8 Gründe, warum du dich erschöpft fühlen könntest

· 7 Januar, 2016
Wusstest du, dass langes Sitzen bei fehlender Bewegung der Hauptgrund für Ermüdung ist? Körperliche Aktivität hilft uns, unser Durchhaltevermögen zu steigern und fördert die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems

Wenn du dich müde und erschöpft fühlst, dann mag das an körperlicher Überanstrengung liegen. Auch eine Krankheit oder eine psychische Belastung können für diesen Zustand verantwortlich sein. Bist du allerdings erschöpft, ohne dass einer dieser Gründe vorliegt, dann solltest du deinen Lebensstil analysieren und nach der Ursache suchen.

Es ist ganz normal, ab und zu müde zu sein. Problematisch wird es erst dann, wenn du immer wieder erschöpft bist und vielleicht auch über andere Beschwerden zu klagen hast.

Mattigkeit und Erschöpfung können so dominierend werden, dass wir unseren alltäglichen Aufgaben nur noch schwer nachkommen können und uns mehr und mehr eine inaktive Routine zulegen.

Um das Problem endgültig zu lösen, musst du seinen Ursprung finden. Die Erschöpfung ist ein Symptom, dem eine Ursache zugrunde liegt. Wir stellen dir daher heute acht mögliche Gründe vor, die dazu führen können, dass du dich immer wieder erschöpft fühlst.

Nicht nur der Körper, auch der Geist kann ermüden – 7 Tipps, um mentale Erschöpfung zu vermeiden

1. Du trinkst zu wenig Wasser

Wasser

Von Experten aus dem Gesundheitswesen hört man es immer wieder: „Eine Dehydratation schadet der Gesundheit und schränkt die Leistungsfähigkeit des Körpers in jeder Hinsicht ein.“

Es wird geschätzt, dass schon eine 2%ige Dehydratation zu einer signifikanten Leistungseinbuße führt, bei der dem Körper Energie fehlt und bei der wir uns schwach und erschöpft fühlen.

Wenn unserem Organimus Wasser fehlt, nimmt das Blutvolumen ab. Das Blut wird dickflüssiger, was das Kreislaufsystem belastet. Das Herz pumpt weniger effektiv, es ist aufwendiger, Sauerstoff und Nährstoffe in die Gewebe zu transportieren. Und in diesen Geweben, in jeder einzelnen Zelle, liegt die Ursache für die Ermüdung.

2. Du hast Probleme mit der Schilddrüse

Wenn du nahezu täglich an Müdigkeit und Erschöpfung leidest, dann solltest du mit dieser Kondition einen Arzt aufsuchen. Er wird unter anderem die Funktionsfähigkeit deiner Schilddrüse prüfen.

Die Schilddrüse liegt im vorderen Halsbereich der Luftröhre auf und hat die wichtige Aufgabe, den Stoffwechsel zu regeln. Dazu schüttet sie Hormone aus, die auf eine unglaubliche Vielzahl von Zellen im Körper wirken.

Wenn diese Hormonfreisetzung aus irgendwelchen Gründen nicht mehr richtig funktioniert, zieht das deshalb eine ganze Reihe von Symptomen nach sich. Die Lebensqualität sinkt, wenn eine Hypothyreose nicht adäquat behandelt wird.

3. Du sitzt zu lange

Fernsehen erschöpft

Manch einer mag denken, dass körperliche Bewegung nur zu weiterer Erschöpfung führt, aber er könnte mit dieser Vermutung der Realität nicht ferner sein.

Sport verleiht Kondition und Kraft, verbessert die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems und die Leistungsfähigkeit des gesamten Körpers. Regelmäßige Bewegung ist unabdingbar für ein gesundes Herz und einen wachen Kopf, denn sie sorgt dafür, dass Sauerstoff und Nährstoffe überall dort ankommen, wo sie benötigt werden.

Fehlende Bewegung kann auch schwerwiegendere Erkrankungen nach sich ziehen. Umgekehrt hilft Sport, diesen vorzubeugen – Regelmäßiger Sport als Vorbeugung gegen Depressionen

4. Du leidest an einer Blutarmut

Eine Anämie oder Blutarmut besteht in einem Mangel an Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff, der den Sauerstoff zu allen Zellen unseres Körpers trägt. Zum Aufbau von Hämoglobin wird Eisen benötigt und wenn Eisen fehlt, wird folglich zu wenig Hämoglobin synthetisiert. Den Geweben wird weniger Sauerstoff zugetragen, was zu Müdigkeit und chronischer Erschöpfung führt.

5. Du leidest an Harnwegsinfekten

Harnwegsinfekt erschöpft

Harnwegsinfekte treten vor allem bei Frauen auf und kündigen sich in der Regel durch häufigen Harndrang, Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen an.

Wenn eine Harnwegsinfektion nicht entsprechend behandelt wird, verbleiben die Bakterien in den Harnwegen, vermehren sich weiter und die Bekämpfung der Infektion durch unsere Immunabwehr zehrt an unseren Kräften.

6. Du frühstückst nicht

Unsere Ernährung hat großen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden und nur dank der Nährstoffe, die wir unserem Körper mit der Nahrung zuführen, können wir funktionieren.

Wenn wir abends zu Bett gehen, dann hat unser Körper in der Regel noch einen kleinen Vorrat an Nährstoffen, den er in der Nacht verbrauchen kann, um die Vitalfunktionen aufrechtzuerhalten. Am nächsten Morgen ist dieser „Sprit“ jedoch aufgebraucht.

Deshalb ist es ungemein wichtig, zu frühstücken und dem Organismus am Morgen die Energie zuzuführen, die er für einen optimalen Start in den Tag braucht. Wer das Frühstück ausfallen lässt, riskiert baldige körperliche und geistige Erschöpfung, die auch durch eine kleine Vormittagsmahlzeit nicht mehr auszugleichen ist.

7. Du isst Fast Food

Fastfood erschöpft

Fast Food steckt voller Zucker, anderer Kohlenhydrate und gesättigter Fette, deren einzige Wirkung es ist, den Organismus zu belasten.

Nach dem Verzehr von Fast Food kommt es zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels, der eine physische Erschöpfung zur Folge hat. Wir haben dann das Gefühl, nun unbedingt eine Siesta schlafen zu müssen.

Ein gut geregelter Blutzuckerspiegel ist nicht nur wichtig, um das Leistungsvermögen zu erhalten, sondern auch um Erkrankungen wie  Diabetes mellitus Typ 2 vorzubeugen.

Wenn du so gern Hamburger magst, dann schau dich doch mal nach einer gesunden Alternative um, die gibt es, aus Linsen und Quinoa zum Beispiel.

8. Du leidest am Schlafapnoe-Syndrom

Schlafapnoe beschreibt eine Schlafstörung, bei der während der Ruhephase kurzzeitig die Atmung aussetzt. Wenn diese Apnoe eintritt, wird der Schlafrhythmus unterbrochen, der Betroffene findet im Schlaf nicht die notwendige Erholung und klagt tagsüber über Müdigkeit und Reizbarkeit.

Sollte keiner dieser Gründe als Ursache für deine dauerhafte Erschöpfung in Frage kommen, diese aber bereits seit mehr als sechs Monaten anhalten, dann leidest du wahrscheinlich unter chronischer Müdigkeit.

In solch extremen Fällen muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, um mit ihm gemeinsam einen geeigneten Therapieplan aufzustellen.