30 Nahrungsmittel mit Flavonoiden gegen Angst

· 13 Oktober, 2015
Du weißt sicher, dass dunkle Schokolade gegen Angst hilft, aber wusstest du, dass rote Früchte, wie Beeren und Kirschen dir auch dabei helfen können?

Dieser Titel mag überraschend klingen, wobei sich die Frage stellt, was Flavonoide gegen Angst tun können.

Ein Forscherteam der Universität von Emory (USA) und der autonomen Universität Barcelona (UAB) hat herausgefunden, dass der Wirkstoff 7,8-Dihydroxyflavon, der in Flavonoiden vorkommt, sehr effektiv zur Behandlung von Angstgefühlen ist. 

Es werden viele Medikamente mit dieser Substanz entwickelt, die auch in zahlreichen Nahrungsmitteln vorkommt. Du solltest aber niemals eigenhändig Medikamente absetzen. Konsultiere immer deinen Arzt!

Wenn du beispielsweise 8 Erdbeeren am Tag verzehrst, ist die Dosis an 7,8-Dihydroxyflavon zwar noch recht gering, doch trotzdem kann Angst damit bereits reduziert werden. Deshalb empfiehlt es sich, diese nährstoffreichen Nahrungsmittel in den Speiseplan einzubauen.

Wir sind uns sicher, dass dir diese Nahrungsmittel helfen werden.

1. Kakaobohnen

  • Kakao schmeckt nicht nur lecker, er ist auch sehr gesund! Wenn er moderat, bewusst und nicht in Übermaßen verzehrt wird, kann Kakao dem Organismus wertvolle Flavonoide liefern.

Kakao ist bei verschiedensten Krankheiten hilfreich und verbessert auch die Stimmung.

  • Er enthält sehr viele Antioxidantien und verbessert deshalb die Herz-Gesundheit.

 2. Holunderbeeren

  • Holunderbeeren sind reich an Vitamin C sowie Flavonoiden und stellen damit eine ausgezeichnete Ergänzung in unserem täglichen Speiseplan dar.
  • Zusätzlich enthalten Holunderbeeren viele Nährstoffe sowie insbesondere Vitamin B1, B2, B5, B6 und Folsäure.
  • Sie haben starke antioxidantische Eigenschaften und
  • stärken dann das Immunsystem.
  • Holunderbeeren reinigen den Organismus.
  • Du kannst sie in der Apotheke in Form von Tabletten finden. Natürlich kannst du sie dann auch frisch zu dir nehmen.

3. Blaubeeren gegen Angst

Blaubeeren

Es ist nicht immer einfach, Blaubeeren im Supermarkt zu finden. Doch sie zählen zu den gesündesten sowie medizinisch wertvollsten Lebensmitteln. Seine Vorteile sind sowohl vielfältig als auch interessant:

  • Blaubeeren sind reich an Anthocyanen (der blaue Pflanzenfarbstoff) sowie Carotinoiden (der rote Pflanzenfarbstoff).
  • Ihre Flavonoiden wirken höchst antioxidantisch: Sie neutralisieren freie Radikale, wirken entspannend und fördern überdies die Durchblutung.
  • Blaubeeren sind entzündungshemmend und wirken antibakteriell, sie leiten Schadstoffe aus und stärken dann so das Immunsystem.
  • Unter Stress sowie Angst wird Cortisol produziert, welches verschiedene Körperfunktionen (Atmung, Verdauung, Durchblutung) negativ beeinflusst. Bei regelmäßigem Verzehr von Blaubeeren verbessern sich die Körperprozesse und dann auch das Immunsystem.

Vermeide Marmeladen, da sie sehr viel Zucker enthalten!

Lesetipp: Finde mit diesem Test heraus, ob du unter Stress stehst

4. Johannisbrotkernmehl (Carob)

Johannisbrotkernmehl ist eine gesunde, natürliche sowie empfehlenswerte Alternative zu den klassischen raffinierten weißen Mehlen, die schlecht für unsere Gesundheit sind.

