So kannst du deine Blutgefäße schützen

· 23 Oktober, 2018
Um deine Blutgefäße schützen zu können, musst du nur einige wenige Stellschrauben drehen. Wir erklären dir, welche das sind.

Möchtest du deine Blutgefäße schützen, so gibt es ein paar Dinge zu beachten. Wir erklären dir, welche Verhaltensweisen und Ernährungsgewohnheiten wichtig sind, um dies zu erreichen. 

Wieso sollte ich Blutgefäße schützen?

Du solltest deine Blutgefäße schützen, denn sie haben die Aufgabe, deine Körperzellen rund um die Uhr mit Blut zu versorgen. Darin stellen sie dann Sauerstoff und Nährstoffe zur Verfügung, damit dein Körper reibungslos funktioniert und dich gesund am Leben erhalten kann.

Du solltest also deine Blutgefäße schützen und ihnen etwas mehr Beachtung schenken. Verschiedne Lebensmittel können dir dabei helfen. Das ist gar nicht so kompliziert, wie sich das anhört, wir erklären es dir!

Wichtig ist, hohen Cholesterinwerten und somit Arteriosklerose („Arterienverkalkung“) vorzubeugen. Es ist außerdem sinnvoll, die Blutgefäße stabil und elastisch zu halten.

Auch Bluthochdruck gilt es zu meiden, da er die Blutgefäße sehr strapaziert und zu kleinen Rissen führen kann. Folgende Lebensmittel unterstützen dich dabei:

Lachs, Brokkoli und Nüsse und SamenOmega-3-Fettsäuren

Das „gesunde Omega-3“ ist in allen pflanzlichen Ölen enthalten und verbessert die Fließeigenschaften des Blutes. Außerdem senkt es den Blutdruck und die Blutfette, weswegen es Arterienverkalkung vorbeugen und Blutgefäße schützen kann.

Je höher der Anteil an Omega-3 Fettsäuren und je geringer der Anteil an Omega-6 Fettsäuren, desto optimaler ist das Öl. Mehr als 1:5 sollte das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 nicht sein, um das Herz-Kreislauf-Risiko gering zu halten.

Das durch gutes Marketing hoch gepriesene „gesunde Olivenöl“ kommt dabei mit 1:11 überraschend schlecht weg: es hat ein ungünstiges Verhältnis dieser beiden Fettsäuren.

Den höchsten Gehalt an Omega-3 hat das heimische Leinöl (1:4)! Wer den intensiven Geschmack nicht mag, kann auch Rapsöl (1:2) (oder Walnussöl (1:6) oder Sojaöl (1:7)) verwenden, die in ihren Fettsäureverhältnissen wesentlich gesünder sind als das weit verbreitete Sonnenblumenöl (1:122 !!!), Maiskeimöl (1:54) oder Erdnussöl (1:32) – Öle, die gerne in der Gastronomie verwendet werden, da sie billig und hoch erhitzbar sind.

Erfahre mehr über Fette

Steckt in Fetten und Ölen grundsätzlich der Teufel?

NüsseNüsse, Samen und Kerne

Woraus werden die guten Öle gepresst? Richtig, aus Nüssen und Ölsaaten. Schon knappe 70g Nüsse pro Tag senken den Cholesterinspiegel im Blut um bis zu 7%!

Das liegt an den vielen ungesättigten Fettsäuren, die in Nüssen und Ölsaaten enthalten sind. Besonders wertvoll sind hier Leinsamen und Walnüsse, weniger empfehlenswert sind Erdnüsse oder Sonnenblumenkerne, da deren Fettsäurenverhältnis nicht optimal ist.

Seefisch

Fisch ist gesund, keine Frage! Aber es gibt Fische, die sind gesünder als andere! Das Gesunde am Fisch sind die Omega-3-Fettsäuren, die gut fürs Herz sind und deine Blutgefäße schützen.

Je fetter der Fisch, desto mehr ist darin enthalten. Aber welche Fische sind fett? Ganz einfach: je kälter das Wasser, in dem er schwimmt, desto fetter der Fisch!

Lachs, Makrele, Hering und Heilbutt sind gute Beispiele. Wenig solcher Fette und somit auch geringen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren haben Fische aus warmen Gewässern.

Ein Beispiel ist da der billige Speisefisch Wels oder Pangasius, der leider in immer mehr Fertiggerichten enthalten und von immer mehr Restaurants auf der Fischkarte angeboten wird.

Vollkornbrot und HaferBallaststoffe

Ballaststoffe sind sehr effektiv gegen hohe Cholesterinwerte. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass wenn auf eine cholesterinreiche Mahlzeit eine ballaststoffreiche Mahlzeit folgte, der Anstieg von Cholesterin im Blut deutlich niedriger ausfiel.

Die Ballaststoffe wirken im Darm wie eine Art „Putzkolonne“: Sie reinigen die von der vorangegangenen Mahlzeit noch an den Darmzotten hängenden Cholesterine, bevor sie ins Blut gelangen und befördern sie Richtung Toilettenschüssel.

Konkret heißt das: Je mehr Ballaststoffe du isst, desto weniger Cholesterin gelangt überhaupt in dein Blut!

Noch mehr Wissen über Knoblauch:

Knoblauch in der Gesundheitsvorsorge

Knoblauch

Die weiße Knolle hat eine durchblutungsfördernde Wirkung. Er hält die Gefäße elastisch und gesund und kann so auch die Blutgefäße schützen.

Wer den Geschmack (oder Geruch) der weißen Knolle nicht mag, der kann auf Knoblauchextrakte in Pillenform zurückgreifen. Seine Inhaltstoffe können tatsächlich antibakteriell wirken und auch der Entstehung von Blutgerinnseln (Thromben) vorbeugen.

Zur Senkung der Cholesterinwerte im Blut gibt es viele Studien, die alle darauf hindeuten, dass Knoblauch die Eigenschaft besitzt, die Blutfettwerte zu senken.

Dabei ist es wichtig, zwischen zwei Dingen zu unterscheiden: Blutfettwerte und LDL Cholesterin. Knoblauch ist laut Studienergebnissen nämlich durchaus in der Lage, die Gesamt-Blutfettwerte zu senken, nicht aber die des „schädlichen“ LDL Cholesterins!