10 Gewohnheiten von Partnern in einer glücklichen Beziehung

27 August, 2015
Obwohl es uns in dieser Form vielleicht gar nicht bewusst ist, bewirkt die Berührung der Hände in uns sehr angenehme Gefühle, die glücklich machen und die Beziehung stärken

Man sagt, dass jene Paare eine glückliche Beziehung führen können, die in der Lage sind, die Einzigartigkeit der Partnerschaft, die Liebe zueinander und die guten Gepflogenheiten auch in schwierigen Zeiten aufrecht zu erhalten. Eine Beziehung zu führen ist niemals leicht, sie bedarf mehr als nur der Liebe zum Partner, wenn sie über lange Zeit oder sogar das gesamte Leben lang bestehen soll.

Es gibt auch keine Zauberformel, die uns das Glück in der Beziehung garantiert. Mark Goulston, Beziehungsberater, Psychiater und international anerkannter Experte auf dem Gebiet, hat sich in der Fachzeitschrift Psychology Today zu den 10 Gewohnheiten von Partnern in einer glücklichen Beziehung geäußert. Sie helfen dabei, den gegenseitigen Bund zu stärken und die Gefühle füreinander zu erhalten.

Zur gleichen Zeit zu Bett gehen

Wenn die Beziehung zueinander noch sehr jung ist, ist es normal, dass sich beide Partner darauf freuen, gemeinsam zu Bett zu gehen und diesen Moment zusammen zu genießen. Die Bewahrung dieser Gewohnheit über die Jahre hinweg ist eines der Geheimnisse, die helfen, die Beziehung zu stärken und glücklich zu bleiben.

Goulston erklärt, dass der Hautkontakt und das Gespräch mit dem Partner, die sich in diesem Moment des Tages ergeben, zu einer Verbesserung der Kommunikation untereinander führt und hilft, das sexuelle Verlangen zu erhalten.

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Gemeinsame Interessen für eine glückliche Beziehung

Im Verlauf des gegenseitigen Kennnenlernens stellt sich vielleicht bei dem ein oder anderen Paar heraus, dass man nicht viele Interessen teilt. Das heißt aber noch nicht, dass die Beziehung nicht funktionieren kann, weil die Partner nicht zueinander passen. Ganz im Gegenteil, jetzt ist die perfekte Gelegenheit, aus seiner eigenen Routine auszubrechen und gemeinsam neue Aktivitäten zu entdecken.

Dabei ist allerdings zu beachten, dass jedem Partner auch ein eigener Raum zustehen sollte, damit keine Abhängigkeit von der Beziehung entsteht. Jeder sollte sich auch ein Stück seiner Individualität bewahren, eigenen Interessen nachgehen, nicht überall muss der Partner dabei sein.

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Hand in Hand spazieren gehen

Häufig ist uns die Wirkung, die die gegenseitige Berührung der Hände auf unseren Körper hat, gar nicht bewusst. Hand in Hand bauen wir eine einzigartige Verbindung zum Partner auf, die sehr positive Gefühle in uns weckt und uns hilft, das Glück der Beziehung zu erhalten.

Goulston empfiehlt sogar, immer Hand in Hand zu gehen. Wenn einer der Partner etwas langsamer läuft oder stehenbleibt, um sich etwas anzuschauen, sollte er nicht hinter dem anderen zurückbleiben.

Haendehalten

Vertrauen und verzeihen

Die Beziehung zueinander wird häufig durch Meinungsverschiedenheiten, Diskussionen, Streit, Missverständnisse, Wut und all jene Konfliktsituationen beeinträchtigt, die im jeweiligen Moment keine zufriedenstellende Lösung zu haben scheinen.

Um zu verhindern, dass das Glück der Beziehung darunter leidet, müssen die Partner lernen, miteinander zu sprechen und ihre negativen Emotionen zu kontrollieren, bevor verletzende Worte fallen und Dinge passieren, die man anschließend bereut.

Die allgemeine Empfehlung lautet, dem Partner zu verzeihen und zu vertrauen und sich nicht in diese Konfliktsituationen hineinzusteigern. Das sind die wichtigsten Grundpfeiler einer langfristigen Beziehung.

Sich auf die Stärken des Partners konzentrieren

Es ist nicht gesund für eine Beziehung, dem Partner seine Fehler vorzuhalten. Auf lange Sicht macht man so die Partnerschaft kaputt.

Deshalb ist es wichtig, die Stärken des Partners zu betonen und sie hervorzuheben, wann immer sich die Möglichkeit dazu bietet. Auf diese Weise schafft man positive Energien in der Beziehung und beugt Streit vor.

Sich umarmen, wenn man sich trifft

Die Kraft von Umarmungen ist unglaublich, besonders wenn sie vom Partner kommen. Dem Experten zufolge hat „die Haut ein Gedächtnis für Zärtlichkeiten, Schläge und Isolation“ – für Liebe, Missbrauch und Vernachlässigung.

In glücklichen Beziehungen überwiegen natürlich die Zärtlichkeiten, die uns mit neuer Energie füllen, wenn wir sie nach einem anstrengenden Arbeitstag, nach mehrtägiger Abwesenheit oder einfach nur so erhalten.

Umarmung

„Guten Morgen“ und „Ich liebe dich“

Mit diesen beiden Sätzen sollte in den Tag gestartet werden, um sich die gegenseitige Zuneigung zu bewahren, Respekt voreinander und Geduld miteinander zu zeigen. Wer möchte diese beiden Dinge nicht jeden Morgen hören? Auch wenn auf Worte Taten folgen müssen, so sind doch auch Worte in der Lage, die Beziehung zu stärken, die Stimmung zu heben und Vertrauen zu schaffen.

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„Gute Nacht“

Mit einem „Gute Nacht“ endet der Tag auf bestmöglichste Weise. Diese Phrase bringt zum Ausdruck, dass man trotz aller Schwierigkeiten, die man im Verlauf des Tages meistern musste, dem Partner nur das Beste wünscht. Alle Probleme und die eigene Müdigkeit haben darauf keinen negativen Einfluss.

Tagsüber mal anrufen

Hierbei geht es nicht um die Kontrolle des Partners, indem man ihn mit Nachrichten und Anrufen überhäuft, ein häufiger Fehler in Beziehungen. Vielmehr handelt es sich um die Stärkung der Verbindung zueinander, um das sichere Wissen, dass dort jemand ist, der dich unterstützt, auch wenn er nicht physisch anwesend ist.

Anruf

Stolz sein, sich mit dem Partner zu zeigen

Glückliche Paare zeigen ihre Liebe gern in ihrem sozialen Umfeld oder in der Öffentlichkeit. Es ist niemandem unangenehm, wenn sie Hand in Hand zu einer Verabredung erscheinen, sich einen Kuss geben, sich umarmen oder auf andere Art die Zuneigung zueinander zeigen. Alle Welt darf von der einzigartigen Verbindung, die die beiden zueinander haben, wissen.

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