7 toxische Wörter, die du vermeiden solltest

· 27 März, 2018
Auch wenn du es nicht glaubst, toxische Wörter betreffen nicht nur die Menschen, an die sie gerichtet sind, sondern untergraben unser inneres Selbst und geben uns das Gefühl, unfähig zu sein.

Wir benutzten viele toxische Wörter in unserem täglichen Leben, die wir aus unserem Vokabular sofort streichen sollten. Jedes Wort, das wir verwenden, ist eine Reflektion unserer Gedanken und deshalb sehr wichtig.

Deshalb sehen wir uns hier einige toxische Wörter und Ausdrücke an, die wir vermeiden sollten. Schließlich beeinflussen sie, was wir tun, wie wir uns mit unserem Umfeld auseinandersetzen, und auch wie wir über uns selbst denken.

1. “Merkwürdig”

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„Wie merkwürdig das ist“ und „Das ist so merkwürdig…“ sind zwei Ausdrücke, die du bestimmt öfter hörst, als du solltest. Dieses Wort offenbart etwas, das wir normalerweise nicht beachten: unsere Vorurteile.

Jedesmal, wenn wir sagen, dass jemand merkwürdig ist, gehen wir davon aus, dass wir „normal“ sind. Wenn wir also sagen, dass jemand etwas Merkwürdiges tut, sagen wir damit, dass wir selbst normal handeln.

Aber wer bestimmt das? Wir sind alle verschieden, aber wir werden mehr von der Gesellschaft beeinflusst, als wir denken.

Hör auf, dieses Wort zu benutzen und öffne deinen Geist. Alles ist akzeptabel!

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2. “Ich brauche dich”

Was? Das Verb „brauchen“ wird sehr häufig von Paaren geäußert, die ihren Partnern zeigen möchten, wie wichtig sie ihnen sind.

Allerdings gehen von diesem Wort mehrere Aussagen aus, die man enthüllen kann: „Ohne dich bin ich nichts“, „Du bedeutest mir die Welt“, „Was würde ich ohne dich tun?“, „Ich liebe dich mehr als mein Leben“ …

Wenn man eine andere Person braucht, um glücklich zu sein, ist das Abhängigkeit, nicht Liebe. Jedoch verwechseln wir weiterhin Notwendigkeit mit diesem reinen Gefühl.

3. “Das ist deine Schuld”

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„Das ist deine Schuld“ ist ein Ausdruck, den wir oft benutzen. Er spiegelt die Angst wieder, die wir haben, wenn wir die Verantwortung für unsere eigenen Handlungen übernehmen sollen.

Das ist einer der tief verinnerlichten toxischen Ausdrücke, aber auch einer, dem wir die wenigste Achtung schenken. Das kommt daher, dass wir meist vermeiden, uns selbst zu kritisieren. Schließlich wollen wir ja perfekt sein!

Wenn du einen Fehler machst, akzeptiere es. Es ist nicht schlimm; jeder macht Fehler. Gib nicht jemand anderem die Schuld, der nichts getan hat.

4. “Häßlich”

Genau wie es mit dem Wort „merkwürdig“ ist, wer kann entscheiden, ob etwas hässlich ist oder nicht? Schönheitskampagnen und täuschende Werbung sind voll von digitalen Retuschen, die fehlerlose Körper und Gesichter zeigen.

Wenn wir unseren Geist öffnen und uns von diesen Gedanken befreien, merken wir, dass nicht hässlich ist. Alles hat Schönheit, alles hat Eigenschaften, in die wir uns verlieben können oder die uns kalt lassen.

Nur weil uns etwas nicht attraktiv erscheint, heißt das nicht, dass es hässlich ist. Irgendwann muss dir klar geworden sein, dass jeder einen anderen Geschmack hat, oder?

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5. Toxische Wörter: “Ich kann nicht”

Toxische Wörter - Ich kann nicht
Bist du sicher, dass du es nicht kannst? Das sind besonders einschränkende toxische Wörter, die leider viele Menschen sagen und glauben.

Alles ist möglich bis zum Umfang deiner Fähigkeiten. Allerdings findest du dich manchmal eingeengt und denkst, dass du etwas nicht erreichen oder überwinden kannst.

Du bist stärker als du denkst. „Ich kann nicht“ ist eine Negation, die dich einschränkt. Verwandle es in „ich kann“, auch wenn es schwer ist. Du wirst sehen, wie sich die Dinge ändern, und dein Weltbild wird es auch tun.

6. “Hass”

Hass ist ein sehr verletzendes Gefühl, das nicht nur anderen, sondern auch dir selbst weh tut. Hass ist wie ein Magengeschwür, das im Inneren wächst und schmerzt.

Jedoch ist dieses Gefühl auch in Sätzen wie „ich hasse meine Arbeit“, „ich hasse meine Familie“, oder „ich hasse meine Situation“ vorhanden.

Wir können diese Dinge alle hassen, aber tun wir etwas, um die Lage zu ändern? Nein. Deshalb bilden wir nur Unmut.

Hass untergräbt dich und füllt dich mit schlechten Gefühlen. Davon KANNST du dich jedoch jetzt befreien. Es lohnt sich nicht, ihn weiterhin zu fühlen.

7. “Versagen”

Toxische Wörter - Versagen
Versagen hat uns schon immer gequält, und allein das Wort ängstigt uns. Allerdings sagen wir gelegentlich immer noch „ich bin ein Versager“.

Wir leben in dem falschen Glauben, dass Versagen schrecklich ist. Stattdessen ist es eine Möglichkeit, uns zu verbessern, bessere Entscheidungen zu treffen, und aus unseren Fehlern zu lernen.

An Versagen ist nichts Auszusetzen. Im Gegenteil. Ändere „ich bin ein Versager“ auf „ich bin jemand, der aus jedem seiner Fehler lernt.“

Benutzt du diese toxischen Wörter in deinem täglichen Leben? Wenn du dir dessen bewusst bist, hilft dir das, damit aufzuhören. Du kannst es ändern, indem du sie mit positiveren Wörtern ersetzt. Du wirst danach sicher die Veränderung in deinem Leben merken.