5 aphrodisierende Hausmittel und ihre Wirkung

Auf der ganzen Welt greifen Menschen seit Jahrhunderten zu Hausmitteln, um die Libido anzuregen. Die meisten aphrodisierenden Heilmittel stammen aus Asien.

Zwar gibt es noch keinen wissenschaftlichen Beweis für die Wirksamkeit von natürlichen Mitteln zur Steigerung der Libido. Forscher weisen immer wieder darauf hin, dass es keine Studien gibt, die eine Wirkung nachweisen. Im Gegenteil warnen sie davor, dass manche Produkte schlichtweg giftig sein können. In diesem Artikel zeigen wir dir 5 aphrodisierende Hausmittel, die harmlos sind.

Hausmittel zum Anregen der sexuellen Lust finden auf der ganzen Welt Verwendung. Manche von ihnen sind seit Jahrhunderten bekannt. Und auch heute schwören viele Menschen auf ihre natürliche Wirkung.

Die meisten Pflanzen, die als aphrodisierende Hausmittel verwendet werden, stammen aus Asien. Zwar ist ihre tatsächliche Wirkung auf die Libido nicht nachgewiesen, doch sie verfügen über reichlich gesunde Nährstoffe.

Wir zeigen dir hier die fünf bekanntesten Pflanzen mit aphrodisierender Wirkung.

Der Klassiker aus Asien: Ginseng

aphrodisierende Hausmittel beinhalten Ginseng

Ginseng stammt aus Asien und wird seit Jahrhunderten in der chinesischen Medizin verwendet. In Ländern wie Japan, Russland und Korea haben Wissenschaftler viele Studien zur Wirkung von Ginseng durchgeführt. Es ist bekannt, dass er die körperliche und geistige Vitalität fördert.

Es gibt verschiedene Sorten von Ginseng. Als aphrodisierendes Mittel ist vor allem der rote Ginseng beliebt.

Roter Ginseng soll den Testosteronspiegel erhöhen, was zu einer Steigerung der Libido führt. Außerdem kann er die Produktion von Östrogen anregen. Deshalb eignet er sich auch für Frauen in der Menopause.

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Maca, eine Heilpflanze aus den Anden

Die Maca-Pflanze kommt vor allem im Hochland von Peru vor. Im Volksmund wird sie auch als „natürliches Viagra“ bezeichnet. Angeblich haben schon die Inkas dieses aphrodisierende Hausmittel genutzt, um den Sexualtrieb zu stärken.

Maca wächst in hochgelegenen Regionen. Die Wurzel wird als Heilpflanze und Aphrodisiakum verwendet, indem sie getrocknet und zu Pulver gemahlen wird.

Zudem soll Maca auch bei Depressionen helfen. Deshalb kann es zur Behandlung von PMS und in der Menopause angewendet werden.

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Ginkgo

aphrodisierende Hausmittel beinhalten Ginkgo

Eine weitere Pflanze, die zur Steigerung der Lust angewendet wird, ist Ginkgo. Sie wirkt bei Männern und Frauen gleichermaßen. Der Ginkgo-Baum stammt aus Asien, wächst inzwischen aber auch in Europa und Amerika.

Die Blätter des Ginkgo enthalten viele Flavonoide. Das sind Antioxitantien, die die Durchblutung verbessern. Außerdem soll Ginkgo den Sexualtrieb fördern.

Derzeit laufen Studien, um diese Wirkungen zu bestätigen. Es wird vermutet, dass Ginkgo den Stickoxidspiegel im Körper erhöht, so dass er ähnlich wie Viagra wirkt.

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Gewürze als aphrodisierende Hausmittel: Safran

Safran gilt als eines der besten Hausmittel mit aphrodisierender Wirkung. Es ist vor allem wegen seiner mittel- und langfristigen Wirkung beliebt. Das heißt, es regt die Libido nicht nur für kurze Zeit an, sondern sorgt für eine dauerhafte Verbesserung.

Safran ist ein Gewürz, das man aus der Krokusblume gewinnt. Seit Jahrtausenden ist es für seine anregende Wirkung bekannt. Krokusse stammen aus Asien und wurden bereits im alten Ägypten und in Griechenland verwendet.

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Yohimbe

aphrodisierende Hausmittel beinhalten Yohimbe

Der Yohimbe-Baum stammt ursprünglich aus Zambia. Aus ihm gewinnt man den Wirkstoff Yohimbin, der aphrodisierende Wirkung haben soll. Laut einigen (derzeit noch nicht bestätigten) Studien geht man davon aus, dass Yohimbin die normalen sexuellen Funktionen wiederherstellen kann.

Yohimbin ist außerdem Bestandteil weiterer Heilmittel. Es steht in dem Ruf, das Leistungsvermögen von Athleten zu stärken, weil es Ermüdungserscheinungen und Muskelschmerzen bekämpft. Unter Umständen hilft es sogar bei Bluthochdruck und Diabetes.

Doch trotz all dieser positiven Eigenschaften raten Ärzte zur Vorsicht bei der Einnahme von Yohimbin-Präparaten, weil sie zu unerwünschten Nebenwirkungen führen können. Unter anderem kann es manchmal zu Magenbeschwerden, Angstzuständen, Schlafstörungen und Bluthochdruck kommen.

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