Verschiedene Tipps gegen Angstgefühle

6 Februar, 2019
Regelmäßige Gewohnheiten sind sehr wichtig, um Angst zu vermeiden. Wenn du jedoch Veränderungen bevorzugst, um Beklemmung zu vermeiden, empfehlen wir dir ein tägliches Programm auszuarbeiten und dich daran zu halten.

Angstgefühle zählen zu den häufigsten emotionalen Problemen, die unter anderem aufgrund von angestautem innerem oder äußerem Stress verursacht werden können und unseren Gemütszustand ernsthaft beeinflussen.

Man kann auch von einem diffusen Unruhezustand sprechen, der dann von den Betroffenen meist nicht genau erklärt werden kann. Angstgefühle entstehen nicht durch konkrete Ereignisse wie etwa eine furchterregende Situation sowie äußere Gegebenheiten.

Ängste werden meist  durch interne Konflikte verursacht. Wenn du davon betroffen bist, solltest du versuchen, die Ursachen herauszufinden, die dein Leben so kompliziert macht.

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Am besten wendest du dich an einen Facharzt oder Spezialisten, der dich beraten und dir dann helfen kann. Du bist mit diesem Problem nicht alleine, ganz im Gegenteil, zahlreiche Personen leiden an Angstgefühlen oder Panikattacken

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Verschiedene Arten von Angstefühlen

Angstzustand

Wenn ein oder mehrere Ereignisse stattfinden, die bei der betroffenen Person einen veränderten Bewusstseinszustand auslösen, dieser jedoch vorübergeht, sobald der Auslöser der Vergangenheit angehört, spricht man von Angstzustand.

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Persönlichkeitsstörung

In diesem Fall leidet der Betroffene meist schon in jungem Alter an Angstgefühlen, die ihn dann das ganze Leben lang begleiten können. Mit einer entsprechenden Behandlung durch einen Spezialisten können Angstgefühle sowie veränderten Bewusstseinszustände allmählich kontrolliert werden.

Dabei ist es äußerst wichtig zu wissen, dass die Symptome in den meisten Fällen zufriedenstellend behandelt werden können, oft sind dazu keine Psychopharmaka notwendig. Es gibt viele einfache aber sehr wirksame Techniken.

Techniken zur Behandlung von Angstgefühlen

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Positives Denken

Versuche, deine Gedanken zu kontrollieren und flexibler statt allzu perfektionistisch zu sein. Ansonsten übst du auf dich selbst zu viel Druck aus, machst dir unnötige Sorgen und so können auch Angstzustände entstehen.

Versuche, gelassener zu sein und offener für neue Möglichkeiten, lerne, nicht nur deine Körperbewegungen sondern auch deine Gedanken zu kontrollieren. Sorge dich nicht so sehr um die Zukunft, diese ist immer unsicher, lebe jeden einzelnen Tag ruhig und gelassen.

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Lieblingsaktivitäten

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Um ruhiger zu werden, solltest du dich mindestens eine Stunde täglich jenen Aktivitäten widmen, die dir Spaß bereiten.

Meist nutzen Personen mit Angstzuständen nur wenig Zeit für Dinge, die ihnen wirklich gefallen, sondern versuchen, alle Verantwortungen zu erfüllen, die jedoch wenig Genugtuung bringen.

Wenn du also Spaziergänge, Sport, Lesen etc. liebst, nimm dir die Zeit dafür. Jeder Moment ist perfekt, um damit zu beginnen.

Entspannungsübungen gegen Angstgefühle

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Du kannst auch Entspannungsübungen machen oder Yoga, je nachdem, was dir besser gefällt. Diese Übungen helfen dir, den inneren Frieden zu finden, der für ein ausgeglichenes Leben notwendig ist.

Außerdem sind diese Übungen sowohl für deinen Körper als auch für deinen Geist sehr empfehlenswert.

Plane deine Aktivitäten

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Versuche, nichts aufzuschieben. Wenn noch verschiedenste Dinge zu erledigen sind, kommt es häufig zu Stress und Sorgen.

Plane alle Aktivitäten so, dass du fähig bist, diese durchzuführen, ohne darunter zu leiden oder dabei nervös zu werden. Lasse dir von einem Spezialisten helfen, der dich individuell beraten und dir sicher auch helfen kann.

  • Ströhle, A. (2009). Physical activity, exercise, depression and anxiety disorders. Journal of Neural Transmission. https://doi.org/10.1007/s00702-008-0092-x
  • Folkman, S. (2008). The case for positive emotions in the stress process. Anxiety, Stress and Coping. https://doi.org/10.1080/10615800701740457