betroffen, doch auch Männer können daran leiden. Bei Frauen ab 50 Jahren ist das Risiko erhöht. Männer haben ein 100 Mal niedrigeres Risiko an Brustkrebs zu erkranken als Frauen. 

Familiäre Vorbelastung

brustkrebs

In verschiedenen Studien wurde bestätigt, das Personen mit familiärer Vorbelastung einem größeren Risiko für Brust- Gebärmutterhals-, Eierstock- und Darmkrebs ausgesetzt sind.

Genetischer Defekt

Brustkrebs kann auch durch ein defektes Gen, das von einem Elternteil weitergegeben wird, verursacht werden. Gendefekte finden sich häufig in den Genen BRCA1 und BRCA2, die dafür zuständig sind Proteine zu produzieren, die vor Krebs schützen. Das Risiko, irgendwann im Leben an Brustkrebs zu erkranken, kann dabei um bis zu 80% steigen.

Menstruationszyklus

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Frauen, die die erste Menstruation bereits vor dem 12. Lebensalter hatten sowie Frauen, die erst nach 55 in die Menopause kommen, laufen mehr Gefahr, an Brustkrebs zu erkranken.

Vorherige Erkrankung

Frauen, die bereits in einer Brust Krebs hatten, sind gefährdeter, in derselben oder der anderen Brust noch einmal an Krebs zu erkranken.

Alkoholkonsum

Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass der tägliche Konsum von 1 bis 2 Gläsern Alkohol das Risiko für Brustkrebs erhöhen können.

Schwangerschaft

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Frauen ohne Kinder und Frauen, die erst nach 30 Mutter werden, sind ebenfalls gefährdeter, an Brustkrebs zu erkranken. Wer jedoch mehrere Kinder und bereits in frühem Alter zur Welt bringt, läuft weniger Gefahr, an dieser Krankheit zu leiden.

Hormontherapie

Frauen, die sich über einen längeren Zeitraum einer Hormontherapie mit Östrogen unterziehen, haben ein großes Risiko für Brustkrebs.

Fettleibigkeit

Auch wenn der Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit und Brustkrebs noch nicht vollständig erklärt werden kann, gehen Experten davon aus, dass fettleibige Frauen mehr Östrogen produzieren, wodurch die Entwicklung von Brustkrebs gefördert wird. Das Risiko ist noch größer, wenn die Frau nach dem 50. Lebensjahr an Fettleibigkeit leidet. 

Strahlung

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Röntgenaufnahmen und Computertomographien erhöhen das Risiko ebenfalls erheblich. Wer bereits als Kind mit einer Strahlentherapie gegen Krebs im Rückenbereich behandelt wurde, ist stark gefährdet, auch an Brustkrebs zu erkranken. Das Risiko hängt auch von der verabreichten Dosis und vom Alter ab.

Ernährung

Auch wenn verschiedene Studien gegensätzliche Resultate erzielten, sind sich viele darüber einig, dass eine schlechte Ernährung zu den Hauptgründen für Krebs zählt. Der Konsum von raffinierten Nahrungsmitteln, Wurstwaren, gesättigten Fetten, Zucker usw. erhöht das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. 

Ursachen, die noch nicht belegt werden konnten

Seit einigen Jahren werden auch Antitranspirantien von manchen als Krebserreger betrachtet. Bisweilen konnte dies jedoch noch nicht wissenschaftlich bestätigt werden. Brustimplantate und Pestizide wurden bislang auch nicht mit der Entwicklung von Brustkrebs in Verbindung gebracht.