8 ausgezeichnete Antiseptika für die Haut

· 30 Mai, 2015
Hausmittel als Antiseptika sind jedoch weiterhin eine ausgezeichnete Alternative zur Hautpflege und Vorsorge gegen viele Hautbeschwerden. 

Die Haut ist das größte Organ, das verschiedenen Faktoren ausgesetzt ist, die Veränderungen, Infektionen oder andere Beschwerden verursachen können. Es gibt zahlreiche Antiseptika, die eine gesunde, geschmeidige Haut ohne Entzündungen garantieren.

Hausmittel als Antiseptika sind jedoch weiterhin eine ausgezeichnete Alternative zur Hautpflege und Vorsorge gegen viele Hautbeschwerden.

Die Haut ist ständig vielen Mikroorganismen ausgesetzt, die sich überall befinden. Bei kleinen Hautverletzungen, die nicht behandelt werden, können diese in die Haut eindringen und sowohl oberflächliche als auch tiefergehende Infektionen verursachen.

Eine Möglichkeit dies zu verhindern und kleine Hautverletzungen zu behaneln, sind natürliche Antiseptika, die eine starke Wirkung gegen Krankheitserreger aufweisen. 

Knoblauch als Antiseptika

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Knoblauch ist ein ausgezeichnetes natürliches Antiseptikum. Er hilft gegen verschiedenste Arten von Infektionen. Der Konsum von Knoblauch wird beispielsweise bei Atemwegsinfektionen oder Wunden empfohlen.

Auch bei Nagelpilzerkrankungen oder anderen Hautinfektionen ist die weiße Knolle sehr hilfreich.

Echinacea

Diese Wurzel ist insbesondere bei Hautverletzungen und Infektionen sehr empfehlenswert. Echinacea kann beispielsweise als Tee direkt auf die betroffene Stelle aufgetragen werden.

Bienenhonig als Antiseptika

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Bienenhonig zählt zu den besten natürlichen Antibiotika. Er hat stärkende, entzündungshemmende sowie antiseptische Eigenschaften, die bei Infektionen helfen und die Hautregeneration fördern.

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Honig wird auch häufig für verschiedene Schönheitsmittel verwendet, um die Haut geschmeidiger zu machen, mit Feuchtigkeit zu versorgen sowie Infektionen vorzubeugen.

Um von den Vorteilen zu profitieren, empfiehlt es sich, eine Mischung aus Honig sowie Zitronensaft vorzubereiten, die direkt mit Gaze auf die Hautverletzung aufgetragen wird.

Propolis

Propolis ist eine harzartige Masse, mit der Bienen die Fluglöcher der Bienenstöcke zustopfen und so verhindern, dass Fremdlinge eindringen.

Diese Substanz enthält wertvolle Vitamine, Mineralstoffe sowie zahlreiche Bioflavonoide, die Propolis zu einem hochwirksamen natürlichen Antibiotikum und Antiseptikum machen. Dieses fördert die Heilung von Hautverletzungen sowie Magengeschwüren.

Propolis wird als Antiseptikum sowie Vitaminquelle zur Behandlung verschiedener Gesundheitsprobleme verkauft.

Thymian

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Die antiseptische Wirkung des Thymians ist bereits seit Jahrtausenden bekannt. Schon im alten Ägypten wurde Thymian verbrannt, um die Luft zu reinigen und Mikroorganismen zu beseitigen.

Thymian wird beispielsweise zur Behandlung von Hautverletzungen und Infektionen innerer Organe verwendet.

Auch für die Bronchien und den Darm ist dieses Heilkraut ausgezeichnet. Es empfiehlt sich, täglich zwei Tassen Thymiantee zu trinken. Der Tee kann für äußerliche Anwendungen mit etwas Watte direkt auf die Verletzung aufgetragen werden.

Zwiebel

Wie auch Knoblauch ist die Zwiebel ein starkwirksames natürliches Antiseptikum das hilft, verschiedene Viren, Bakterien und Pilze zu bekämpfen. Es gibt verschiedene äußerliche Behandlungsmöglichkeiten, die bei Hautinfektionen helfen.

Dafür werden die Zwiebeln geröstet, gekocht oder roh direkt auf die Haut aufgelegt. Auch wenn die Zwiebeln anfangs etwas brennen, die Ergebnisse sind ausgezeichnet.

Lavendel

lavendel

Lavendel ist aufgrund des herrlichen Duftes und der entspannenen Eigenschaften sehr beliebt. Doch nur wenige wissen, dass Lavendel auch stark antiseptisch und entzündungshemmend wirkt und deshalb ausgezeichnet bei Hautinfektionen oder Wunden hilft.

Man kann Lavendelöl oder -tee mit einem Umschlag sowie direkt auftragen.

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Karotten

Karotten sind reich an wertvollen Antioxidantien und enthalten überdies ausgezeichnete Eigenschaften für die Haut. Sie sind höchst wirksam zur Desinfektion und Vorsorge gegen Infektionen. 

Dafür wird eine Paste aus gekochten Karotten zubereitet, die direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen wird.

  • Kwakman, P. H. S., & Zaat, S. A. J. (2012). Antibacterial components of honey. IUBMB Life. https://doi.org/10.1002/iub.578
  • Soeberdt, M., Knie, U., Metze, D., & Abels, C. (2014). Anti-inflammatory and anti-pruritic activity of an alkylamide from Echinacea purpurea in murine models of delayed-type hypersensitivity and atopic dermatitis. Experimental Dermatology.