10 Ratschläge von über 60 Jährigen für ein zufriedenes Leben

· 27 April, 2016
Unser Leben ist viel zu schnell vorbei – da macht es Sinn, von den Erfahrungen Älterer zu profitieren

Das Leben besteht aus vielen kleinen Augenblicken, Momenten, Erlebnissen und Geschichten. Nicht immer sind diese positiv, aber wer viel Lebenserfahrung hat, weiß, worauf es letztendlich im Leben ankommt. Hier geben wir dir einige Ratschläge für ein besseres Leben.

Profitieren wir von der Lebenserfahrung anderer Menschen für unser eigenes Leben!

Ratschläge fürs Leben: Das Leben genießen

Der erste der Ratschläge ist folgender… Um das Leben zu genießen, gelten nicht für jeden dieselben Regeln, denn jeder setzt seine Prioritäten anders.

Manchem ist die Familie wichtiger als alles andere auf der Welt. Andere haben sich der Freiheit verschworen, sodass für den einen nicht das gilt, was für den anderen das Beste ist.

Trotz aller Unterschiede gibt es doch einige Dinge, die allgemein gültig sind, um das Leben zu genießen – welche Prioritäten man persönlich auch setzt oder nicht.

Diese 10 Ratschläge basieren auf der Lebenserfahrung von Menschen, die auf mindestens 60 Jahre ihres Lebens zurückblicken können:

Camper Gib dein Geld für Reisen statt für Dinge aus

Der zeite der Ratschläge ist, dein Geld für Reisen auszugeben. Was am Ende des Lebens zählt sind Erinnerungen an Erlebnisse, an Erfahrungen, Abenteuer und Reisen.

Das ist, wovon man am Ende seines Lebens noch zehrt, sich an Erinnerungen wärmt, Fotos von Reisen anschaut und Geschichten beim Erzählen wieder aufleben lässt.

Dinge, die du irgendwann mit deinem Geld einmal gekauft hast, kannst du nicht mit ins Grab (oder Altersheim) nehmen, deine Erinnerungen, Erfahrungen, Erlebnisse und Reisen aber schon.

Materielle Dinge können niemals so lange glücklich machen wie das, was eine einzige Reise zum gleichen Preis schaffen kann.

Arbeiten Verdiene genug Geld für deinen Unterhalt

Suche dir eine Arbeit, bei der du nicht nur Spaß hast, sondern die Sicherheit bekommst, jeden Monat genug Geld für deinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Achte darauf, dass du ohne große Anstrengung mit deiner Arbeit das Geld verdienst, das du brauchst, um dir noch einen „Notpuffer“ zur Seite zu legen.

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Verdienst du mindestens diese Menge an Geld, lebt es sich sorgen- und stressfreier. Mache dies zum Auswahlkriterium für deine Wahl der Arbeit, denn selbst wenn es sich dabei nicht um deinen Traumjob handelt, so wiegt der Vorteil eines Lebens ohne ernsthafte Geldsorgen diesen Nachteil wieder auf.

Sich selbst nicht zu ernst nehmen

Die eigenen Probleme, Wehwehchen und Sorgen erscheinen manchmal so wahnsinnig schwer und wichtig, dass das Leben darunter leidet. Die Lebenserfahrung zeigt aber, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt und das alte Sprichwort „kommt Zeit, kommt Rat“ auf fast alle Situationen zutrifft.

Es hilft oft schon, sich selbst einmal weniger ernst zu nehmen und das eigene Problem einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Kind Verbringe mehr Zeit mit deinen Kindern

Unsere Kinder sind schneller groß und aus dem Haus, als man denkt. Nutze die Jahre, in denen sie noch bei dir sind, um auch Zeit mit ihnen zu verbringen!

Ein Kind, mit dem du nur Zeit verbringst, während du es weckst oder schlafen legst, den Rest des Tages aber bei Tagesmutter, Kindergarten, Ganztagsschule oder Großeltern versorgt wird, verbringt nicht so viel Zeit mit dir, wie es dir später lieb gewesen sein wird.

Nutze die wenigen Jahre mit deinen Kindern, um mit ihnen wirklich zu leben und das Leben zu genießen!

Lebe gesund!

Niemand weiß, wie lange wir leben. Gehe aber grundsätzlich davon aus, dass du besonders lange leben wirst und sorge dafür, dass du dann, im hohen Alter, ein gesundes und dadurch beschwerdefreies und glückliches Alter führst.

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Viele Verhaltensweisen, die du bereits in der Jugend beginnst, haben Auswirkungen auf dein Leben im Alter.

Hinterfrage daher regelmäßig dein Verhalten, deine Essgewohnheiten, deinen Gesundheitszustand und lege alles darauf aus, auch im hohen Alter keine selbst verursachten Beschwerden zu erleiden!

TraumfängerKämpfe für deine Träume!

Achte darauf, regelmäßig von deinen Träumereien aufzuwachen und diese Träume auch umzusetzen! Wache nicht erst im Alter auf und merke: es ist zu spät!

Plage dich nicht am Ende deines Lebens mit Gedanken an Träume, die du wirklich hättest in Realität umsetzen können, ohne es jemals getan zu haben! Jetzt ist die Zeit, deine Träume zu leben – nicht erst morgen!

Löse dich von Materiellem

Im Laufe deines Lebens wirst du lernen und feststellen. Wirklich wichtig sind deine Erfahrungen und Menschen, mit denen du dein Leben verbringst. Nicht die Dinge, die du um dich herum anhäufst.

Materielles füllt niemals dein Leben, Menschen und Erfahrungen jedoch umso mehr! Lerne, mit weniger Materiellem auszukommen und bereichere dich selbst mit Mitmenschen und Lebenserfahrungen!

Triff deine eigenen Entscheidungen

Verhindere, dass du am Ende deines Lebens denkst „ich hätte anders entschieden“, triff Entscheidungen immer selbst.

Lasse niemals zu, dass andere Entscheidungen für dich treffen, die dein eigenes Leben bestimmen. Schließlich lebst du dein Leben und nicht diejenigen, die Entscheidungen für dich treffen möchten!

Führe ein selbstbestimmtes und eigenmächtiges Leben! Führe dein Leben!

Frau Vermeide Stress

Oft ist dies leichter gesagt, als getan, doch wie schon erwähnt, so nützt es auch bei der Vermeidung von Stress, sich selbst nicht immer allzu ernst zu nehmen und die eigenen Probleme und Stressfaktoren einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

FreundeUmgib dich mit wahren Freunden

Der letzte der Ratschläge ist vielleicht der wichtigste. Mit den Jahren wirst du feststellen, wer deine wahren Freunde sind. Umgib dich mit diesen wahren Freunden, die nicht nur von dir nehmen, sondern auch viel geben.

Sei für deine Freunde da, so wie auch sie für dich da sind. Wichtig ist, im Alter nicht alleine zu sein und einsam zu werden. Du hast es selbst in der Hand, indem du Freundschaften pflegst und selbst ein guter Freund bist.

  • Guryan, J., Hurst, E., & Kearney, M. (2008). Parental Education and Parental Time with Children. Journal of Economic Perspectives. https://doi.org/10.1257/jep.22.3.23
  • Macht, M., Haupt, C., & Salewsky, A. (2004). Emotions and eating in everyday life: Application of the experience-sampling method. Ecology of Food and Nutrition. https://doi.org/10.1080/03670240490454723