Behandlungsmöglichkeiten von Schlafapnoe

10 Oktober, 2014
Wenn Schlafapnoe nicht entspechend behandelt wird, kann diese Krankheit zu schwerwiegenden Problemen führen, dazu zählen beispielsweise Fettleibigkeit oder Herzkrankheiten.

Bei dieser Krankheit setzt die Atmung im Schlaf wiederholt aus. Die Betroffenen spüren in der Nacht eine „künstliche Atmung“ oder kurze Atempausen. Die Unterbrechungen können bis zu 20 Sekunden andauern. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über Schlafapnoe. 

Schlafapnoe – Was ist das?

Diese Krankheit stört den natürlichen Schlafrhythmus. Die Betroffenen haben meist nur einen leichten Schlaf und können sich deshalb nach einem strengen Arbeitstag nicht aureichend erholen.

Schlafapnoe hat zahlreiche negative Folgen wie ein niedriger Energiekonsum, geringe Produktivität, reduzierte Aufmerksamkeit am Tag, langsame Reflexe usw. Sie kann nicht gleich wie Schlaflosigkeit oder Schläfrigkeit behandelt werden. Wenn nichts dagegen getan wird, können schwerwiegende Probleme von Herzkrankheiten bis zu Fettleibigkeit, Diabetes oder Bluthochdruck entstehen. Mit einer adäquaten Behandlung können die Symptome jedoch kontrolliert und eine gute Schlafqualität erreicht werden.

Symptome

  • Atemaussetzer
  • Starkes Schnarchen
  • Erstickungsgefahr
  • Hecheln
  • Schläfrigkeit während des Tages
  • Unruhiger Schlaf
  • Gefühl von Atemknappheit
  • Aufwachen mit gereiztem oder trockenen Hals
  • Kopfschmerzen am Morgen 
  • Reizbarkeit
  • Konzentrationsunfähigkeit 
  • Stimmungsschwankungen
  • Depressionen
  • Ungewöhnliche Schlafstellungen
  • Albträume
  • Tendenz zur Mundatmung
  • Verstärkte Transpiration in der Nacht 
  • Reduzierte Leistungsfähigkeit

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Schlafapnoe kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden, die wichtigsten davon sind:

  • Obstruktive Schlafapnoe (OSA): Es kommt beim Einatmen zu einer Verengung der Atemwege aufgrund einer verringerten Muskelaktivität im Halsbereich. So entstehen kurze Atempausen, was die Sauerstoffversorgung des Blutes reduziert. Wenn dies vorkommt, wacht die betroffene Person unmittelbar auf, da das Hirn eine Atemunfähigkeit feststellt und dem Körper befiehlt aufzustehen, um die Atemwege zu öffnen. Manchmal ist Aufwachen nicht nötig, da sich der Mechanismus wieder von selbst reguliert. Diese Episoden können jede Nacht öfters vorkommen, was Müdigkeit und ein Erstickungsgefühl verursachen kann.
  • Zentrale Schlafapnoe: Diese kommt am seltensten vor, muss jedoch hervorgehoben werden. Diese Beschwerde tritt auf, wenn das Hirn nicht richtig mit den Atemmuskeln kommuniziert. In diesem Fall leiden die Betroffenen auch an Einschlafproblemen und leichtem Schlaf. Oft erkranken Personen mit Herzbeschwerden an zentraler Schlafapnoe und wachen in den Morgenstunden häufig auf.
  • Komplexe Schlafapnoe: Diese wird durch eine Verstopfung der Atemwege aufgrund verschiedener Ursachen oder Muskelstörungen hervorgerufen. Gründe können Rauchen, Fettsüchtigkeit, exzessiver Alkoholkonsum, verstopfte Nase oder familiäre Veranlagung sein.

Natürliche Mittel gegen Schlafapnoe

Folgende Tipps können Ihnen helfen die Beschwerden zu lindern und die Atemwege frei zu halten:

  • Abnehmen: Schon ein paar Kilos weniger kann Ihnen helfen, denn so wird der Hals weniger komprimiert. Achten Sie auf ein gesundes Gewicht, das Sie mit einer adäquaten, ausgeglichenen Ernährung erreichen können.
  • Bewegung: 30 Minuten körperliche Bewegung täglich werden Ihnen helfen. Sie können zum Beispiel spazieren gehen.
  • Vermeien Sie bestimmte Medikamente sowie übermäßigen Alkoholkonsum: Beruhigungsmittel, Schlafmittel oder Antihistaminika sind in diesem Fall schädlich. Auch alkoholische Getränke sind abzuraten, da durch diese die Halsmuskulatur entspannt und so die Atmung beeinfluss wird.
  • Schlafen Sie in Seiten- oder Bauchlage: Schlafen Sie nicht auf dem Rücken, denn so könnte sich die Zunge oder der Weichgaumen im Hals stützen und die Atemwege blockieren. Manche raten, einen Tennisball oder ein anderes Objekt auf die Hinterseite des Pijamas zu nähen, um zu verhindern, dass der Betroffene auf dem Rücken schläft.

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  • Achten Sie darauf, dass die Nasenlöcher die ganze Nacht lang offen sind: Sie können dazu einen Nasenspray (Salzlösung) oder Nasenstrips verwenden. Ihre Nase sollte immer genug Luft bekommen. Verwenden Sie jedoch keine Antihistaminika oder Abschwellungsmittel.
  • Vermeiden Sie den Konsum von Kaffee sowie üppiges Essen: Kaffee und auch schwere Gerichte beeinträchtigen den Schlaf. Lassen Sie zwischen Abendessen und Nachtruhe immer mindestens zwei Stunden vergehen.
  • Respektieren Sie die Schlafzeit: Achten Sie auf regelmäßige Schlafzeiten, so ist Ihr Körper jede Nacht aufs Einschlafen programmiert. Auch die Apnoe-Episoden und die Müdigkeit werden so reduziert.
  • Praktizieren Sie Yoga: Mit Yoga-Übungen lernen Sie eine bewußte Atmung und gleichzeitig werden Nasenhöhlen und Atmungswege ausgweitet. Durch das regelmäßige Praktizieren können die Einatmung sowie die Ausatmung kontrolliert werden.
  • Konsumieren Sie Knoblauch: Dieser wird Ihnen helfen, die Vergrößerung der Tonsillen oder eine Entzündung der Atemwege zu erleichtern. So können Sie einfacher und natürlicher ein- und ausatmen. Stellen Sie eine Paste aus Knoblauch her und verwenden Sie auch für Ihre Speisen mehr Knoblauch.

Bilder zur Verfügung gestellt von Cosmetic Dentist Torrance, sman_13, Subhra Patrim Das und Marta Moraschi.

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