9 unglaubliche Vorzüge, die Äpfel haben

· 10 März, 2016
Wem es möglich ist, der sollte Bio-Äpfel verzehren und zwar mit Schale. So erhöhen wir die Menge an Ballaststoffen, die wir unserem Organismus mit einem Apfel liefern, was hilft, die Verdauung zu regulieren, und die Ausschwemmung von Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe unterstützt

Äpfel gehören zum Glück zu jenen Früchten, die wir das ganze Jahr über essen können: Sie sind lecker, vielseitig einsetzbar und weisen einen Nährstoffgehalt auf, der sie zu einem idealen Verbündeten unserer Gesundheit macht.

Die stärksten Wirkungen der Äpfel gehen auf ihren Gehalt an Antioxidantien und Pektin zurück. Während die Antioxidantien freie Radikale abfangen und Zellschädigungen verhindern, hilft das Pektin, die Darmpassage zu regulieren.

Äpfel vermitteln im Vergleich zu anderen Früchten ein starkes Sättigungsgefühl. Sie werden deshalb denjenigen empfohlen, die eine Diät zur Gewichtsreduktion durchführen möchten, ihren Heißhunger aber nicht kontrollieren können.

Es gibt unzählige Gründe, warum wir alle täglich Äpfel konsumieren sollten! Im Folgenden wollen wir dir die neun wichtigsten vorstellen.

1. Sie sind gut für das Herz

Stethoskop mit Apfel

In Äpfeln sind zahlreiche pflanzliche Wirkstoffe enthalten, die antioxidativ wirken. Sie sind in der Lage, freie Radikale abzufangen und so zu verhindern, dass diese Schäden am Erbgut der Zellen setzen. So können Äpfel eine Vielzahl von Geweben im gesamten Organismus schützen und zur Prophylaxe verschiedener Krebserkrankungen beitragen.

Auf der anderen Seite trägt die im Apfel enthaltene lösliche Faser dazu bei, dass an der Darmschleimhaut weniger Cholesterin absorbiert wird. Was nicht absorbiert wird, kann den Körper auch nicht belasten.

2. Sie wirken harntreibend

Äpfel wirken dank ihres hohen Kaliumgehaltes diuretisch. Damit erleichtern sie den Nieren ihre Arbeit, denn diese müssen bei ausreichendem „Durchlauf“ Stoffwechselendprodukte und Giftstoffe nicht mehr so hoch konzentrieren. Aber auch Flüssigkeitsretentionen im Gewebe werden leichter ausgespült, was beim Abnehmen hilft.

Bei entzündlichen Erkrankungen und Bluthochdruck empfiehlt sich der tägliche Konsum von Äpfeln. Zum einen, damit die Nieren die aus der Entzündung herrührenden Toxine besser ausscheiden kann, und zum anderen, damit dem Herz-Kreislauf-System etwas Last abgenommen wird.

Da all diese Wirkungen gesunde Nieren voraussetzen, sollten Personen, die an Niereninsuffizienz leiden, mit harntreibenden Mitteln vorsichtig sein. Das gilt auch für Äpfel. Bevor der Kaliumgehalt der Diät erhöht wird, sollte der Arzt gefragt werden.

3. Sie helfen gegen Durchfall und Verstopfung

Äpfel für eine gute Verdauung

In der Apfelschale sind unlösliche Ballaststoffe in besonders großen Mengen enthalten. Sie unterstützen die Entleerung des Dickdarms, weshalb ihr täglicher Konsum helfen kann, einer Verstopfung vorzubeugen.

Auf der anderen Seite enthält das Fruchtfleisch sogenanntes Pektin, das die Regulation der Darmpassage unterstützt und so den Wasserverlust bei Durchfall reduzieren kann.

Zusätzlich enthalten Äpfel auch Tannine, das sind pflanzliche Inhaltsstoffe, die adstringierend und entzündungshemmend wirken.

4. Äpfel für gesündere Zähne

Beim Kauen eines Apfels wird die Speichelproduktion im Mund angeregt und ein ausreichender Speichelfluss trägt Wesentliches dazu bei, kariesverursachende Bakterien von den Zähnen abzuspülen. Dasselbe gilt natürlich auch für andere Mikroorganismen im Mund, zum Beispiel jene, die Mundgeruch verursachen.

