Hautpflege bei einem roten Pigmentmal?

· 23 Januar, 2015
Knoblauch hilft nicht nur bei Warzen, man kann damit auch Muttermale entfernen. Du kannst diese Behandlung äußerlich oder auch innerlich anwenden.

Ein kleines, rotes Pigmentmal ist nicht besorgniserregend, es stellt kein gesundheitliches Risiko dar. Wenn es dich jedoch aus ästhetischen Gründen stört, gibt es verschiedene Methoden zur Entfernung.

In diesem Beitrag erklären wir, warum diese Pigmentmale entstehen und welche Behandlungsmöglichkeiten und natürliche Hausmittel es gibt. Zusätzlich findest du ein paar allgemeine Tipps zur Hautpflege.

Wie schaut ein rotes Pigmentmal aus?

Es ist rund und rot und hat normalerweise einen Durchschnitt von maximal 2 mm. Meist tauchen diese Pigmentmale im Brustbereich, am Hals sowie an den Armen auf.

Warum entstehen diese Pigmentmale?

Meist treten diese mit zunehmendem Alter auf. Personen mit heller Haut sind überdies dafür empfindlicher. Die Ursachen sind meist eine Ausweitung kleiner Blutgefäße der Haut sowie zu viel Sonnenbestrahlung.

Wie kann man Pigmentmale entfernen?

Wenn die Pigmentmale klein sind, kann man sie mit einem Korrekturstift oder Make-up überdecken, doch es gibt auch verschiedene Methoden, diese ganz zu entfernen. Der Haus- sowie Facharzt kann dich in diesem Fall beraten und dir die beste Methode empfehlen.

  • Chirurgie: Ein chirurgischer Eingriff wird normalerweise nur bei größeren, tiefen Pigmentmalen durchgeführt. Dabei wird das Mal dann entfernt und der Einschnitt danach genäht. Dies kann schmerzhaft sein und lässt dann meist eine Narbe zurück.
  • LasertherapieDiese Methode ist schnell sowie schmerzfrei und bringt kaum Nebenwirkungen mit sich.
  • KryotherapieIn diesem Fall wird Flüssigstickstoff auf das Mal gespritzt, um dann das gestörte Gewebe durch die Kältewirkung zu entfernen. Auch Warzen werden überdies mit dieser Technik behandelt.

Für jene die zuerst eine Behandlung mit einem Naturheilmittel versuchen möchten, haben wir nachfolgend dann ein paar Tipps:

Rizinusöl

Es werden Rizinusöl, Watte und ein medizinisches Klebeband benötigt. Etwas Rizinusöl auf die Watte geben und dann auf dem Pigmentmal mit dem Klebeband befestigen. Die Watte dann jeden Tag erneuern und diese Behandlung 7 Tage lang durchführen.

Knoblauch

Knoblauch wirkt ausgezeichnet und wird wie bei der Behandlung gegen Warzen angewendet. Jeden Tag ein kleines Stück frischen Knoblauch auf dem Pigmentmal befestigen.

Dieses wird dann am besten zwei Mal täglich (am Morgen und vor der Bettruhe) erneuert. Diese Behandlung kann dann durch den Konsum von rohem Knoblauch oder Knoblauchperlen ergänzt werden. 

knoblauch

Saurer Apfel

Einen sauren Apfel entsaften sowie den Saft auf den Pigmentfleck mindestens drei Mal täglich 3 Wochen lang auftragen. Diese Behandlung ist langsam und erfordert Geduld. Doch sie ist sehr effektiv und allmählich wird dadurch dann der kleine rote Fleck verschwinden.

Hautpflege

Um das Auftreten neuer Pigmentmale zu verhindern ist, insbesondere bei empfindlicher, heller Haut, eine gute Hautpflege ausschlaggebend.

  • Nie Sonnenschutz vergessen! Insbesondere im Sommer in der Mittagszeit (zwischen 12 und 16 Uhr) bei intensiver Sonnenstrahlung sollte die Haut geschützt sowie ein Aufenthalt im Freien vermieden werden.
  • Einmal in der Woche oder alle 2 Wochen ein natürliches Peeling mit schonenden Produkten durchführen.
  • Die Haut benötigt Nährstoffe sowie Feuchtigkeit! Vergiss nicht, deine Haut mit Pflanzenölen sowie Feuchtigkeitscremes zu pflegen.
  • Natürliche Stoffe wie Baumwolle sowie Leinen sollten bevorzugt werden.
  • Eine ausgewogene Ernährung ist grundlegend für eine gesunde Haut. Frisches Obst und Gemüse sowie gesunde Fette nähren die Haut und halten sie gesund und vital.
  • Wenn möglich mit kaltem Wasser duschen oder die Dusche zumindest mit kaltem Wasser abschließen, um die Durchblutung zu verbessern. Zu heißes Wasser schwächt die Haut und lässt sie dann erschlaffen.

Bilder zur Verfügung gestellt von morberg.

 

  • Pasquali, P., & Trakatelli, M. G. (2017). Cryotherapy. In Hyperpigmentation. https://doi.org/10.1201/9781315162478
  • Pazyar, N., & Feily, A. (2011). Garlic in dermatology. Dermatology Reports. https://doi.org/10.4081/dr.2011.e4