  • Du kannst es im Reformhaus sowie im Naturkostladen finden.
  • Das Mehl wird aus der Frucht des Johannisbrotbaums gewonnen.
  • Es ist ein energiereiches Lebensmittel und enthält sowohl viele Eiweiße, als auch Mineralien wie Calcium, Eisen und Phosphor.
  • Das Mehl ist reich an den Vitaminen A, B1, B2, B3, C sowie D.
  • Es ist bei Glutenunverträglichkeit emfpehlenswert. Johannisbrotkernmehl enthält überdies nur wenig Fett (3%).
  • Gemischt mit dem Saft von Blaubeeren stimuliert es die Nierenfunktion und ist ein ausgezeichnetes Mittel gegen Angstzustände.
  • Johannisbrotkernmehl wirkt antioxidativ.

5. Weißer Tee

Weißer-Tee

Weißer Tee ist das Getränk mit den meisten Antioxidantien, er enthält sogar noch mehr als grüner Tee. Die wertvollen Flavonoide machen diesen Tee besonders kostbar, außerdem enthält er überdies weniger Tein als grüner Tee.

  • Weißer Tee ist zwar kein Muntermacher, dafür hilft er jedoch bei alltäglicher Angst. Sein Geschmack ist leicht sowie zart. Zögere also nicht diesen im Naturkostladen deines Vertrauens zu suchen. Achte auf silberfarbene Blätter, die ein Zeichen für gute Qualität sind.

6. Rucola

Wie wäre es mit einem leckeren Salat aus Rucola, Rosinen sowie Ananas? Dieser liefert nicht nur Energie, er hilft dann auch bei Angst. 

Rucola wirkt stark entgiftend, enthält Folsäure sowie Vitamin B und beugt der frühzeitigen Alterung des Gehirns vor.

  • Außerdem ist er reich an Vitamin K. Dieses wird für starke Knochen und eine gute kognitive Leistungsfähigkeit benötigt.
  • Rucola ist leicht verdaulich, enthält keine Fette und ist sehr nährstoffreich.
  • Dieser Salat stärkt außerdem das Immunsystem, da er Vitamin C enthält.

Wer könnte diesem leckeren und gleichzeitig sehr gesunden Salat widerstehen?

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7. Acai-Beeren

Der wissenschaftliche Name ist Euterpe oleracea, doch an jedem Ort werden diese Beeren anders genannt. Hast du sie schon probiert? Suche die Acai-Beeren in deinem Supermarkt oder Naturkostladen.

Es empfiehlt sich, diese regelmäßig (zwischen 6 bis 8 Beeren pro Tag) zu konsumieren, sie wirken nämlich ausgezeichnet gegen leichte Angstgefühle sowie Nervosität:

  • Acai-Beeren verbessern die Schlafqualität,
  • wirken entspannend und klären den Geist,
  • beschleunigen den Stoffwechsel,
  • stärken das Immunsystem,
  • stärken Nägel, Haut sowie Haare,
  • regulieren den Blutdruck sowie den Cholesterinspiegel und
  • entgiften und reinigen den Organismus.

8. Weitere Lebensmittel, die reich an Flavonoiden sind

Knoblauch

  • Äpfel (mit Schale)
  • Brokkoli
  • Karpern
  • das „Herz“ der Zwiebel
  • Erdbeeren
  • Rote Weintrauben
  • Basilikumblätter
  • das „Herz“ des Knoblauchs
  • Rosenkohl
  • Spinat
  • Fenchel
  • Kirschen
  • Zitronen
  • Orangen
  • gelbe Paprika
  • Rotwein
  • Sojasamen
  • Dill
  • Thymian
  • Koriander
  • Minze
  • Kamille
  • Anis
  • Nüsse
  • Rosinen
  • Johnston, G. A. R. (2015). Flavonoid nutraceuticals and ionotropic receptors for the inhibitory neurotransmitter GABA. Neurochemistry International. https://doi.org/10.1016/j.neuint.2015.07.013
  • Lakhan, S. E., & Vieira, K. F. (2010). Nutritional and herbal supplements for anxiety and anxiety-related disorders: Systematic review. Nutrition Journal. https://doi.org/10.1186/1475-2891-9-42