Weißt du aus was Hühner-Nuggets gemacht werden?

· 4 April, 2015
Das Problem der Nuggets liegt nicht nur an den verwendeten Fleischteilen, die Innereien und andere Reste enthalten, sondern insbesondere an den Zusätzen und Konservierungsmitteln, die dafür verwendet werden.

Du kennst sicher Hühner-Nuggets, die in verschiedenen Fast-Food-Restaurants oder auch im Supermarkt gefroren für zu Hause geboten werden. In der Werbung wirken sie wunderbar goldbraun gebacken und knusprig – wirklich eine Versuchung. Doch weißt du auch, aus was Hühner-Nuggets gemacht werden? In diesem Beitrag erfährst du mehr darüber. Danach kannst du entscheiden, ob du sie weiterhin essen möchtest oder nicht.

Der schöne, knusprige Anblick lässt vielen bereits das Wasser im Mund zusammenlaufen. Viele glauben sogar, dass diese Nuggets für ihre Kinder eine gesunde Alternative für rotes Fleisch sind, das ja für viel Cholesterin in Verruf ist. Hühnerfleisch – so denkt man – ist für den Triglyceridspiegel gesünder, doch ist dies bei Nuggets auch wirklich der Fall? Bevor du das nächste Mal Hühner-Nuggets als Fast Food oder gefroren für Zuhause kaufst, empfehlen wir dir, weiterzulesen.

Wie werden Hühner-Nuggets gemacht?

Die Füllung, aus der die leckeren Nuggets gemacht werden gleicht bei der Herstellung einem Erdbeerjoghurt oder einem riesigen Kaugummi. Es ist eine rosafarbene Paste, die entsteht wenn ganze Hühner mechanisch geteilt und verarbeitet werden. Dies ist auf dem Blog Early Onset of Night des US-Amerikaners Michael Kindt zu sehen.

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Doch dies ist noch nicht alles: Durch die Herstellungsart ist diese Paste voller Bakterien. Und was wird nun gemacht, um diese zu entfernen? Ganz einfach: Man wäscht das Ganze mit Ammoniak. Wenn es jedoch dabei bleiben würde, würden wir dies doch bereits beim ersten Bissen merken. Deshalb ist ein weiterer Prozess notwendig, um den Geschmack und den Geruch dieses Desinfizierungsmittels zu verdecken. Auch ganz einfach: Es werden verschiedene künstliche Geschmäcker und Farbstoffe dazugemischt (auch für andere Lebensmitteln, die täglich konsumiert werden, werden diese Zusatzstoffe verwendet – das ist nichts Neues), um den Geschmack zu verbessern und zu verstärken.

Der Starkoch James Olivier übernahm die Aufgabe, die Herstellung der bekannten und beliebten Hühner-Nuggets in der Fernsehshow „Food Revolution“  des Fernsehsenders ABC aufzuzeigen. Er führte selbst vor, wie diese „Köstlichkeit“ hergestellt wird, mit dem Ziel, dass Eltern ihren Kindern keine Nuggets kaufen. Er hatte damit jedoch nicht den erwarteten Erfolg.

Später wurde im Fernsehsender NatGeo ein Programm gesendet, in dem die Herstellung von Nahrungsmitteln mit der Technik der „mechanischen Trennung“ gezeigt und auch erklärt wurde, wie mit der Produktion von Hühner-Nuggets begonnen wurde.

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Studie von Huffington Post über „falsches Essen“

Der Titel des in dieser international anerkannten Zeitung veröffentlichten Artikels lautete „Falsches essen – das wird Hühnchen genannt?“ Darin wurde beschrieben, dass Nuggets nicht nur Geflügelfleisch (das einzige, das diese enthalten sollten) sondern auch Innereien, zermahlene Knochen, Fett, Venen, Nerven, Knorpel und ungefähr 30 Zusatzstoffe enthalten. Weniger als 50% der Zusammensetzung ist Hühnchenfleisch, der Rest sind verschiedene Mischungen.

„Wenn du Fast Food isst, ist dir zwar bewusst, dass es sich nicht um gesundes Essen handelt, doch du erwartest dir zumindest, dass es Essen ist. Das Hühnchen sollte Hühnchen sein und das Fleisch Fleisch, oder?“ So beginnt der Artikel der Huffington Post.

Diese Zeitung hat verschiedene Studien über „Falsches Essen“ analysiert und bestätigt, dass im Falle der Hühner-Nuggets nur die Hälfte davon Fleisch dieses Tieres ist (und dies mit einer nicht unbedingt gesunden Verarbeitungsform). Außerdem enthalten die Nuggets 30 Zusatzstoffe, unter anderem auch Aluminiumsulfat. 

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Die Zeitschrift American Journal of Medicine hat die in Fast-Food-Ketten angebotenen Nuggets (ohne die Marke zu erwähnen, auch wenn man sich denken kann um welche es sich handelt) analysiert. Auch hier wurde festgestellt, dass diese nur 50% Hühnerfleisch enthielten, der Rest war eine Mischung aus Knorpel, Nerven, gemahlenen Knochen, Venen und Fett.

Dr. Richard D. deShazo des Gesundheitszentrums der Universität von Mississippi bemerkt, dass „die Firmen gewählt haben, eine künstliche Masse aus Hühnerteilen statt fettarmes Hühnerfleisch zu verwenden. Diese wird zustäzlich mit Butter eingefettet und frittiert und immer noch wird von Huhn gesprochen. Es handelt sich um ein Produkt, das mit Hühnern hergestellt wird, das aber weitaus mehr Kalorien und auch Salz, Zucker und Fett enthält. Deshalb ist es alles andere als gesund.“

Dr. David Katz von der Universität von Yale bestätigt, dass diese Mischung schädlich sein kann, auch wenn noch nicht ausreichend Studienergebnisse vorhanden sind. Bestätigt wurde jedoch dass das Wissen über die Inhaltsstoffe (Blutgefäße, gemahlene Knochen und Nerven) alleine nicht verhindern kann, dass diese Produkte nicht mehr konsumiert werden, es muss auch erwähnt werden, welche Zusatzstoffe verwendet werden, um die Nuggets schmackhaft zu machen. Dann ist das grundlegende Problem nicht mehr die verwendeten Tierteile sondern die Konservierungsmittel und chemischen Zusatzstoffe die dazugemischt werden. 

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Wir kommen noch einmal zurück auf die Studie der Huffington Post: In einem Stück frittiertem Huhn wurde ein Entschäumer namens Dimethylpolysiloxan gefunden, der auch als Gefrierschutzmittel für Fahrzeuge verwendet wird. Diese Zusätze wurden noch nicht als schädlich erklärt, doch auch das Gegenteil wurde nicht bestätigt. Ein anderer Hersteller dieses Fast-Food-Gerichts verwendet Mononatriumglutamat, das mit Kopfschmerzen und übermäßigem Schwitzen in Verbindung gebracht wird. Auch ein hoher Anteil an Dextrose und Zucker war vorzufinden. Zehn Einheiten enthalten 900 g Natrium vor dem Frittieren, was weitaus mehr als die empfohlene Tagesdosis ausmacht.