Reizdarmsyndrom – empfohlene Tees und Säfte

· 5 Juli, 2014
Um die Symptome des Reizdarms zu lindern, wird reichlich Wasser empfohlen. Alkoholische Getränke und Tabak sowie frittierte und fette Nahrungsmittel sollten jedoch vermieden werden.

Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine Darmerkrankung, die mehr Menschen betrifft, als wir glauben. Diese Erkrankung kann den Alltag wesentlich verändern oder stören, da sie Bauchschmerzen, allgemeines Unwohlsein und chronischen Durchfall verursachen kann.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich zu einer lebenslänglichen chronischen Erkrankung entwickelt, ist leider sehr hoch.

Eine angemessene und korrekte Ernährung kann die Symptome des Reizdarmsymdroms lindern. Aus diesem Grund möchten wir an erster Stelle die Symptome dieser Erkrankung erklären.

Danach werden wir dir einige Säfte und Tees empfehlen, die du nach einer ärztlichen Diagnose parallel zur Behandlung einnehmen kannst um den Darm bei einem Reizdarmsyndrom zu säubern.

Lesetipp: Darmgesunde Ernährung

Du solltest bei Symptomen auf jeden Fall deinen Arzt aufzusuchen. Unsere Ratschläge ersetzen auf keinem Fall eine ärztliche Behandlung, sondern sollen nur Ihren Alltag etwas erleichtern.

Symptome von Reizdarmsyndrom

  • Gewichtsverlust (muss nicht immer der Fall sein).
  • Blut im Stuhl (nicht in allen Fällen).
  • Magenschmerzen, allgemeines Unwohlsein und Blähungen, die normalerweise nach dem Stuhlgang verschwinden.
  • Gefühl unvollständiger Entleerung des Darms.
  • Abwechselnd Verstopfung oder Durchfall.

Solltest du eines oder mehrere dieser Symptome aufweisen, ist es von höchster Wichtigkeit, dass du einen Arzt konsultierst.

Viele Betroffene glauben es sei Krebs und diese Angst kann die Symptome verschlimmern. Aus diesem Grund fragst du besser deinen Arzt, um diese Möglichkeit baldmöglichst auszuschließen.

Leckere und gesunde Säfte bei Reizdarmsyndrom

Birne

Apfel-Weizenkleiesaft zur Regelung der Darmflora

Pressen Sie zwei Äpfel und füge dem Saft einen Löffel Weizenkleie hinzu. Trinke diesen danach sofort, damit die Eigenschaften nicht verloren gehen. Bereite diesen Saft drei Mal in der Woche vor.

Apfel-Birne-Mangosaft gegen Verstopfung

Entnehme den Mangokern, wasche das Obst und presse es dann aus (die Schale kann ebenfalls in den Entsafter). Trinke diesen Saft zum Frühstück.

Möhrensaft

Die Möhre ist ein ausgezeichnetes Mittel, um den Verdauungstrakt zu regeln, sei es bei Durchfall sowie bei Verstopfung. Sie beseitigt Koliken und lindert überdies die unangenehmen Blähungen.

Presse zwei saubere Möhren und verdünne den Saft mit etwas Wasser, trinke diesen vor den Mahlzeiten.

Birnensaft

Birne schmeckt nicht nur gut, sie beinhaltet auch Pektin und Wasser, was für die normale Darmfunktion von großem Nutzen ist.

Presse eine Birne und verdünne den Saft mit etwas Wasser. Dieser Saft schmeckt hervorragend. Schäle das Obst nicht, den die Schale besitzt ebenfalls vorteilhafte Eigenschaften.

Heidelbeersaft

Die unglaublichen Vorzüge der Heidelbeere für Verdauungssystem sowie Harnwege sind allgemein bekannt, doch sie schützen auch den Darm, indem sie die Ansammlung von Toxinen verhindert und gegen die Bakterie Helicobacter Pylori – die unter anderem Gastritis verursachen kann – schützt.

Lindernde Tees bei Reizdarmsyndrom

Kamille

Fencheltee

Fenchel regt den Verdauungstrakt an, reduziert Koliken, beseitigt Blähungen und Bauchdehnung.

Übergieße einen Teelöffel Fenchelsamen mit kochendem Wasser, lasse ihn danach einige Minuten ziehen und trinke den Tee noch warm.

Minztee

Minztee wirkt erfrischend und lindert Bauchkrämpfe. Übergieße einige Blätter frische Minze mit kochendem Wasser und lasse den Sud dann einige Minuten ziehen.

Lesetipp: 5 tolle Tees zur Entgiftung des Dickdarms

Melissentee

Melisse wirkt beruhigend, regt die Verdauung an, hilft gegen Übelkeit, Blähungen und regt überdies die Nahrungsverarbeitung an.

Du kannst nachmittags eine Tasse Melissentee trinken, so kannst du auch mögliche Durchfallepisoden vermeiden. Übergieße einige Blätter mit kochendem Wasser und lasse den Sud danach ziehen.

Vergiss nicht, viel Wasser zu dir zu nehmen und meide überdies deftige Mahlzeiten, zu viel Fett sowie Salz, Frittiertes und Vollmilch.

Alkohol und Rauchen ist auch nicht unbedingt angebracht. Obwohl diese Erkrankung nicht einfach zu behandeln ist, kannst du eine angemessene Lebensqualität erreichen, indem du dich gesund ernährst und mit unseren Tipps die Symptome linderst.

  • Weaver, K. R., Melkus, G. D. E., & Henderson, W. A. (2017). Irritable bowel syndrome. American Journal of Nursing. https://doi.org/10.1097/01.NAJ.0000520253.57459.01
  • El-Salhy, M., & Gundersen, D. (2015). Diet in irritable bowel syndrome. Nutrition Journal. https://doi.org/10.1186/s12937-015-0022-3