5 Beziehungen, die deine Ehe ruinieren können

20 Oktober, 2016
Solange die Partnerschaft auf Respekt und guter Kommunikation aufbaut, müssen diese Faktoren keinen negativen Einfluss darauf haben, trotzdem ist es gut sie zu berücksichtigen und identifizieren zu können.

Viele teilen die Meinung, dass eine glückliche Ehe, in der sich beide Partner geschätzt und geliebt fühlen, zu den schönsten Dingen im Leben gehört.

Doch auch wenn man sich in der Ehe sehr wohl fühlt, kann es durch „äußere Einflüsse“ zu Problemen kommen. 

Die Gründe dafür sind vielseitig.

Manchmal geht es um Eifersucht von Personen, die im früheren Leben wichtig waren, und weiterhin auf eine Beziehung bestehen.

Oder es handelt sich um Personen, die viel Zeit von dir in Anspruch nehmen, ohne sich dabei bewusst zu sein, dass sich dies auf deine Paarbeziehung oder Ehe negativ auswirken kann.

Nachfolgend nennen wir fünf weitere Gründe, die eine glückliche Ehe zerstören können. Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren.

1. Die Schwiegermutter und die Ehe

Die sprichwörtlich komplizierte Beziehung zur Schwiegermutter kann tatsächlich auch die Paarbeziehung sehr negativ beeinflussen. Manche haben bereits mit den eigenen Eltern Schwierigkeiten und erst recht mit der Schwiegermutter.

Einerseits ist die Beziehung wichtig und beide Partner möchten dies durch gegenseitige Unterstützung beweisen. Doch andererseits genießt die eigene Mutter immer einen ganz besonderen Stellenwert. Hier ist Geduld gefordert.

Denke daran, wie du dich selbst fühlen wirst, wenn deine Kinder groß sind und einen Lebenspartner haben.

Wenn du Respekt zeigst, wirst du mit der Zeit eine gute Beziehung zu deiner Schwiegermutter aufbauen können. Du solltest jedoch Grenzen setzen und dabei auch streng bleiben. Manche Schwiegermütter sind komplizierter als andere, in diesem Fall benötigst du besonders viel Geduld.

Lesetipp: Das Ende einer Freundschaft kann genauso schmerzhaft sein wie das Ende einer Liebesbeziehung

2. Der Arbeitskollege

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Die Arbeitskollegen bekommen meist nur deine beste Seite zu sehen, denn im Büro bist du immer gut gelaunt. Ihr unterstützt euch gegenseitig, geht gemeinsam essen und lacht über verschiedene Vorkommnisse während des Arbeitstages.

In einer Paarbeziehung verändert sich das Verhalten zu Hause jedoch oft drastisch, was negative Auswirkungen haben kann.

Sobald du nach Hause kommst erinnerst du dich an offene Rechnungen, Arbeiten im Haushalt, die du noch vor dem Schlafengehen erledigen musst und siehst vielleicht, dass dein Partner nicht gerade bester Laune ist.

Sprich zu Hause nicht zu viel von deinem Arbeitskollegen und verabrede dich nicht alleine mit ihm.

Eifersucht ist ein kompliziertes Thema und auch wenn dein Lebenspartner nicht gleich wütend wird, wenn du dich mit deinem Arbeitskollegen verabredest, kann die Beziehung daran leiden.

Überlege dir, ob du dich selbst in dieser Situation wohl fühlen würdest, beispielsweise wenn dein Partner mit einer Arbeitskollegin alleine ausgeht.

3. Die beste Freundin

Du kannst das nicht verleugnen: Du bist eifersüchtig auf die beste Freundin deines Mannes und ihm passiert bei dir genau das Gleiche. Du beobachtest, dass sich dein Partner in ihrer Gesellschaft wohl fühlt und viel freier, als wenn er mit dir selbst zusammen ist.

In diesem Augenblick kommen Gedanken des Zweifels auf, die eine Beziehung ruinieren können. Du bist dir jetzt ganz sicher, dass etwas nicht richtig funktioniert.

Ausschlaggebend in diesem Fall ist, mit deinem Lebenspartner ein aufrichtiges Gespräch zu führen, in dem du ihm erklärst, dass dich das stört. Du solltest nicht sofort spannungsgeladene Situationen provozieren.

Dein Partner kann die Grenzen definieren, damit du dir keine Sorgen mehr machen musst.

Vergiss nicht, dass für dich selbst die gleichen Kriterien gelten. Gib deinem Partner Zeit und Raum für sich selbst.

4. Das Haustier

Hund

Das mag zwar komisch klingen, doch auch ein Haustier kann eine Beziehung zerstören!

Meist ist dies der Fall, wenn das Haustier nur einer Person gehört und nicht beiden Partnern. 

Du hattest das Haustier vielleicht schon vor deiner Beziehung und liebst es bedingungslos, auch wenn diese Liebe nicht mit der zu deinem Partner verglichen werden kann.

Dein Lebenspartner widmet seinem Haustier vielleicht viel Zeit und Aufmerksamkeit, um so alltägliche Probleme zu vergessen?

Wenn es so weit kommt, dass das Haustier mehr Platz im Bett einnimmt, als der Lebenspartner, und wenn es mehr Streicheleinheiten erhält, dann ist es an der Zeit, etwas zu verändern!

5. Der Trainer

Bei sportlicher Bewegung werden unter anderem auch Endorphine frei. Deshalb ist das Fitnesscenter der perfekte Ort, um eine Partner zu finden, wenn man noch keinen hat.

Wenn man jedoch bereits einen Lebenspartner hat, kann sich dieser eifersüchtig fühlen, wenn du dich mit deinem persönlichen Fitnesstrainer oft und gerne unterhältst.

Du solltest deshalb von Anfang an klar stellen, dass es sich um eine rein „berufliche“ Beziehung handelt.

Es ist nicht notwendig, dass du dir gleich einen anderen Trainer suchst, denn Vertrauen ist schließlich und endlich lebenswichtig. Wie wäre es jedoch, wenn du deinen Lebenspartner auch mit ins Fitnesscenter nimmst?

Dein Trainer wird zu ihm sicher auch sehr freundlich sein.

Lesetipp: „Liquid Love“ und die Zerbrechlichkeit der Beziehungen

Grenzen und Vertrauen: Erfolgsschlüssel in einer glücklichen Beziehung

Der Lebenspartner zählt logischerweise zu deinen Prioritäten und ihr versucht viel gemeinsame Zeit zu verbringen.

Natürlich sind Arbeit, Kinder und alltägliche Aufgaben wichtig, doch vergiss nicht, dass du dich für deinen Partner entschieden hast und dich dieser auf deinem Lebensweg begleiten wird.

Lass nicht zu, dass Beziehungen zu anderen Personen dich von deinem geliebten Partner distanzieren. Lerne, Grenzen zu setzen, aufrichtige Gespräche zu führen und zu vertrauen!

  • Dion, M. R. (2005). Healthy marriage programs: Learning what works. Future of Children. https://doi.org/10.1353/foc.2005.0016
  • Kiecolt-Glaser, J. K., & Newton, T. L. (2001). Marriage and health: His and hers. Psychological Bulletin. https://doi.org/10.1037/0033-2909.127.4.472