Welche Folgen hat Wassermangel für den Körper?

Immer wieder hört man, wie wichtig es ist, ausreichend Wasser zu trinken, um Krankheiten zu verhindern. Viele Beschwerden und Gesundheitsprobleme sind auf Wassermangel zurückzuführen. Doch welche Funktionen hat Wasser eigentlich? In diesem Beitrag erfährst du mehr darüber.

Müdigkeit

Bei Wassermangel fällt die Enzymaktivität ab und es kommt folglich zu größerer Müdigkeit, man fühlt sich schlappp und kraftlos. 

Vorzeitige Alterung

Vorzeitige-Alterung

Unser Organismus besteht aus mehr als 60% Wasser, das für alle Organfunktionen benötigt wird. Wer täglich genug trinkt, hilft dem Organismus damit, gegen freie Radikale vorzugehen und die vorzeitige Haut- und Organalterung zu vermeiden.

Übergewicht und Fettleibigkeit

Wasser allein ist nicht in der Lage Fett abzubauen oder Gewicht zu reduzieren. Doch Wasser ist sehr wichtig für alle, die gesund abnehmen möchten. Wasser fördert nämlich den Abbau von Giftstoffen, wirkt sättigend und ist unentbehrlich für einen gut funktionierenden Stoffwechsel. Bei Wassermangel kann der Organismus von diesen Vorzügen nicht profitieren.

BlutdruckBlutdruck

Wasser ist unentbehrlich, um Schadstoffe aus der Blutbahn zu beseitigen und den Blutfluss zu erleichtern. Der Blutkreislauf benötigt Wasser, um richtig zu funktionieren, da die Blutmenge unseres Körpers alleine nicht ausreicht, um Arterien, Adern und Kapillare zu füllen.

Erhöhte LDL-Cholesterinwerte

Wassermangel verursacht eine überhöhte Flüssigkeitsfilterung im Zellinneren, was zu einer vermehrten Cholesterinproduktion führt.

Verstopfung

Zur korrekten Stuhlbildung und -entleerung ist eine ausreichende Wassermenge im Körper nötig, da dieses die Nahrungsabsorption und -verarbeitung fördert. Bei einem chronischen Wassermangel ist unser Körper nicht in der Lage Reststoffe zu beseitigen. Es kommt zu Verstopfung.

Darmtrakterkrankungen

Verdauung

Wassermangel führt zu einer geringeren Sekretion von Verdauungssäften. Magenprobleme, wie Gastritis und Geschwüre, können die Folge sein.

Erkrankung der Atemwege

Wasser ist für ein starkes Immunsystem unentbehrlich und hilft zur Vorbeugung gegen Erkrankungen der Atemwege. Die Schleimhäute der Atemwege brauchen Feuchtigkeit, um einen Schutzfilm gegen mögliche Luftschadstoffe bzw. Krankheitserreger zu bilden.

pH-Ungleichgewicht

Eine ausreichende Wasserzufuhr ist unentbehrlich, um den pH-Wert des Blutes im Gleichgewicht zu halten. Ernährung und andere Einflüsse können eine Übersäuerung im Körper auslösen, was verschiedene Gesundheitsprobleme mit sich bringt.

Hauterkrankungen

Ekzeme

Unser Organismus benötigt ausreichend Wasser, um täglich 500 bis 700 ml Schweiß zu bilden. Anhand des Schweißes beseitigen wir Giftstoffe, die Hautreizungen zur Folge haben können.

Harninfektionen

Die Nieren- und Harntraktfunktionen hängen von der täglich eingenommenen Wassermenge ab. Bei einer unzureichenden Wasserzufuhr und einer Dehydratation, ist die Gefahr für Harnwegsinfektionen, wie z. B. Zystitis, größer. In diesem Fall weist der Harn eine dunklere Farbe und einen stärkeren Geruch auf.

Rheuma

Rheumatoide Arthritis (2)

Wassermangel verursacht Giftstoffansammlungen in der Blutbahn und anderen Körperbereichen, so dass verschiedene Erkrankungen und Beschwerden ausgelöst werden. Wissenschaftliche Studien haben erwiesen, dass Wassermangel das Auftreten von Erkrankungen beträchtlich erhöht.

Hirnschäden

Eine schwerwiegende Dehydratation kann ein Ungleichgewicht der Basiselektrolyten, wie Natrium und Kalium, verursachen. Es kann auch zu ernsten Herz-Kreislauf-Problemen kommen.

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