Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von Zystitis

22 Dezember, 2014
Eine gute Hygiene ist ausschlaggebend, um einer Zystitis vorzubeugen. Vermeide Feuchtigkeit und eng anliegende Kleidung, die Wärme oder Schweiß erzeugen könnte.

Die Blasenentzündung, auch Zystitis genannt, ist eine durch Bakterien verursachte Infektion, die sehr schmerzhaft und unangenehm sein kann. Dafür gibt es verschiedene Ursachen zu denen die Reaktion auf Medikamente, eine schlechte Hygiene oder verschiedene Krankheiten zählen. Nachfolgend erfährst du mehr über dieses Thema.

Bei einer Blasenentzündung werden normalerweise Antibiotika verschrieben, es gibt jedoch auch entwässernde und antioxidative Nahrungsmittel, welche die Ausscheidung von Flüssigkeiten fördern und folglich hilfreich sein können.

Symptome

  • Bauchschmerzen
  • Brennen beim Urinieren
  • Schüttelfrost
  • Allgemeines Unwohlsein
  • Fieber

Tipps zur Vorbeugung gegen Zystitis

Ausreichend Wasser trinken

wasser

Der Körper benötigt ausreichend Wasser damit er richtig funktionieren kann. Auch Tee, Brühen und andere Getränke liefern dem Organismus Flüssigkeit. Wenn die Entzündung bereits besteht, sollte so viel Wasser wie möglich getrunken werden, dies ist oft das beste Mittel, um die Bakterien über den Urin auszuscheiden.

Zusätzliche Empfehlungen

  • Vor jeder Mahlzeit ein Glas Wasser mit zwei Löffel Apfelessig trinken.
  • Vor dem Frühstück auf leeren Magen einen Petersiltee trinken.
  • Vor der Nachtruhe einen Tee aus zwei Löffel Kamillenblüten und 3 rohen Knoblauchzehen in einem Liter Wasser zubereiten. Sobald dieser etwas abgekühlt ist, werden damit Scheidenbäder durchgeführt.
  • Jeden Tag drei Gläser Cranberries zu sich nehmen. Diese enthalten einen Wirkstoff, der verhindert, dass sich die Bakterien an den Wänden der Harnwege festsetzen und so wird die Ausscheidung erleichtert.
  • 2 Löffel Thymian und 2 Löffel Rosmarin in einem Liter Wasser kochen und damit Scheidenwaschungen mit einem befeuchteten Tuch durchführen.
  • 1 Löffel weiße Minze in einer Tasse Wasser kochen und nach den Mahlzeiten trinken.

Den Toilettengang nicht hinausschieben

Wenn der Toilettengang hinausgeschoben wird, schwächt dies die Blase, die den Harn länger halten muss. Es ist wichtig, die schädlichen Stoffe auszuscheiden und nicht zu lange zu warten.

Wärmebehandlungen

Etwas Wasser aufwärmen und damit ein Handtuch befeuchten. Dieses wird auf den Blasenbereich aufgelegt, sollte jedoch nicht zu heiß sein. So können Schmerzen und Blähungen gelindert werden. Auch die Muskelspannungen werden erleichtert.

Auf eine korrekte Hygiene achten

scheidenentzündung

Feuchtigkeit im Scheidenbereich kann Infektionen auslösen. Die Verwendung von Slipeinlagen wird von Experten nicht unbedingt empfohlen, sie werden oft mit Scheidenentzündungen in Verbindung gebracht, da sie ein feuchtes Klima fördern. Wenn Slipeinlagen nicht häufig gewechselt werden, können Harnwegsinfektionen entstehen.

Auch bei Geschlechtsbeziehungen ist eine ausreichende Hygiene ausschlaggebend, um Zystitis zu vermeiden. Der Partner sollte ebenfalls auf eine entsprechende Reinlichkeit achten. Danach ist ein Bad empfehlenswert, da sonst auch Infektionen entstehen können.

Keine zu enge Unterwäsche

Damit der Intimbereich trocken bleibt, sollte keine zu enge Unterwäsche getragen werden. Ansonsten kann sich durch die Körperwärme Schweiß bilden. Eine konstante Teperatur und auch ein konstanter pH-Wert im Intimbereich ist empfehlenswert.

Wann muss man zum Arzt?

Du solltest auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, wenn folgende Symptome auftreten:

  • Brechreiz
  • Zittern
  • Blut im Harn
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