7 toxische Substanzen in Nahrungsmitteln

· 11 Januar, 2016
Ein Großteil der Lebensmittel, die wir täglich verzehren, enthält toxische Substanzen. Deshalb empfiehlt es sich, im Rahmen des Möglichen, biologische Produkte zu kaufen.

Bestimmte Nahrungsmittel, die viele von uns täglich verzehren, enthalten vermehrt toxische Substanzen. Deshalb ist es nicht einfach, eine gesunde und bekömmliche Ernährungsweise einzuhalten.

Viele widersprüchliche Empfehlungen aus verschiedensten Forschungsergebnissen oder auch der Volksglaube führen dazu, dass manche einfach aufgeben und essen, was ihnen gelüstet, ohne auf mögliche gesundheitsgefährdende Konsequenzen zu achten.

Wir möchten mit diesem Beitrag niemanden erschrecken, doch Tatsache ist, dass sich in vielen prozessierten marktüblichen Lebensmitteln toxische Substanzen befinden.

Wir möchten heute einige davon vorstellen, damit du diese identifizieren und deine Gesundheit schonen kannst.

1. Toxische Substanzen – Olestra

Olestra

Dieser synthetische Fettersatzstoff liefert weder Triglyceride, noch Kalorien oder Cholesterin. Das klingt ja alles recht gut. Tatsache ist jedoch, dass Olestra im Organismus fettlösliche Vitamine sowie Carotine, die für die Gesundheit sehr wichtig sind, reduzieren kann.

In manchen Ländern wurde diese Substanz bereits verboten, doch in den meisten ist sie noch immer in köstlichen „fettfreien“ Kartoffelchips enthalten.

Auf diese Nahrungsmittel solltest du bei Bluthochdruck verzichten.

2. Bromiertes Pflanzenöl

Dabei handelt es sich um einen Emulgator, der verhindert, dass sich die Geschmacksstoffe in Getränken am Boden ansammeln.

Wenn bromiertes Pflanzenöl in größeren Mengen eingenommen wird, kann dies zu Schilddrüsenstörungen, Autoimmunkrankheiten und auch zu Krebs führen.

Brom ist eine toxische Chemikalie, die auch mit kongenitalen Anomalien, Wachstumsstörungen sowie Schizophrenie in Zusammenhang gebracht wird.

Bromiertes Pflanzenöl ist noch immer in verschiedenen Sport- sowie Erfrischungsgetränken mit Zitronengeschmack enthalten.

3. Azodicarbonamid

Azodicarbonamid

Diese synthetische Substanz wird vorwiegend in den USA verwendet, um Mehl zu raffinieren sowie zu bleichen. Sie wird übrigens auch in der Industrie als Triebmittel verwendet, um Schaumstoffe herzustellen.

Azodicarbonamid wird mit Asthma und anderen Atemwegserkrankungen in Verbindung gebracht.

Verschiedene europäische Länder haben diesen Giftstoff bereits verboten.

Azodicarbonamid könnte in überdies folgenden Nahrungsmitteln vorhanden sein:

  • Brot und Kekse,
  • Tiefkühlkost,
  • fertigen Backmischungen.

4. Synthetische Hormone

Leider enthalten viele Milchprodukte Spuren von Hormonen wie rBGH sowie rBST, die Kühen gespritzt werden, um die Milchproduktion zu steigern.

Nach der Prozessierung handelsüblicher Milchprodukte enthalten diese häufig einen insulinähnlichen Wachstumsfaktor (IGF-1), der mit verschiedenen Krebsarten sowie chronischen Krankheiten in Zusammenhang gebracht wird.

In welchen Nahrungsmitteln können diese Hormone bzw. IGF-1 vorkommen? In Milch sowie prozessierten Milchprodukten.

5. Natriumchlorid

Natriumchlorid

Wir alle wissen, dass Salz gesundheitsschädlich sein kann, auch wenn dieses fast überall vorhanden ist. In kleinen Mengen ist diese Substanz notwendig, damit verschiedene Körperfunktionen korrekt ausgeübt werden können.

Das Problem besteht jedoch darin, dass Natriumchlorid meist in Übermaßen eingenommen wird, da dieses in allen prozessierten Nahrungsmitteln vorhanden ist.

Zu viel Natriumchlorid kann zu Bluthochdruck, Flüssigkeitsretention und verschiedenen entzündlichen Krankheiten führen.

So kannst du überschüssiges Salz ausleiten.

6. Natriumnitrit und Natriumnitrat

Diese Substanzen werden verwendet, damit verarbeitetes Fleisch frisch und appetitlich ausschaut, auch wenn dieses eigentlich nicht mehr frisch ist.

Der Konsum dieser Stoffe wird mit einem erhöhten Risiko für Darmkrebs und überdies für das metabolische Syndrom in Zusammenhang gebracht.

Folgende Nahrungsmittel können diese giftigen Substanzen enthalten:

  • Würstchen,
  • Mortadella,
  • Speck
  • und andere Wurstwaren.

7. BHA und BHT

BHA-BHT

Dabei handelt es sich um Erdölderivate, die von manchen Herstellern als Konservierungsstoffe verwendet werden.

Das National Institute of Health (NIH) der Vereinigten Staaten bestätigt, dass BHA (ButylierteHydroxyanisole) krebserregend sein könnte, wenn sich zu große Mengen dieser Substanz im Körper ansammeln. 

In welchen Nahrungsmitteln könnten diese Substanzen enthalten sein?

  • In Zerealien,
  • abgepackten Nüssen,
  • Kaugummi und
  • Butter.

Schlussfolgerung

Es empfiehlt sich, die Produktbeschreibung sowie Inhaltsstoffe genau zu lesen.

Auch wenn es schwierig ist zu wissen, ob diese nun wirklich gesundheitsschädlich sind oder nicht, ist es gut verschiedene Substanzen zu identifizieren, um den Konsum dann zu vermeiden oder zumindest zu begrenzen.

Wähle am besten biologische Nahrungsmittel, die du selbst zu Hause zubereitest.

Kahl, R., & Kappus, H. (1993). Toxicology of the synthetic antioxidants BHA and BHT in comparison with the natural antioxidant vitamin E. Zeitschrift Für Lebensmittel-Untersuchung Und -Forschung. https://doi.org/10.1007/BF01197931