Ein Apfel täglich für unsere Allgemeingesundheit und gegen Krebs

5 Juli, 2014
Äpfel haben möglicherweise krebshemmende Eigenschaften. Herzkrankheiten kann durch einen gesunden Lebensstil und eine natürliche Ernährung vorgebeugt werden.

Äpfel sind nicht nur sehr lecker, sie beinhalten außerdem auch zahlreiche Nährstoffe. Es gibt verschiedenste Sorten und Größen, doch versorgen unseren Körper gleich gut mit wichtigen Inhaltsstoffen. Deshalb sollte man auch einen Apfel täglich essen.

Lies folgenden Artikel um weitere Gründe zu erfahren, warum du einen Apfel täglich essen solltest.

Gründe, warum man einen Apfel täglich essen sollte

Geringeres Risiko, an Herzkrankheiten zu erkranken

In vielen Gesellschaften treten Herzkrankheiten häufiger auf als Krebs und führen zu mehr Todesfällen. Was viele nicht wissen: Herzkrankheiten kann durch einen gesunden Lebensstil und eine ausgewogene, natürliche Ernährung vorgebeugt werden.

Forscher der staatlichen Universität Ohio haben herausgefunden, dass ein Apfel täglich über einen Zeitraum von vier Wochen jene Substanzen, die mit einer Arterienverstopfung im Zusammenhang stehen, um fast 40 Prozent reduziert. 

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Bessere Gehirnleistung

Eine Studie der Universität Massachusetts hat aufgezeigt, dass das Risiko an Alzheimer zu erkranken bei Personen, die dreimal wöchentlich einen frischen Apfelsaft trinken, um 75 Prozent gesenkt werden kann. 

Denke daran: Achte insbesondere darauf, keinen pasteurisierten Apfelsaft zu kaufen. Am besten ist frischer Apfelsaft aus rohen Äpfeln, der außerdem auch nicht gefiltert wurde.

Wenn du dir den Saft zu Hause selbst zubereitest, solltest du die Äpfel nicht schälen. Gib die ganzen Früchte in den Standmixer, auch den Fruchtkern und die Kerne

Positive Wirkung auf den Verdauungsapparat

Die natürlichen Ballaststoffe in den Äpfeln (lösliche und unlösliche Ballaststoffe) sind für unseren Körper vital. Sie unterstützen unseren Verdauungsapparat und unser Herz- und Gefäßsystem. 

Außerdem enthalten Äpfel auch Pektin. Das ist eine wichtige Form von Ballaststoffen, weil sie dabei helfen, Giftstoffe im Darm aneinander zu binden, damit diese anschließend aus dem Körper ausgeschieden werden können.

Vorbeugung gegen einige Krebsarten

Die Flavonoidein den Äpfeln können uns vor verschiedenen Krebsarten schützen, unter anderem auch vor Lungenkrebs. Das liegt daran, dass die in den Äpfeln enthaltenen Flavonoide entzündungshemmende Eigenschaften haben und deshalb wie ein Antioxidans wirken.

Sowohl eine chronische Entzündung als auch Stress gelten als Faktoren, die Krebs auslösen können, und die in den Äpfel enthaltenen Flavonoide bekämpfen beide.

Am besten sollte es ein Bio-Apfel täglich sein

Verschiedene Sorten Äpfel auf dem Markt

Biologisch angebaute Äpfel enthalten normalerweise keinerlei chemische Rückstände von Pestiziden.

Diese Substanzen wurden in verschiedenen Studien als giftig und krebserregend eingestuft, vor allem für unser Nervensystem und für das menschliche Gehirn.

Wissenschafter der Schule für Pharmazie in China haben herausgefunden, dass ein Oligosaccharid in den Äpfeln erstaunliche Resultate erzielen kann, wenn man es gegen Krebszellen im Darm verwendet.

Dank dieser Studie konnten die Forscher zum Schluss kommen, dass der Apfel über ein großes Potential verfügt. Er kann möglicherweise chemischen Veränderungen im Körper und außerdem auch der Entstehung von Tumoren vorbeugen.

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 Trotzdem empfehlen Experten, dass wir dennoch nur Bio-Äpfel verzehren sollten.

Diese beliebte Frucht enthält außerdem auch einen hohen Anteil an Apfelsäure. Diese Säure gibt uns Energie und ist deshalb insbesondere für alle Personen wichtig, die an chronischer Müdigkeit oder an Fibromyalgie leiden.

Bio-Äpfel sind desweiteren auch im Kampf gegen einen erhöhten Cholesterinspiegel sehr wichtig.

Bilder von Beshef und Ron,Ron,Ron

  • http://usapple.org/usapple-lists-top-health-benefits-of-apples-during-national-nutrition-month/
  • http://www.j-alz.com/issues/9/vol9-3.html
  • Gallus, S., Talamini, R., Giacosa, A., Montella, M., Ramazzotti, V., Franceschi, S., … La Vecchia, C. (2005). Does an apple a day keep the oncologist away? Annals of Oncology. https://doi.org/10.1093/annonc/mdi361
  • https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28389232