Ein Apfel kann sicher weder Zahnbürste noch Zahnpasta ersetzen und wer gesunde Zähne haben möchte, sollte beide sehr regelmäßig verwenden. Aber ein Apfel zwischendurch unterstützt die Mundhygiene dennoch.

5. Äpfel zur Vorbeugung von Morbus Alzheimer

Zellkontakte

In Äpfeln stecken bedeutende Mengen an Antioxidantien, weshalb der Konsum von Äpfeln und Apfelsaft als wirksame Unterstützung der Prophylaxe degenerativer Erkrankungen angesehen wird. Morbus Alzheimer ist eine neurodegenerative Krankheit und eine ausreichende Versorgung mit Antioxidantien kann dazu beitragen, das Gehirn länger gesund und fit zu halten.

6. …und Morbus Parkinson

Auch Morbus Parkinson zählt zu den neurodegenerativen Erkrankungen. Antioxidantien spielen deshalb auch in seiner Prophylaxe eine wichtige Rolle. Allerdings wurde auch festgestellt, dass eine ballaststoffreiche Ernährung zur Vorbeugung von Morbus Parkinson beitragen kann, weshalb den Äpfeln an dieser Stelle eine doppelt positive Rolle zukommt.

Manchmal kommt neue Hoffnung aus ganz unerwarteter Richtung – 65-jährige Frau versichert, dass sie Morbus Parkinson riechen kann

7. Verringerung des Diabetesrisikos mit Äpfeln

Äpfel gegen Diabetes

Die in den Äpfeln enthaltenen löslichen Ballaststoffe tragen viel dazu bei, dass der Blutzuckerspiegel im gesunden Rahmen gehalten wird. Das kann insbesondere für die Menschen wichtig sein, in deren Familien Diabetes mellitus Typ 2 bereits mehrfach festgestellt wurde und die wahrscheinlich eine entsprechende Veranlagung besitzen, und natürlich auch für jene, die an Diabetes erkrankt sind.

8. Entgiftung der Leber

äpfel zur Entgiftung der Leber

Der übermäßige Konsum von kalorienreichen Lebensmitteln oder Nahrung, die reich an ungesunden Fetten ist, führt zu einer steten Zunahme von Lebererkrankungen.

Obwohl die Leber erstaunliche Selbstheilungskräfte besitzt und sich von vielen Toxinen reinigen kann, erschwert ihr eine derartige Belastung mit schwer verdaulicher Nahrung doch enorm ihre Arbeit.

Der regelmäßige Konsum von Apfelsaft hilft, die Leber zu entgiften und zu reinigen. Ist ihr erst einmal diese Last abgenommen, so kann sie auch ihre normale Arbeit wieder problemlos verrichten. Davon wird dein gesamter Körper profitieren.

9. …und Vermeidung von Gallensteinen mit Äpfeln

Die Gallenflüssigkeit wird in der Leber gebildet, über Gallengänge in den Zwischenspeicher Gallenblase geleitet und von dort in den Darm. Hier soll sie die Fettverdauung unterstützen.

Wenn das Gleichgewicht aber bereits stromaufwärts nicht stimmt, etwa weil die Blutfettwerte zu stark erhöht sind, dann bilden sich Gallensteine. Es kann zu sehr schmerzhaften Koliken kommen.

Eine gesunde, ausgeglichene Diät, in der sowohl lösliche als auch unlösliche Ballaststoffe ihren festen Platz haben, sorgt dafür dass derartige Störungen des Gleichgewichts nicht auftreten.

Weitere Tipps zur Gesunderhaltung dieses wichtigen Organsystems gibt es hier: 5 Tipps zur Verbesserung der Funktion von Leber und Gallenblase

Kanntest du all diese Vorzüge der Äpfel? Wir hoffen, du hast viel Neues dazugelernt und berücksichtigst diese Erkenntnisse beim nächsten Einkauf und der Zusammenstellung deines Speiseplans.