Bleib bei jenen, die dein Wesen akzeptieren

· 20 Januar, 2016
Wahre Freunde akzeptieren dich, so wie du bist, mit deinen Vorzügen und Fehlern, und helfen dir gleichzeitig besser zu sein.

Bleib bei jenen, die dein Wesen und deine Freiheit akzeptieren. Die dir erlauben, ehrlich zu sein, authentisch und aufrichtig. Bei jenen, die tief in deine Essenz eindringen, dein Wesen verstehen und mit dir das Wunderbare an deiner Person genießen.

Bleibe bei all jenen außergewöhnlichen Personen, die dir unbeschreiblich guttun. Dein volles Vertrauen fördern und stets für das Wohlbefinden deines Wesens sorgen.

Bleib bei diesen Personen, denn positive Beziehungen ermöglichen tiefere Erkenntnisse über dich selbst. Sie erlauben dir, deine eigene Persönlichkeit zu entwickeln, deine Essenz und deine Interessen zu definieren und die Beziehungen zu deiner Umgebung zu stärken.

Bei manchen Personen leuchtet das Gesicht wenn sie lachen, in Abwesenheit jeglicher Bösheit, was bei Erwachsenen selten der Fall ist. Der Ausdruck von Güte verbreitet Wohlbefinden und den Gedanken, wie gut du dich fühlst und wie gut sich diese Person mit dir fühlen wird.

Wer mit einem Lächeln erreichen kann, dass du dich angezogen fühlst, im Einklang bist und Wohlbefinden empfindest, dem schenkst du deine Seele, deine innerste Essenz.

Energie als Essenz des Wesen

Authentisch sein bedeutet, sich keinen Erwartungen zu unterwerfen

Manchmal fällt es schwer, zuzugeben, dass dir beispielsweise ein Musikstück nicht gefällt oder du dich für etwas nicht interessierst. Ist dies der Fall, lässt du langsam einen Teil von dir selbst zurück, was nicht nur eine unbedeutende Äußerlichkeit ist, sondern sich auch in deinem Inneren widerspiegelt.

Kurz gesagt: Du gibst dein eigentliches Wesen auf. Du wirst dadurch immer geringer, deine Gefühle leiden darunter und insbesondere deine Persönlichkeit, die bei Weitem nicht mehr ist, was sie einmal war. Wenn du dich nicht mehr zeigst, wie du bist, gestalten sich auch Beziehungen immer unzufriedener und zerbrechlicher.

Wenn in deinem Leben jedoch Personen auftreten voller Wärme und Sanftheit, lassen sie dich zu Hause fühlen. Sie tun dir wohl, ohne emotionale Fesseln und bringen neue Hoffnungen, Illusionen und Impulse in deinen Alltag.

Leider gibt es nur wenige Personen dieser Art. Deshalb ist es etwas ganz Besonderes, jemanden zu finden, mit dem man Erfahrungen, Gefühle und Gedanken natürlich und aufrichtig austauschen kann.

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Frau mit Blumen in ihrer Essenz und Wesen

Mit sich selbst Frieden schließen

Um diesen positiven Austausch genießen zu können, musst du zuerst Freundschaft mit dir selbst schließen. Authentische Personen helfen dir dabei.

Es geht darum, dich in aller Freiheit selbst zu akzeptieren, was zum Großteil davon abhängt, wie du dich in deiner Umgebung fühlst, denn dies ist eine große Hilfe und Unterstützung, um dich selbst zu werten.

Positive Personen helfen dir, deine innere Gedankenwelt zu entwickeln und zu ordnen:

  • Dich selbst als unwiederholbar und einzigartig zu akzeptieren ist ein grundlegendes Muss. Natürlich möchte jeder am liebsten das angenehmste und von anderen erwünschte Gesicht zeigen, doch wer sich natürlich verhaltet, ist auch authentisch, aufrichtig und gleichzeitig attraktiv.
  • Konzentriere dich nicht auf das Bild, das andere von dir haben, sondern darauf, wie du selbst auf andere ausstrahlst. Dies hilft dir, du selbst zu sein, aufrichtig und spontan zu handeln.
  • Deine Stärke liegt nicht darin, dich mit anderen zu vergleichen. Es ist wichtig, daran zu arbeiten, jeden Tag ein bisschen besser zu sein, um unsere Ideale und Werte zu erreichen. Jedoch nicht um jemandem ähnlich zu werden oder jemanden zu übertreffen.
glückliche Frau in ihrer Essenz und Wesen

Bleibe an der Seite jener, die deinem Wesen guttun

Authentisch zu bleiben ist in der heutigen Welt eine nicht immer einfache Herausforderung, denn tagtäglich wird uns nahegebracht, wie wir uns geben und erscheinen sollen, was wünschenswert, was „in“ ist… dieser Druck von außen verändert unser Wesen und macht uns oft unfähig, wahre und ehrliche Beziehungen aufzubauen.

Sich vor anderen frei geben zu können, so wie man ist, und sich geliebt zu fühlen ist wunderbar. Jedoch leider sehr ungewöhnlich. Deshalb solltest du jene Personen pflegen, die dein Leben schöner machen.

Diese Beziehungen sollten in Dankbarkeit gefördert werden, denn sie beweisen dir, dass Distanz nicht Vergessen bedeutet, dass die ehrliche Zärtlichkeit zu dieser Person für immer währt.

Wir wissen auch, dass jeder Stein einer Konstruktion ehrlich sein muss, um diese solide zu bauen. Deshalb musst du versuchen, eine Beziehung nicht durch Egoismus, Abhängigkeit oder übermäßige Emotionen zu verunreinigen.

glückliches Paar

Der ehrliche Gedankenaustausch und wahrhafte Gefühle bringen uns einander näher. Sie ermöglichen uns, jene zu schätzen, die sich die Zeit nehmen, uns zuzuhören und uns so zu akzeptieren, wie wir sind. Natürlich, ohne Vorurteile und Erwartungen.

Deshalb ist es wichtig, dass diese positiven Personen Teil unseres Lebens formen, uns bereichern und Wohlbefinden schenken. Von all jenen, die nur nehmen und dir nicht zeigen, dass sie wirklich an deiner Seite stehen und dein Bestes wünschen, solltest du dich distanzieren.

Lesetipp: Das Schöne daran, eine Frau über 40 zu sein

Anmerkung für den Leser

Wenn du mehr über Wertschätzung, Liebe und Feingefühl als Essenz einer Beziehung wissen möchtest, empfehlen wir dir, Kapitel 8 des Buches „The social animal“ von Elliot Aronson zu lesen. Dabei handelt es sich um einen Text über Sozialpsychologie, der für Interessierte sehr zu empfehlen ist.

  • POTRECK-ROSE, Friederike; JACOB, Gitta. Selbstzuwendung, Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen: Psychotherapeutische Interventionen zum Aufbau von Selbstwertgefühl. Klett-Cotta, 2015.
  • JACOBY, Mario. Scham-Angst und Selbstwertgefühl. In: Scham—ein menschliches Gefühl. VS Verlag für Sozialwissenschaften, 1997. S. 159-168.
  • REITZLE, Matthias. Ein gutes Selbstwertgefühl im Jugendalter—Garant für eine erfolgreiche Biographie?. In: Jahrbuch Jugendforschung. VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2002. S. 145-171.