Können bestimmte Lebensmittel Gelenkschmerzen auslösen?

2 Oktober, 2015
Um zu testen ob gewisse Lebensmittel für Gelenkschmerzen verantwortlich sind, können wir sie aus unserem Speiseplan entfernen und so sehen ob sich die Symptome verbessern
Nicht nur zu große Anstrengungen oder eine schlechte Haltung können für Gelenkschmerzen verantwortlich sein. Auch die Ernährung spielt dabei eine große Rolle.

Verschiedene Nahrungsmittel können Entzündungen hervorrufen und folglich unseren Körper krank machen.

Möchtest du gerne wissen, welche Nahrungsmittel Gelenkschmerzen verursachen können? Dann lies diesen Artikel!

Arthritis, Gicht und Fibromyalgie durch bestimmte Lebensmittel

Jeder weiß, dass viele Produkte im Supermarkt Inhaltsstoffe enthalten, die nicht nur schwer auszusprechen, sondern für den Organismus schädlich sind.

Zusatzstoffe und chemische Konservierungsmittel schaden der Gesundheit: Neuere Forschungen zeigen, dass diese unter anderem Schmerzen und Entzündungen der Gelenke auslösen können, insbesondere bei Personen die bereits an einer folgender Krankheiten leiden:

  • Fibromyalgie
  • Gicht
  • Arthritis
  • Arthrose
  • Bandscheibenvorfall

Wenn du auf bestimmte Lebensmittel verzichtest, kannst du so häufig auftretende Symptome (Steifheit, Schwellungen oder Schmerzen) reduzieren. Dann wird es dir leichter fallen, bestimmte Tätigkeiten auszuüben (beispielsweise eine Dose öffnen oder Treppensteigen).

Der Verzicht auf diese Lebensmittel ist jedoch nicht einfach, da sie überall zu finden sind. Doch trotzdem lohnt es sich. Deine Gelenkschmerzen werden sich so sehr verbessern.

Vergiss nicht, dass diese Lebensmittel die Schmerzen auslösen können und du deshalb am besten für immer darauf verzichtest.

Lies auch: 7 Übungen um die Schmerzen von Arthritis zu verringern

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Lebensmittel, auf die du verzichten solltest, um Gelenkschmerzen zu reduzieren

Folgende Produkte können Gelenkschmerzen auslösen oder verschlimmern:

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Auf diese Gemüsesorten solltest du lieber verzichten:

  • Kartoffeln
  • Tomaten
  • Auberginen
  • Paprika
  • Chili
  • Süßkartoffeln

Diese Gemüsesorten enthalten Solanin, ein Alkaloid, das dafür verantwortlich gemacht wird, dass Calcium im Gewebe gesammelt wird. Vermeide diese Gemüsesorten einen Monat lang und du wirst die Resultate sehen.

Lebensmittel, die Purin enthalten

Purin erzeugt Harnsäure, die sich im Körper und vor allem in den Gelenken und Geweben ansammelt. Die Folge davon sind oft große Schmerzen und Gicht. Wenn du unter Gelenkschmerzen und Entzündungen leidest solltest du auf die folgenden Lebensmittel verzichten:

  • Leber
  • Niere
  • Hirn
  • schwere Saucen
  • zubereitete Brühen
  • Kalbfleisch und Rindfleisch
  • Speck
  • Truthahn
  • Hering
  • Makrele
  • Miesmuscheln
  • Sardellen
  • Sardinen
  • Pilze
  • grüne Erbsen
  • Spinat 
  • Spargel
  • Bohnen
  • Kirchererbsen
  • Bier
  • Kabeljau
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Öle und Trockenfrüchte

Benutze zum Kochen nur kaltgepresstes, natives Olivenöl. Für Salate empfehlen Experten auch hochwertiges Leinsamenöl, da dieses wertvolle Omega-3-Fettsäuren enthält, welche Entzündungen reduzieren.

