Was verraten Füße über unsere Gesundheit?

13 Juli, 2014
Ballenzehen können auf Probleme mit der Wirbelsäule hinweisen. Eine Massage auf der Innenseite der Füße wirkt wiederum positiv auf den Rücken.

Füße spiegeln den Gesundheitszustand wieder. Anhand unserer Füße können wir den Zustand unserer Organe erkennen, verschiedene Krankheiten ablesen und diesen zum Teil sogar vorbeugen.

Wichtig dabei sind die Temperatur, die Farbe und die Hornhaut, die Fußballen, die Form der Zehen etc. Im Folgenden erklären wir Ihnen wie Sie verschiedene Anzeichen interpretieren können.

Etwas vereinfacht gesehen, entspricht der Zehenbereich dem Kopf und der Fersenbereich den Füßen.  Die Nervenendpunkte an den Füßen stehen mit einem Organ oder Organsystem in Verbindung. Wenn sich ein Punkt hart anfühlt, ist das entsprechende Organ auch „hart“. Diese Härte ist auf physische und mentale Starrheit der betroffenen Stelle zurückzuführen.

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Der Reflex der Wirbelsäure

Die Wirbelsäule spiegelt sich auf der inneren Seite unserer Füße wieder. Wenn ein Mensch zum Beispiel an Problemen an den Fußballen leidet, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch Schmerzen im oberen Abschnitt des Rückens und am Nacken vorhanden sind.

Zur Erleichterung der Beschwerden können wir inneren Seite des Fußes massieren. Dies wird sich auch positiv auf unseren Rücken auswirken.

Den Darm bewegen

Die Widerspiegelung des Darms befindet sich an unserer Ferse. Risse oder Hornhaut an den Fersen können ein Indiz auf eine Störung im Darm sein. Auch in diesem Fall werden Massagen an den Fersen empfohlen. Da diese Zone etwas härter ist, kann für die Massage auch ein Ball verwendet werden.

Die mittlere Zone des Fußes

Die mittlere Zone der Füße entspricht dem ganzen Verdauungsapparat: Leber, Magen,  Bauchspeicheldrüse und Galle. Wenn sich diese mittlere Zone unserer Füße hart anfühlt, ist es möglich, dass zum Beispiel Gallen- oder Harnsteine vorhanden sind.

Die Farbe der Füße

Eine gelbliche Farbe an den Füssen entspricht immer der Leber oder der Gallenblase.  Eine grünliche Farbe hingegen steht für unsere Galle und das Lymphsystem. Deshalb kann uns auch die Farbe helfen, unsere Beschwerden einzuordnen. Wenn wir diese Indizien nicht wahrnehmen, dann können sich mit der Zeit Giftstoffe ansammeln und es kann zu Zysten kommen, die langfristig gesehen gefährlich werden können.

Die Zehen stehen für unseren Kopf

Die Zehen spiegeln den oberen Teil unseres Körpers wieder, auch wenn es hier einige Ausnahmen gibt.

Wenn Sie im zweit kleinsten Zehen Härte empfinden oder eine Verhärtung auf der Unterseite auftritt, funktioniert normalerweise unsere Blase nicht richtig. Wenn man schon für längere Zeit an Steinen leidet, dann ist diese Zehe meistens sehr starr, hat eine krumme Form und schmerzt.

Auf der anderen Seite leiden wir auch häufig an Steinen, wenn die große Zehe eine krumme Form angenommen hat und sich gegen den benachbarten Zehen neigt.

In diesen Fällen ist es wichtig, dass wir unseren Körper reinigen und gut auf unsere Ernährung achten, damit wir die Giftstoffe loswerden können. Es ist auch empfehlenswert, entsprechende Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

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Kalte Füße

Wenn unsere Füße häufig kalt sind (das Gleiche passiert auch häufig mit unseren Händen), dann ist das ein Zeichen dafür, dass unser Körper nicht im Gleichgewicht ist. Normalerweise ist unser Verdauungssystem überanstrengt und es liegt ein sogenanntes Darmfieber vor. In diesem Fall müssen wir besser auf unsere Ernährung achten, um die Darmfunktionen zu unterstützen. Wir können auch Fußbäder mit warmem Wasser nehmen und unsere Füße mit Ingweröl massieren, damit sie schön warm werden.

Gichtanfälle

Wenn die große Zehe und der Knöchel etwas gerötet oder geschwollen sind oder stark schmerzen, kann ein Gichtanfall der Auslöser sein, das heißt, ein Übermaß an Harnsäure in unserem Körper. Zum Schütz der wichtigen Organe, veruscht der Organismus automatisch Giftstoffe fern zu halten, deshalb setzen sich diese zum Teil an Händen und Füßen an.

Schlussbemerkung

Ein Spaziergang barfuß über Sand, frisches Gras, durch einen Fluss oder über nasse Erde tut uns gut und ist sehr gesund. Dabei kommt unser ganzer Körper in Schwung, die Funktionen unserer Organe kommen wieder ins Gleichgewicht und zudem ist ein Spaziergang eine hervorragende Therapie gegen Stress.

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Auch Massagen an den Füßen sind natürlich sehr empfehlenswert, am besten werden dabei auch die Reflexzonen beachtet.

Von Zeit zu Zeit sollten Sie einen Fußspezialisten aufsuchen. Dieser hilft uns, Krankheiten vorzubeugen. Die Behandlung sollte mindestens einige Monate dauern, damit wir gute Resultate erzielen können.

Bilder von M Robinson, HeyDanielle und Rogiro

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