Zeitmanagement für Kinder

· 3 Januar, 2019
Ein gutes Zeitmanagement ist sowohl für die Schule, als auch für die Freizeit vorteilhaft. Später im Studium wird es noch mehr nützlich sein.

Auch Kinder sollten Zeitmanagement lernen. Zum einen, um in der Kindheit mehr Zeit für Freizeit zu haben und zum anderen, um strukturiertes Lernen oder arbeiten später in Ausbildung, Studium oder Beruf nicht erst lernen zu müssen.

Brauchen Kinder Zeitmanagement?

Die Wörter „Zeitmanagement“ und „Kinder“ widersprechen sich zunächst, doch wenn dein Kind ein effektives Zeitmanagement für seine Pflichten, wie zum Beispiel Hausaufgaben, lernt und anwendet, bleibt mehr Zeit für Freizeit, Spiel und Hobby.

Insofern bist du als Elternteil in der Verantwortung, deinem Kind ein altersgerechtes Zeitmanagement beizubringen, sodass es früh schon spielerisch lernt, wie man mehr Zeit für positive Dinge haben kann – indem man sie sich selbst schafft! Je eher dein Kind das versteht, desto besser!

Meist bestimmt der Zeitplan der Eltern den Tag der Kinder. Wenn beide Elternteile außerhalb des Hauses arbeiten oder wenn nur ein Elternteil sich um den Haushalt kümmert, ist das Leben des Kindes oft mit Aktivitäten gefüllt. Die Zeit scheint völlig verplant zu sein.

Wenn Kinder von einer Aktivität zur anderen hetzen, heißt das jedoch nicht, dass sie wissen, wie sie die Zeit nutzen können. Wahrscheinlich wissen wir als Eltern auch nicht sehr gut, wie wir unsere eigene Zeit gestalten sollen. Aber zweifellos ist es ein Lernen, das so früh wie möglich beginnen sollte.

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Bringe ihnen bei, die Zeit wertzuschätzen

Unsere Kinder hören oft, dass wir sagen „Zeit ist Geld“ oder „Ich habe keine Zeit“. Wenn sie kleine Kinder sind, verstehen sie sicherlich nicht, worüber wir sprechen. Kinder haben keine Ahnung von Zeit und wie sie unser Leben beeinflusst.

Während sie wachsen, verstehen sie nach und nach Konzepte wie heute oder morgen, später oder früher. Es sind Zeitkategorien, die verstanden werden, je älter unsere Kinder sind.

Ihnen beizubringen, die Zeit wertzuschätzen, beginnt schon zum Sonnenaufgang. Es ist Zeit aufzustehen, sich anzuziehen, zu frühstücken und zur Schule oder zum Kindergarten zu gehen.

Diese ersten Minuten des Tages stellen die erste große Gelegenheit dar, bei der wir dem Kind beibringen müssen, die Zeit optimal zu nutzen und sie nicht zu „vertrödeln“.

Wenn sie aus der Schule kommen, müssen sie sich für die Hausaufgaben organisieren, außerschulische Aktivitäten absolvieren und dann spielen. Wir können dem Kind beibringen, dass es genug Zeit für jede Aktivität gibt und dass es danach eine verdiente Freizeit genießen kann.

Auf der anderen Seite ist es ein Fehler, die ganze Zeit der Kinder zu verplanen. Und genau das tun wir am meisten; wir sättigen Kinder mit Aktivitäten. Sie müssen vielmehr lernen, dass sie, wenn sie ihre Verpflichtungen erledigt haben, freie Zeit haben und entscheiden können, wie sie diese nutzen. Das ist die größte Belohnung.

Wie man dem Kind beibringt, die Zeit gut zu nutzen

Wie in allen Fragen der Erziehung ist das Beispiel, das wir selbst unseren Kindern geben, von wesentlicher Bedeutung. Wenn wir es immer eilig haben, das Kind zur Schule zu bringen, wenn wir selbst immer zu spät kommen oder nicht zu unseren Freizeitaktivitäten erscheinen, geben wir nicht das beste Beispiel, damit das Kind gutes Zeitmanagement lernt.

Die tägliche Organisation unserer eigenen Tagesordnung ist etwas Grundlegendes, damit unsere Kinder, egal wie klein sie auch sein mögen, die Zeit organisieren, die wir zur Arbeit, zu Hause und zum Teilen mit ihnen verbringen.

Außerdem muss die Zeit für die Hausaufgaben organisiert werden. Hausaufgaben müssen nicht spät am Tag gemacht werden. Projekte, die Vorbereitungstage erfordern oder das Lernen, für das eine Prüfung erforderlich ist, können auch nicht für den letzten Moment geschehen.

Dem Kind zu helfen, seine Verantwortlichkeiten zu organisieren, sein eigenes Zeitmanagement effektiv zu gestalten, ist daher die beste Möglichkeit, ihm beizubringen, das Beste aus seiner Zeit zu machen.

Sie müssen dem Kind auch die Vorstellung vermitteln, dass je effizienter sie ihre Aufgaben und andere Aufgaben im Haushalt erfüllen, desto mehr kann es seine Freizeit genießen. Während sie Kinder sind, ist das Wichtigste das Spielen. Dann müssen wir dieses Interesse nutzen, um die Wichtigkeit eines guten Zeitmanagements zu bewerten.

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Freizeit zu haben, um spielen zu können, ist die größte Belohnung, die ein Kind erhalten kann, das seine Zeit richtig einteilen konnte. Damit das gelingt, kannst du dein Kind mit folgenden Tipps unterstützen:

Mach dem Kind einen Zeitplan. Dein Kind muss einen Zeitplan haben, den es zu erfüllen lernt. Die Zeit, die die Kinder spielen, lernen, fernsehen, trainieren oder sich mit dem Internet verbinden, muss im Zeitplan ausreichend enthalten sein.

Entwickele Rituale und Routine, sodass Kinder selbstständig ihren Zeitplan erfüllen. Wenn sie zum Beispiel morgens aus dem Bett steigen, sollten Kinder wissen, was sie für den Schulbesuch selbst vorbereiten müssen. Oder dass sie vor dem Spielen Sie Hausaufgaben machen müssen und vor dem Einschlafen den Rucksack für den nächsten Tag packen.

Verteile Rollen und Verantwortlichkeiten in der Familie. Rollen begeistern und motivieren Kinder, ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Das Kind sollte wissen, wer die verantwortliche Person für welche Aufgaben im Haus ist.

Wenn zwei oder mehr Kinder zu Hause sind, sollten auf ähnliche Weise Rollen und Verantwortlichkeiten zugewiesen werden. Zum Beispiel: einer ist dafür verantwortlich, mit dem Hund spazieren zu gehen, der andere die Pflanzen zu gießen.

Wenn man Kindern beibringt, wie sie ihre Zeit effektiv nutzen können, bringt dies große Vorteile. Es befreit dich von der Spannung, Dinge selbst zu erledigen und dein Kind ständig zu kontrollieren.

Darüber hinaus ermöglicht ein effektives Zeitmanagement die zeitgerechte Erfüllung aller Verantwortlichkeiten auch der kleinsten Familienmitglieder. Dann können alle die wohlverdiente Ruhe und Freizeit genießen, um zu spielen und sich zu unterhalten.

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