So förderst du das Haarwachstum

Das Haarwachstum ist von inneren und äußeren Faktoren abhängig, von denen du einige beeinflussen kannst.

Volles Haarwachstum in unendliche Längen ist der Wunsch vieler Frauen, die von einer tollen Löwenmähne träumen. Doch nicht immer ist das allen gegönnt, die davon träumen.

Dies kann von mehreren Faktoren abhängen, die du nicht alle, aber zum Teil beeinflussen kannst.

Was beeinflusst das Haarwachstum?

Eigentlich wachsen Haare ganz schön schnell! Durchschnittlich etwa 15 Zentimeter pro Jahr wächst das Haar des Menschen immer und immer wieder nach.

Männerhaare wachsen übrigens etwas schneller als Frauenhaare, dafür können Männer naturbedingt aber nicht so lange Haare bekommen wie Frauen. Das durchschnittliche Haar eines Mannes wird nicht länger als 40cm.

Das Haar wächst aus einer Wurzel, die in unserer Kopfhaut fest verankert ist. Jeden Monat wächst jedes einzelne Haar 1-1,5cm. Somit hat die Haarwurzel einiges zu tun!

Was braucht die Haarwurzel, um das Haar zu produzieren?

  • Eine gute Durchblutung. Je besser die Kopfhaut durchblutet ist, desto besser wird die Haarwurzel mit Nährstoffen versorgt.
  • Zink: Das Spurenelement ist nicht nur wichtig für ein gesundes Immunsystem, sondern auch zur Bildung von Haut und Haaren.
  • Biotin: Bei Biotin handelt es sich um ein Vitamin, das auch Vitamin B7 oder Vitamin H genannt wird. Ohne Biotin kann kein Haar und keine Haut gebildet werden.
  • Folsäure: Dieses Vitamin ist vielen Frauen im Zusammenhang mit der Schwangerschaft sicherlich bekannt. Folsäure hat, so wie Biotin auch, diverse Namen, hinter denen sich das immer gleiche Vitamin verbirgt: Vitamin B11, VitaminB9, Vitamin M und auch Folat bezeichnen ein und denselben Stoff, der zur Bildung neuer Zellen unerlässlich ist.

Frau mit schönen langen Haaren
Was kannst du zur Förderung des Haarwachstums tun?

  • Jetzt, wo du weißt, was für die Bildung deiner Haare wichtig ist, sollte klar sein, was du tun kannst, um ein gesundes Haarwachstum zu unterstützen: deine Kopfhaut sollte immer gut gepflegt und gut durchblutet sein und deine Ernährung sollte immer genug Biotin, Folsäure und Zink enthalten. Doch wie erreichst du das? Wir haben 10 Tipps für dich:

Kopfhaut massieren

Wenn du deine Haare wäschst, gönne dir und deiner Kopfhaut eine kleine Massage. Damit sorgst du für eine bessere Durchblutung.

Es ist ganz einfach: wenn du das Shampoo einmassierst, knete mit deinen Fingern die Kopfhaut gut durch.

Richtig bürsten

Wenn du deine Haare bürstest, dann achte darauf, dass du mit der Bürste auch die Kopfhaut bürstest, denn damit sorgst du jedes Mal für eine kleine „Mini-Massage“, die für mehr Durchblutung der Kopfhaut sorgt.

Dies sorgt letztendendes dafür, dass die Nährstoffe gut zur Haarwurzel transportiert werden.

Richtig frisieren

Achte darauf, durch deine Frisur nicht zu viel Zug auf die Haarwurzeln kommen zu lassen, denn das strapaziert sie unnötig und sie sind weniger produktiv.

Achte darauf, wenn du Haargummis, Haarspangen und anderen Kopfschmuck verwendest!

Kopfhaut schonen

Sonnenbrand, Föhnhitze und Chemikalien von Haarpflegemitteln oder Haarfarben können die Kopfhaut schädigen. Das ist völlig kontraproduktiv, denn nur eine gesunde Kopfhaut kann gesundes Haar hervorbringen!

Frau im Spa
Kopfhaut schützen

Achte darauf, dass im Alltag nichts deine Kopfhaut strapaziert! Schlecht sitzende Schutzhelme mit scharfen Kanten können beispielsweise die Kopfhaut irritieren.

Haarspangen, die an der Kopfhaut reiben sind ebenso schlecht. Achte darauf, wenn du dich frisierst! Schütze die Kopfhaut vor zu großer Kälte durch eine Mütze und vor zu viel Sonne mit einem Hut!

Kopfhaut durchbluten

Eine gut durchblutete Kopfhaut sorgt für optimales Haarwachstum. Achte darauf, dass deine Kopfbedeckung die Durchblutung nicht verhindert!

Zu eng sitzende Kappen, Mützen, Hüte, Helme und andere Kopfbedeckungen schränken die Durchblutung ein!

Richtig ernähren

Klar gibt es „Spezialdragees“, in denen alle für Haut & Haare wichtigen Nährstoffe enthalten sind.

Aber das Ziel sollte immer sein, deinen Nährstoffbedarf für alle Köperfunktionen durch deine alltägliche Ernährung aufzunehmen. Halte daher Abstand von extremen Diäten, einseitiger Ernährung und informiere dich gut, wenn du deine Ernährung umstellen möchtest, um nicht an Mangelerscheinungen zu leiden!

Biotin essen

Es wird empfohlen, täglich 30-60 Mikrogramm Biotin über die Nahrung aufzunehmen.

Das klingt nach nicht viel, aber wer sich nicht ausgewogen ernährt, hat ein Problem, auf diese Menge zu kommen. Besonders viel Biotin steckt unter anderem in Eigelb, Soja und Hafer, sowie Rinderleber und Hefe.

Zink aufnehmen

Pro Tag sollte man zwischen 12-15mg Zink aufnehmen.

Zink steckt unter anderem in roten Fleischsorten, Käse, Meeresfrüchten, Linsen, Weizenkeimen und Hefe. Auch Nüsse, besonders Walnüsse, sind eine gute Quelle für dieses Spurenelement.

Folsäure nicht vergessen

Viele erinnern sich noch aus der Schwangerschaft daran, welche Lebensmittel reich an Folsäure sind: Hefe, Linsen, Leber, Getreidekeime und Sonnenblumenkerne!

Wer Vollkornprodukte wählt, nimmt automatisch mehr Folsäure zu sich als bei anderen Mehlspeisen.

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