10 Bereiche deines Körpers, die durch Stress beeinflusst werden

· 5 November, 2015
Zu viel Stress macht krank und kann deinen Körper in vielfältiger Weise beeinflussen

Manchmal ist es schwer, die Balance zwischen Stress und Entspannung zu finden und der Stress nimmt Überhand. Er droht, das Leben zu bestimmen – und deine Gesundheit zu verschlechtern.

Wir zeigen dir hier, wie Stress deinen Körper angreift und warum du wirklich etwas tun solltest, um mit Stress besser umzugehen und ihn besser zu bewältigen. Wir zeigen dir anhand von 10 Körperbereichen, wie Stress dir und deiner Gesundheit schadet.

Rückenschmerzen und StressRücken

Statistisch gesehen ist in 85% aller Fälle von Rückenschmerzen keine konkrete medizinische Ursache zu finden. Verursacht werden solche Probleme dann „nur“ von Stress, psychischen Problemen und nervlicher Überlastung.

Verschwindet der Stress und die Patienten haben wieder etwas Zeit zum Entspannen, verschwinden meist auch die Rückenschmerzen. Die Ursache? Kein Bandscheibenvorfall, keine Wirbelsäulenbeschwerden – einfach nur Stress!

Haut  und StressHaut

Die Haut als unser größtes Organ kann emotionale und psychische Konflikte sichtbar machen, die wir nicht verarbeiten können oder wollen.

Ein ganz einfaches Beispiel dafür ist „vor Schreck erblassen“. Bei Stress werden vom Körper Stresshormone gebildet, die das Immunsystem schwächen. Dadurch können sich zum Beispiel kleinste Verletzungen der Haut oder Pickel schneller und größer entzünden.

Stress kann Hauterkrankungen auslösen oder verstärken, wie zum Beispiel Schuppenflechte, Gürtelrose, Nesselsucht und mehr. Der Anteil an psychischen Gründen für Hauterkrankungen liegt je nach Studie zwischen 30 und 60%!

StressMuskeln

Unter Stress spannen wir automatisch unsere Muskeln an, ziehen unbewusst die Schultern hoch, verkrampfen leicht, ohne uns dessen bewusst zu werden. Wer mit Stress gut umgehen kann, entspannt sich und seinen Körper auch wieder.

Wer nicht gelernt hat, Stress richtig zu verarbeiten, löst sich nicht aus der unbewussten Verkrampfung und Verspannung. Dadurch entstehen unter anderem Fehlhaltungen, Schonhaltung – und weitere Verspannungen. Und die so über einen längeren Zeitraum angespannten Muskeln reagieren dann mit Schmerz.

Herz  und StressHerz

Starke emotionale Belastungen wie zum Beispiel Liebeskummer können zu einer ernsten Funktionsstörung des Herzens führen. Man nennt dies auch „gebrochenes Herz Syndrom“ oder Stress-Kardiomyopathie.

Beim Broken-Heart-Syndrom schüttet der Körper nämlich durch die Stresssituation eine Überdosis Adrenalin und anderer Stresshormone aus. Dadurch verengen sich die Herzkranzgefäße und das Blut zirkuliert nicht mehr richtig.

Immunsystem  und StressImmunsystem

Stress bedeutet für den Körper einen Alarmzustand, in dem Stresshormone ausgeschüttet werden. Kurzer Stress führt nicht sofort zu einer Schwächung des Immunsystems.

Hält der Stress jedoch über längere Zeit an und werden über einen Zeitraum von mehreren Tagen vermehrt Stresshormone ausgeschüttet, ist das Immunsystem geschwächt und Krankheiten haben ein leichteres Spiel mit uns.

Falls Stress unvermeidbar ist, stelle in stressigen Zeiten sicher, dass du alle Hygieneregeln beachtest, also dir z.B. oft die Hände wäschst, um dein Immunsystem nicht vor allzu große Aufgaben zu stellen.

Verdauung und StressVerdauungsapparat

„Das schlägt mir auf den Magen“ oder „auf das Bauchgefühl hören“ sind zwei Redewendungen, die zeigen, wie nah Bauch und Psyche miteinander verknüpft sind. Viele Verdauungsprobleme wie Sodbrennen, Blähungen und Durchfall sind von Stress verursacht.

Stress kann zum Beispiel dazu führen, dass deine Speiseröhre nicht mehr richtig abschließt und Magensäure aufsteigen kann. Auch wer unter Stress nicht richtig und gründlich kaut oder beim hastigen Essen Luft hinunter schluckt, verursacht Blähungen durch Stress.

Gehirn und StressGehirn

Wer unter Stress steht, leidet unter Konzentrationsverlust, wird ungeduldig und fahrig. Das liegt am komplizierten Zusammenspiel von Hormonen und dem Wachstum und dem Verknüpfen von Gehirnzellen. Unter Stress werden Gehirnstrukturen verändert – im negativen Sinne, indem für Emotionen wichtige Hirnareale kleiner werden.

Kiefer oder Zahnschmerzen und StressZähne

Viele wissen es nicht und erfahren es erst, wenn schon Schäden entstanden sind: Durch nächtliches Zähneknirschen bauen viele Menschen in der Nacht unbewusst Stress ab.

Das Aneinanderreiben der Zähne im Schlaf führt zu einer übermäßigen Abnutzung der Kauflächen und zu Schäden am Zahnschmelz. Zahnschmerzen und Empfindlichkeit auf heiße, kalte, süße oder saure Speisen können die Folge sein. Eine Knirscherschiene beugt dem vor.

Kopfschmerzen  und StressKopf

Bei Stress sind Kopfschmerzen bekannte Begleiterscheinungen. Sie entstehen meist durch eine verspannte Rücken- und Nackenmuskulatur, durch Schlafmangel oder zu geringe Trinkmengen. Wichtig ist, auch in Stress-Situationen immer ausreichend zu trinken und dem Körper wenigstens im Schlaf eine Auszeit zu gönnen.

Schlaf  und StressAugen

Durch Stress können Sehstörungen auftreten, wie etwa Flimmern, verschwommenes Sehen oder harmloses Lidzucken. Bei anhaltenden Sehstörungen oder „Ascheregen“ vor den Augen kann es sich aber um ein ernst zu nehmendes Problem, wie zum Beispiel Netzhautablösung handeln und du musst so schnell wie möglich zum Arzt! Es geht um dein Augenlicht!