Warnsignale für Hautkrebs

· 9 April, 2015

Hautkrebs ist eine immer häufiger auftretende Krankheit, die u.a. durch UV-Strahlung, Umweltverschmutzung, Leberflecken, genetische Vorbelastung oder schlechte Ernährung verursacht werden kann. Das Melanom ist die am häufigsten auftretende Art von HautkrebsIn diesem Beitrag erfährst du mehr darüber.

 

Ursachen für Hautkrebs

  • Zu den häufigsten Ursachen für Hautkrebs zählt zu viel Sonnenbestrahlung: Wer häufig ohne Schutz der schädlichen UV-Strahlung ausgesetzt ist, hat ein höheres Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Die UV-Strahlen führen nämlich zur Schädigung des Erbguts. Wie hoch das Risiko ist, hängt insbesondere von der Intensität der Sonnenstrahlung, der Expositionszeit und dem Hauttyp sowie dem verwendeten Sonnenschutz ab.
  • Die Verwendung von Bräunungslampen oder häufige Behandlungen im Sonnenstudio stellen einen weiteren Risikofaktor dar. Je häufiger man ein Solarium besucht, umso schäldlicher ist es, da auch hier ultraviolette Strahlen zur Bräunung verwendet werden.
  • Exposition oder Kontakt mit Chemikalien wie Arsen, industriellem Pech, Steinkohle, Paraffin oder verschiedenen Ölen
  • Strahlentherapie
  • Schwere Hautverletzungen oder -entzündungen, wie beispielsweise schwere Verbrennungen, oder Haut, die sich nach einer schweren Knochenentzündung oder Hautschädigung neu bildet
  • Genetische Veranlagung

Warnsignale für Hautkrebs

hautkrebs

 

Jede Hautveränderung wie Wunden im Mund, ein Auswuchs, Flecken, Male oder andere ungewöhnliche Veränderungen müssen beobachtet und untersucht werden. Auch wenn die meisten auffälligen Hautstellen harmlos sind, ist dies wichtig, um Hautkrebs gegebenenfalls frühzeitig zu erkennen.

Bei Hautkrebs kann es zu verschiedenen Hautveränderungen kommen. Warnsignale sind beispielsweise ein Auswuchs, Male oder Flecken, die in einem Zeitraum von Monaten oder bis zu 2 Jahren ständig wachsen. Auch ein Geschwür, das in drei Monaten nicht heilt, kann auf Hautkrebs hinweisen.

Das Basalzellkarzinom ist ein langsamer Hautkrebs, der durch gerötete, schuppige und flache Stellen identifiziert werden kann. Es können auch narbenähnliche Flächen entstehen, die wachsartig, glänzend und durchsichtig sind und bei einer kleinen Verletzung zum Bluten kommen. Auch dunkle, bläuliche oder braun-schwarze Stellen oder sichtbare Unregelmäßigkeiten von Blutgefäßen können auftreten.

In 20% der Hautkrebsfälle wird ein Plattenepithelkarzinom diagnostiziert, das sich an den oberen Schichten der Epidermis bildet. Dieses kann durch wachsende Auswüchse, eine rauhe Oberfläche oder rötliche, flache Flecken, die langsam wachsen, identifiziert werden. Häufig tritt diese Art von Hautkrebs im Gesicht, an den Ohren, am Hals, auf den Lippen oder am Handrücken auf.

Das Kaposi-Sarkom entsteht an der Hautoberfläche, kann jedoch auch innere Organe befallen. Es beginnt meist mit einem „blauen Fleck“, der sich zu einem Tumor entwickelt.

Anzeichen und Symptome eines Melanoms

melanom

Das wichtigste Anzeichen eines Melanoms sind neue Male oder bereits bestehende, bei denen sich die Form oder Farbe verändert. Auch Male, die sich von den anderen stark unterscheiden, müssen untersucht werden. Wenn dies bei dir der Fall ist, solltest du sofort einen Facharzt besuchen.

Eine andere Methode, um ein Melanom zu identifizieren ist die ABCDE-Regel:

  • A für Asymmetrie: Die beiden Hälften des Muttermals oder Leberflecks sind unterschiedlich.
  • B für Begrenzung: Die Ränder sind ungleichmäßig, abnormal und nicht klar definiert.
  • C für Colour (Farbe): Die Farbe ist nicht gleichmäßig, es sind braune oder schwarze Schatten zu sehen. Auch rötliche, bläuliche, weiße oder rosafarbene Flecken können auftreten.
  • D für Durchmesser: Der Leberfleck oder das Muttermal misst mehr als 6 mm im Durchmesser.
  • E für Evolution: Das Mal verändert die Form, Größe oder Farbe.