Trockenfrüchte enthalten Öle, die zwar gesund sind, jedoch Muskel- und Gelenkschwellungen verschlimmern kÖnnen. Du solltest diese deshalb nur in geringen Mengen, höchstens einmal in der Woche verzehren. 

Milchprodukte

Personen, die unter Arthritis oder Gelenkschmerzen leiden, spüren beim Konsum von Milchprodukte häufig akute Symptome. Wenn die Milchprodukte aus der Ernährung gestrichen werden, reduzieren sich häufig auch die Gelenkschmerzen.

Zu dieser Gruppe zählen folgende Lebensmittel:

  • Milch
  • Joghurt
  • Butter
  • Margarine
  • Creme Fraiche
  • Schmand
  • Eis

Verantwortlich dafür ist das in Milchprodukten enthaltene Casein. Proteine und Kalzium bester Qualität findest du in folgenden Nahrungsmitteln: 

  • Spinat
  • Mangold
  • Mandeln
  • Linsen
  • Quinoa
  • Tofu
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Mehl

Raffiniertes Weizen- o der Roggenmehl enthält Gluten. Auf dieses sollte nicht nur bei Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) verzichtet werden, es kann auch für Magen-Darm-Entzündungen verantwortlich sein. Diese Mehlsorten können bei Arthritis-Patienten auch Schwellungen in den Gelenken auslösen und eine Verschlechterung der Symptome bewirken.

Weißmehl sollte durch Vollkornmehl ersetzt werden.

Eier

Eier werden sehr vielseitig eingesetzt und sind in vielen süßen und salzigen Rezepten unverzichtbar. Sie liefern viel Protein, sind jedoch bei Arthrose nicht zu empfehlen, da sie Schmerzen und Entzündungen hervorrufen können.

Schuld ist das Eigelb, das Arachidonsäure enthält, die Entzündungen fördert. Wenn du auf Eier verzichtest, werden sich die Gelenkentzündungen lindern. Um ausreichend Eiweiß aufzunehmen, kannst du proteinreiche Gemüsesorten und Zerealien essen.

Zitrusfrüchte

Manche Patienten mit Gicht oder Arthrose spüren eine Besserung durch das weglassen von Zitrusfrüchten. Dazu gehören folgende:

  • Orange
  • Zitrone
  • Pampelmuse
  • Mandarine
  • Limette

Vitamin C zur Stärkung des Immunsystems und zum Schutz vor Krankheiten findest du auch in verschiedenen Gemüsesorten. Es wird eine Tagesdose zwischen 75 und 90 mg (abhängig von Statur und Geschlecht) empfohlen. Folgendes Nahrungsmittel enthalten viel Vitamin C:

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Kaffee und Tee

Koffein und in geringerer Menge Tein, verschlimmern die Entzündungen bei Personen mit Arthritis. Bei mehreren Tassen täglich werden weniger Mineralstoffe und Vitamine aufgenommen, auch bei Schokolade ist dies der Fall.

Insbesondere gleich nach dem Mittag- oder Abendessen solltest du auf diese Getränke verzichten. Softgetränke wie Cola, haben einen ähnlichen Effekt und können zusätzlich zu Gelenkschmerzen auch noch andere Gesundheitsprobleme hervorrufen.

Sieh dir auch diesen Artikel an: Kaffee – Wie viel ist gesund?

Was kann ich dann also essen?

Du wirst dir denken, dass da gar nicht mehr viel übrig bleibt. Doch es gibt auch eine lange Liste mit Lebensmitteln, die du bedenkenlos verzehren kannst:

  • rote Früchte
  • Vollkornzerealien
  • Grüner Tee
  • Zwiebeln
  • Porree
  • Zucchini
  • Salat
  • Möhren
  • Äpfel
  • natürliche Kräuter
  • natürliche Säfte
  • brauner Zucker
  • Stevia
  • Bananen
  • Weintrauben
  • Hafer
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