5 einfache Putzgewohnheiten für dein Zuhause

Vergiss die Zeit, in der du ganze Nachmittage lang mit dem Hausputz beschäftigst warst! Wenn du die täglichen Putzgewohnheiten annimmst, die wir dir hier vorstellen, kannst du ohne großen Aufwand stets Ordnung und Sauberkeit bei dir Zuhause aufrechterhalten. Du wirst sehen:, dass alles viel einfacher und leichter wird!

Putzgewohnheiten, um dein Zuhause sauber und ordentlich zu halten, sind eigentlich sehr einfach. Wenn du einmal damit angefangen hast, ist alles nur eine Frage des gesunden Menschenverstands und der Beständigkeit.

Passiert es dir auch, dass du das Gefühl hast, dein Zuhause ist nie völlig harmonisch? Oder tauchen gar ganz kurz nach dem großen Hausputz überall schon wieder Schmutz und herumliegende Gegenstände auf? Wenn du allein lebst, ist das vielleicht nicht so oft der Fall. Aber wenn du Mutter oder Vater bist, kennst du diese Situation sicher recht gut.

Das Haus sauber und ordentlich zu halten ist für viele Familien eine Herausforderung. Im hektischen Hin und Her des Alltags lassen sich Staub und herumliegende Gegenstände in den verschiedenen Räumen kaum vermeiden. Es gibt jedoch einige Maßnahmen, die du ergreifen kannst.

Viele geben einfach irgendwann auf und lernen mit dem Durcheinander in ihrem Zuhause zu leben. Andere jedoch suchen nach Alternativen, um einen Ausweg aus dem Chaos zu finden. Um dir dabei zu helfen, stellen wir im Folgenden die 5 besten Putzgewohnheiten vor, mit denen du ganz einfach Ordnung und Sauberkeit in deinem Zuhause erreichen wirst!

Ordnung hat viele Vorteile

Ordnung hat viele Vorteile

Zuallererst sollte hier gesagt sein, warum es eigentlich besser ist, in einem sauberen und gut organisierten Haushalt zu leben. Denn ob du es glaubst oder nicht, dieser Umstand hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Stimmung der Bewohner. Die drei wichtigsten Vorteile sind diese:

  • Geringeres Risiko von Krankheiten. Die Ansammlung von Staub und Bakterien ist eine sehr häufige Ursache für allergische Beschwerden oder Erkrankungen anderer Art.
  • Bessere Stimmung. Allen gefällt es, Ordnung zu sehen, und jeder spürt gern einen angenehmen Duft in der Luft. Dies hat, zumindest unbewusst, einen großen Einfluss auf die Stimmung und die Tätigkeiten im Haus.
  • Du hast Bewegung. Putzen ist durchaus mit einem gewissen Energieaufwand verbunden, und der ist gut für den Körper. Außerdem wirst du nach getaner Arbeit Erleichterung und Befriedigung darüber verspüren, dass du diese unerledigte Aufgabe hinter dich gebracht hast.

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5 Putzgewohnheiten für ein ordentliches Zuhause

Nun ist es Zeit, zum Wesentlichen zu kommen. Wie kannst du dir angewöhnen, Ordnung im Haus zu halten? Mit diesen einfachen Putzgewohnheiten für ein sauberes Zuhause wirst du feststellen, dass es sich dabei um ganz kleine, dafür aber täglich auszuführende Tätigkeiten handelt, die dir das Leben um Einiges leichter machen.

1. Halte die Böden sauber

Saubere Böden

Wenn du dir jeden Tag fünf Minuten Zeit nimmst, um deine Böden zu reinigen, wirst du feststellen, dass es dadurch viel einfacher wird, diese stets sauber zu halten. Statt zuzulassen, dass sich Staub und Speisereste ansammeln, geh einfach einmal täglich mit einem feuchten Wischmopp über die Böden. Und falls das nicht nötig sein sollte, greifst du nur zum Besen, um den Schmutz zu entfernen. Du könntest versuchen, dies jeden Tag nach dem Mittagessen zu machen.

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2. Mach die Betten

Ja, wir wissen, dass das etwas ist, was viele Leute hassen. Wenn du jedoch deine Betten machst, hast du automatisch das Gefühl, dass dein Zimmer immer aufgeräumt ist. Mach es am besten nachdem du das Bett gelüftet hast.

Wenn es möglich ist, ist es auch zu empfehlen, die Fenster eine Weile zum Lüften offen zu lassen. Die Bettwäsche sollte einmal pro Woche bei hoher Temperatur gewaschen werden.

3. Falte die Kleidung zusammen oder hänge sie mit einem Kleiderbügel auf

Gefaltete Wäsche

Wenn es etwas gibt, das dazu beiträgt, dass das Haus unordentlich wirkt, dann sind das überall herumliegende Kleidungstücke. Um das zu vermeiden, wäre es sehr gut, wenn du es dir zur Gewohnheit machen würdest, deine Kleidung stets wegzuräumen.

Wenn du nach Hause kommst, hänge deinen Mantel oder deine Jacke auf. Leg die schmutzige Wäsche in den Korb, nachdem du gebadet oder geduscht hast. Wenn du dich zum Ausgehen oder Schlafen umgezogen hast, dann  lass die Kleidung für den nächsten Tag auf einem Stuhl oder im Schrank. Das sind ganz kleine Handlungen, aber durch sie sieht dann alles gleich ganz anders aus.

4. Säubere täglich die Dusche und das Bad

Obgleich es dir vielleicht sehr viel Aufwand erscheinen mag, nach dem Duschen zu putzen, ist es tatsächlich eine sehr wirkungsvolle Methode. Wenn du einfach die Wände mit Desinfektionsmittel abwischst, kannst du verhindern, dass sich Seife ansammelt oder gar Schimmel bildet.

Nimm dir auch zwei Minuten vor dem Bad oder der Dusche Zeit, um kurz über die Toilette und das Waschbecken zu wischen. Du wirst sehen, dass du mit ganz wenig Aufwand einen großen Effekt in deinem Badezimmer erreichen kannst.

5. Vereinbare eine Zeit zum gemeinsamen täglichen Putzen

Gemeinsame Putzgewohnheiten

Das kann zum Beispiel nach dem Mittagessen sein. Teile jedem Familienmitglied eine Aufgabe zu: Geschirr spülen, Müll rausbringen, Haustiere füttern oder Böden kehren. Wenn du allein lebst, versuche, diese Aufgaben trotzdem zu erledigen, auch wenn es länger dauert.

Jede dieser Tätigkeiten für sich ist keine große Sachen, doch zusammengenommen können sie  ein ungutes Schuldgefühl hervorrufen, wenn sie unerledigt bleiben. Darüber hinaus fördert eine solche Arbeitsteilung die Bildung eines Verantwortungsgefühls der Kinder und trägt allgemein zum harmonischen Zusammenleben bei.

Zum Schluss noch das Wichtigste: Das bisher Gesagte soll natürlich keineswegs heißen, dass man „lebt, um zu putzen“. Um wohltuende Ordnung und Sauberkeit in deinem Zuhause zu erreichen, musst du zu keinen extremen Maßnahmen greifen.

Es geht einfach darum, dass du dir mit diesen Putzgewohnheiten eine Routine angewöhnst und dadurch ein gesundes und angenehmes Zuhause hast. Dazu braucht es keinerlei Besessenheit, nur ausreichend Beständigkeit.

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