Was ist so toll an Zumba?

Zumba ist immer noch „in“, obwohl es anfangs als „Trendsportart“ belächelt wurde.

Zumba erfreut sich seit Jahren an Beliebtheit und wird in Fitnessclubs und in Vereinen Jahr für Jahr mit neuen Kursen angeboten. Und das, obwohl Kritiker es zunächst für eine Eintagsfliege in der Sport- und Fitnesslandschaft hielten. Was ist so toll daran?

Was bedeutet eigentlich Zumba?

Zumba ist ein Kunstname und wurde schon vor ca. 25 Jahren von einem kolumbianischen Fitnesstrainer erfunden, um effektives Ganzkörpertraining mit lateinamerikanischer und internationaler Musik zu kombinieren.

Dabei werden lateinamerikanische Tanzelemente mit Aerobic kombiniert. Die zugrunde liegenden Tanzstile sind  Reggaeton, Cumbia, Salsa, Merengue, Mambo, Flamenco, Cha-Cha-Cha, Tango, Soca, Samba, Axé, Bauchtanz, Bhangra und Hip-Hop – also eine bunte Mischung nicht standardisierter Bewegungsabläufe, die in der Summe aber den gesamten Körper und zusätzlich auch die Ausdauer trainieren.

Der Begriff „Zumba“ ist markenrechtlich geschützt. Zumba Kurse dürfen nur von Trainern veranstaltet werden, die eine spezielle Trainerlizenz erworben haben und diese durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen erhalten.

Frauen machen ZumbaIst das gesund und sinnvoll?

Durch die motivierenden Rhythmen erscheinen auch anstrengendere Trainingseinheiten leichter als ohne Musik, die Gruppe motiviert zusätzlich und der Trainingseffekt stellt sich ganz nebenbei ein.

Es ist also nicht nur gesund, sondern auch effektiv! Es gibt viele Gründe, warum du dir diese Sportart genauer anschauen solltest. Einige davon sind:

  • Zumba stärkt die Muskulatur
  • Fördert die Ausdauer
  • Verbrennt Kalorien
  • Formt den Körper
  • Hebt die Laune
  • Macht Spaß
  • Vertreibt Stress
  • Ist für alle Altersklassen geeignet
  • Ist sozial weil in der Gruppe
  • Bringt erstaunliche Resultate

Es ist normal, wenn du das erste Mal dabei bist, dass du die volle Stunde nicht sofort komplett durchhalten kannst. Aber du wirst sehen, schon bald schaffst du die Stunde und siehst erste Resultate an Kondition und Muskeln!

Zumba tanzenWelche Varianten gibt es?

Der Dauerbrenner in „Training mit Musik“ ist und bleibt seit vielen Jahren Zumba.

Jeder scheint jemanden zu kennen, der Spaß daran hat. Das liegt daran, dass es nicht nur eine Art gibt, sondern verschiedene Stile, die auf bestimmte Zielgruppen, Trainingsziele oder Altersgruppen zugeschnitten sind.

Wenn du es also ausprobieren möchtest, hast du die „Qual der Wahl“ aus unter anderem folgenden Varianten:

  • Zumba Gold: Im Namen stecken schon die „golden Ager“, also Menschen gehobenen Alters. Auch, wenn diese Art eher für ältere Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit konzipiert wurde, ist sie auch sehr gut für Einsteiger geeignet – und auch für Personen, die nach Operationen erst mit sanftem Training starten können (oder möchten).
  • Zumba Toning: Diese Variante gilt als eine der anstrengenderen Formen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf höchst effektivem Training bestimmter Körperzonen wie Bauch, Beine, Po und Arme, kombiniert mit Ausdauertraining. Um die Effektivität (und den Kalorienverbrauch) zu steigern, kommen hier kleine Gewichte zum Einsatz, die in den Händen gehalten werden, sogenannte „Toning Sticks“.Zumba macht Spaß
  • Zumba Gold Toning: Wie der Name schon sagt: die Toning Variante für ältere Menschen und solche, die in ihrer Bewegung eingeschränkt sind und ihre Haltung, Koordination, Beweglichkeit und auch Knochendichte verbessern möchten.
  • Aqua Zumba: Die nasse Variante von Zumba ist besonders geeignet für Menschen, die aufgrund Erkrankungen, hohem Körpergewicht oder hohem Alter ihre Gelenke vor zu hoher Belastung schützen müssen. Zusätzlich erhöht das umgebende Wasser noch den Kalorienverbrauch durch Wärmeverlust.
  • Zumbatomic: Auch Kinder haben natürlich Spaß an Zumba und speziell für die Altersgruppe von 4-12 Jahren wurde diese Form entwickelt, die mehr auf HipHop und Pop, als auf lateinamerikanischen Rhythmen beruht.
  • Zumba Step: Wer hauptsächlich Wert auf eine Stärkung der Bein- und Pomuskulatur legt, ist beim Zumba Step richtig. Hier wird mit einem Stepper gearbeitet.Zumba Training
  • Zumbini: Auch die Allerkleinsten können mit Zumbini schon an Zumba herangeführt werden. Die Bewegungen sind kindgerecht für die Jüngsten von 0-3 Jahren aufgearbeitet. Spaß an Musik und Bewegung steht hierbei im Mittelpunkt.
  • Zumba in the Circuit: Normalerweise dauert eine Einheit eine Stunde. Wer weniger Zeit hat, ist bei „Zumba in the Circuit“ richtig, denn diese Variante findet in 30-minütigen Trainingseinheiten statt.
  • Zumba Sentao: Wer nicht mehr wirklich fit auf seinen eigenen zwei Beinen ist, aber trotzdem etwas für seine Fitness und Gesundheit tun möchte, der ist bei der Sentao Variante gut aufgehoben. Alle Übungen finden (fast immer) sitzend auf einem Stuhl statt.

Und welche Art davon machst du? 

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