7 kleine Tipps zum Abnehmen

31 Dezember, 2018
Da wir abends und in der Nacht kaum körperliche Aktivitäten durchführen, bleibt keine Zeit, die eingenommenen Kalorien zu verbrennen. Deshalb empfiehlt sich ein leichtes Essen, um eine Gewichtszunahme zu verhindern.

Wusstst  du, dass Obst zu den Mahlzeiten dick macht? Oder dass es besser ist, nicht zu viele verschiedene Nahrungsmittel zu mischen? Hier geben wir dir noch mehr Tipps.

Dass Eiweiß hilft, Hüftfett abzubauen? Dass Essen am Abend dicker macht? Oder dass gesunde Fette nicht gleich dick machen wie schlechte?

Hier findest du 7 Tipps, die einfach umzusetzen sind und dir helfen werden, ohne große Anstrengung an Gewicht zu verlieren, indem du verschiedene Gewohnheiten änderst. 

Tipps: Obst… außerhalb der Mahlzeiten!

Obst ist sehr gesund und für unseren Organismus notwendig. Du solltest täglich zwei bis drei frische Früchte, am besten Saisonobst, konsumieren. Dieses versorgt dich mit Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen.

Da Früchte jedoch Säuren und Zucker enthalten und schnell verdaut werden, sind sie als Nachspeise nicht zu empfehlen, da die Verdauung gestört wird und die Früchte gähren und nicht richtig assimiliert werden.

Wenn du das Obst jedoch zwischendurch am Vormittag oder Nachmittag isst, wird genau der gegenteilige Effekt erreicht.

Früchte wirken sättigend und so benötigst du keine anderen, ungesunden Snacks. Die einzigen Ausnahmen sind Äpfel und Birnen, die als neutral eingestuft werden und auch nach dem Essen verzehrt werden können.

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Iss einfache Mahlzeiten

Es gibt natürlich immer Ausnahmen, wenn Gäste zu Besuch sind oder außer Haus gegessen wird. Doch normalerweise sollten einfache Gerichte bevorzugt werden, die pflanzliche Nahrungsmittel, Cerealien oder Stärke und Eiweiß enthalten.

Damit hast du ein komplettes und ausgewogenes Essen, wodurch die korrekte Absorption der Nährstoffe gefördert wird. Wie soll das Menü ausschauen? 

  1. Pflanzliche Nahrungsmittel: Salat, Gemüse, Gazpacho (spanische, kalte Gemüsesuppe), Creme- oder Gemüsesuppe, Apfel oder Birne.
  2. Cerealien oder Stärke: Reis, Pasta, Kartoffeln, Brot usw.
  3. Protein: Fleisch, Fisch, Eier, Hülsenfrüchte, Trockenfrüchte, pflanzliches Eiweiß.

Proteine helfen beim Abnehmen

Viele Personen essen zu viele Kohlenhydrate wie z.B. belegte Brote, Pasta, Pizza, Gebäck usw. Diese versorgen den Organismus mit Energie für den ganzen Tag, doch wenn es zu viel des Guten ist und diese Energie nicht benötigt wird, wird sie als Reserve angelegt und das macht dick.

Andererseits gibt es proteinreiche Diäten, die auch nicht gesund sind. Auch wenn du damit schnell abnehmen kannst, werden dabei oft Nieren und Leber überbelastet und ein Jo-Jo-Effekt kann entstehen.

Deshalb empfehlen wir dir, viel Eiweiß zu konsumieren, aber nicht damit zu übertreiben. Bei jedem Essen sollten Proteine vorhanden sein. So wird die Fettverbrennung unterstützt, insbesonderen an de Hüften.

Ballaststoffe gegen Blähungen

Ballaststoffe sind für das richtige Funktionieren des Darms äußerst wichtig. Wenn dieser aufgrund von Verstopfung, Durchfall oder anderen Beschwerden nicht richtig funktioniert, kann es auch zu Blähungen kommen.

Wenn du täglich ausreichend ballaststoffreiche Nahrungsmittel verspeisen, wie z.B. Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte, kannst du dies verhindern. Vergiss nicht, zwischendurch mehr zu trinken, um die Ausscheidung der Ballaststoffe zu fördern.

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Iss am Abend nur noch wenig

In jedem Land ist der Tagesrhythmus unterschiedlich, doch was man am späteren Nachmittag oder Abend isst, kannst du meist nicht mehr verbrauchen und so kommt es zur Gewichtszunahme, Schlafstörungen und auch die Leberfunktion wird dadurch beeinflusst.

Am Abend ist es am besten Tees, Gemüsecremesuppen, leichte Suppen, Salate, nicht allzu süßes Obst und etwas Proteine zu verzehren.

Nicht jedes Fett ist gleich

Auch wenn beide Fett enthalten, ist die Wirkung eines süßen Gebäcks nicht die selbe wie die einer Avocado. Du solltest nicht einfach nur Kalorien zählen sondern auch beachten, welche Nahrungsmittel gesunde Fette, die für den Körper unentbehrlich sind, enthalten.

Du wirst als Nährstoffe für die Organe, für die Haut und Schleimhäute etc. benötigt. Das schlechte Fett hingegen ist schädlich und liefert keine Nährstoffe, es wird als Reserven angelegt.

Wähle gesundes Fett, das in Trockenfrüchten, Qualität-Pflanzenölen, Fisch, Eiern etc. enthalten ist und verzichte auf Lebensmittel mit Transfettsäuren wie Frittiertes, Wurstwaren usw.

Lerne zu essen

Zu- oder abnehmen hängt nicht nur vom Kalorienkonsum ab, sondern auch davon, wie wir essen:

  • Kaue die Nahrungsmittel gut.
  • Iss nicht im Stehen und in Eile.
  • Entspanne dich mindestens 10 Minuten lang nach dem Essen.
  • Trinke zum Essen nicht zu viel.
  • Iss nicht große Mengen auf einmal.
  • Genieße das Essen, fixiere dich aber nicht zu sehr darauf.

Bilder zur Verfügung gestellt von cortesía de vastfield und diekatrin

  • Slavin, J. L. (2005). Dietary fiber and body weight. Nutrition. https://doi.org/10.1016/j.nut.2004.08.018
  • Paddon-Jones, D., Westman, E., Mattes, R. D., Wolfe, R. R., Astrup, A., & Westerterp-Plantenga, M. (2008). Protein, weight management, and satiety. In American Journal of Clinical Nutrition. https://doi.org/10.1093/ajcn/87.5.1558S