Wissenswertes über Darmkrebs

Darmkrebs kommt leider immer häufiger vor, deshalb ist es gut, mehr darüber zu wissen um dieser Krankheit vorzubeugen und sie gegebenenfalls rechtzeitig behandeln zu können. Krebs ist die schwerste Darmerkrankung, wobei es sich in den meisten Fällen um kolorektale Karzinome handelt. In den USA zählt diese Krebserkrankung zu jenen Krankheiten, die am meisten Todesfälle verursachen. Bei einer frühzeitigen Diagnose und Behandlung kann jedoch eine vollständige Heilung erzielt werden. 

Häufigste Ursachen für Darmkrebs

Es gibt verschiedene Ursachen, die zu Darmkrebs führen können. Oft entstehen anfangs gutartige Polypen, die  – wenn sie nicht behandelt werden – zu Krebs ausarten können. Am meisten sind folgende Personen gefährdet:

  • Personen über 60 Jahren,
  • afroamerikanischen oder osteuropäischen Ursprungs,
  • Personen, die viel rotes oder prozessiertes Fleisch essen,
  • jene, die an kolorektalen Polypen
  • oder an Darmkrankheiten mit Entzündungen – wie beispielsweise Colitis ulcerosa oder Crohn – leiden,
  • Personen mit familiärer Vorbelastung (insbesondere bei adenomatöser Polyposis in der Familie),
  • Personen, die viel Fett und wenig Ballaststoffe konsumieren,
  • oder viel rauchen und Alkohol trinken
  • sowie Personen mit starkem Übergewicht oder Fettleibigkeit.

 

Das kolorektale Karzinom kommt bei Männern häufiger als bei Frauen vor. 10% der auftretenden Polypen entwickeln sich zu Krebs, deshalb ist eine korrekte Behandlung ausschlaggebend.

darm

 

Symptome von Darmkrebs

Diese können je nach Lokalisation des Krebses im Darm variieren:

  • Im aufsteigenden Grimmdarm sind häufige Symptome Blut um Stuhl, Durchfall oder Verstopfung oder das Gefühl einer unvollständigen Entleerung.
  • Im querverlaufenden Grimmdarm kommt es häufig zu Schmerzen, Obstruktionen, kolikähnlichen Schmerzen, Brechreiz und Völlegefühl oder Blähungen.
  • Im absteigenden Grimmdarm sind häufig interne oder versteckte Blutungen, chronische Blutarmut, Müdigkeit, Blässe oder Schwächegefühl zu bemerken.

In allen Fällen kann Magenkrebs zu Appetitlosigkeit, drastischem Gewichtsverlust, Fieber, chronischer Müdigkeit, Sensibilität und Schmerzen im unteren Bauchbereich und dünnem Stuhl führen.

Wie wird Darmkrebs festgestellt?

Eine ärztliche Diagnose ist erforderlich, um Darmkrebs oder die Vorstufe mit Polypen feststellen zu können. Der Arzt tastet dabei den Bauchbereich ab und führt auch eine Untersuchung des Enddarms durch. Es muss ebenfalls festgestellt werden, ob Blut im Stuhl vorhanden ist, falls dies der Fall ist, wird eine Darmspiegelung durchgeführt.

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