Reflexionen über das Leben von Steve Jobs

· 7 März, 2016
Geld kann nie alles sein, mit Geld kann man weder Liebe noch Gesundheit kaufen. Auch wenn nicht bestätigt ist, ob Steve Jobs diese Worte tatsächlich kurz vor seinem Tode gesprochen hat, so laden sie zumindest ein, darüber nachzudenken.

Vor einiger Zeit zirkulierte in den sozialen Medien eine Meldung über Steve Jobs, und auch wenn sie nicht wahr ist, regt sie zum Nachdenken an. Es handelt sich um einen Artikel, der uns die vermeintlich letzten Worte des berühmten Mitgründers von Apple offenbart.

Man kann nicht beweisen, dass diese Worte tatsächlich von Steve Jobs stammen. Jedoch seine Einstellung, mit der er den größten Teil seines Lebens gemeistert hat und die Art und Weise, wie er sich seinen letzten Tagen gestellt hat, geben uns Einblick in ein Denken, das sich lohnt näher zu untersuchen.

Heute wollen wir uns damit auseinandersetzen, dass trotz aller Erfolge, die jemand in seinem Leben erreichen kann, trotz all des Reichtums, Prioritäten existieren, die wir nie außer Acht lassen dürfen.

Erfolgreich zu sein bedeutet nicht glücklich zu sein

Im Laufe der Wochen haben sich die vermeintlich letzten Reflexionen von Steve Jobs in ein virales Phänomen verwandelt. Verstärkt hat dies möglicherweise auch der Kinofilm über das Leben von Steve Jobs, eine preisgekrönte Biographie unter der Regie von Danny Boyle, in der uns vor Augen geführt wird, dass Jobs keine sehr glückliche Person war.

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  • Erfolg im Berufsleben geht oft nicht Hand in Hand mit einem glücklichen Leben. Gelegentlich denken wir, dass Kriterien wie Anerkennung, Geld und Ruhm Garantien eines vollkommenen Lebens sind, doch in Wirklichkeit ist es nicht so.
  • Auch wenn wir nicht wissen, ob Steve Jobs in seinen letzten Tagen, bevor er an Krebs starb, tatsächlich solche Gedanken hatte, kommentierten einige ihm Nahestehende, dass er es bereute, nicht anderen Sachen mehr Priorität eingeräumt zu haben.
  • Reichtum ist ein aufsehenerregendes Attribut, das gefällt und uns erlaubt, ein einfacheres Leben zu führen. Nichtsdestotrotz erfüllt Geld nicht unser Herz mit Freude, es ist kein verlässlicher Begleiter, es versorgt uns nicht mit wärmenden Umarmungen oder Liebe, die jeder braucht.

“Diejenigen, die verrückt genug sind zu denken, dass sie die Welt verändern können, werden diejenigen sein, die es tatsächlich tun.”

-Steve Jobs-

Junger Steve Jobs mit seiner Erfindung

Die Liebe ist immer das Wichtigste

Steve Jobs erklomm den Gipfel des Ruhms, häufte ein beträchtliches Vermögen an und erlangte auf der ganzen Welt Anerkennung und Popularität.

Seine geniale Intuition bereitete den Weg, der Welt das zu geben, was heute allen unentbehrlich erscheint: die Technologie.

Er schuf ein Imperium; zuerst Mackintosh, dann die später gegründete allmächtige Traumfabrik Pixar, und nicht zu vergessen die Marke schlechthin, Apple.  All diese Schöpfungen revolutionierten unseren Alltag.

Weltweit träumen noch immer viele davon, das letzte Modell des iPhones, iPads oder iPods zu besitzen.

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Was hingegen auch ihm selbst bewusst sein musste, gleich wie jeder anderer Person, die zu Berühmtheit gelangt, ist, dass nichts von Bedeutung ist, wenn du es nicht mit jemandem teilen kannst, wenn zu Hause niemand auf dich wartet, den du liebst und der dich liebt.

  • Die Liebe ist der größte persönliche Triumph des Menschen, sie ist ein Akt der Größe und der Gegenseitigkeit, auf den wir nie verzichten sollten.
  • Es ist nichts Schlechtes, von Ruhm und Reichtum zu träumen. Wir sollen sogar jeden Tag mit dem Gedanken aufstehen, dass wir unsere Träume verwirklichen können, dass wir unser eigenes Schicksal in die Hand nehmen, so wie es Steve Jobs auch getan hat.
  • Höre allerdings nie auf zu lieben und geliebt zu werden. Vergiss nie, dass Geld dir nie das aufrichtige Lachen eines Kindes schenken wird, das dich bewundert, dass Geld dich nicht mit einzigartigen und wertvollen Momenten belohnen kann, an die du dich vor dem Einschlafen noch erinnerst und die dir das Gefühl geben, glücklich zu sein.
Aufnahme Leben von Steve Jobs

Das Bett im Krankenhaus als unsere letzte Ruhestätte

So viel Geld du auch auf deinem Konto hast, den Tod wirst du nie bestechen können. Früher oder später müssen wir alle für immer Abschied nehmen, ob wir nun arm oder reich, jung oder alt sind.

  • Steve Jobs hatte alles, er war noch immer jung und hätte der Welt noch mehr geben können. Trotzdem konnte ihn sein Geld nicht von seiner Krankheit heilen, konnte ihm keine zweite Chance ermöglichen.
  • Du kannst Geld anhäufen und Unmengen an materiellen Gütern kaufen, aber denk daran, das Leben selbst ist unbezahlbar. Das Leben begleitet dich, es bringt dich zur Welt, gibt dir Hoffnung, Lachen, Glück und Trauer. Aber wenn du das Leben verlierst, wirst du es nie mehr zurückbekommen können.
  • Dein von dir geschaffenes emotionelles Vermächtnis wird der einzige Schatz sein, den du hinterlässt, wenn du dich von dieser Welt verabschiedest. All die Häuser, Autos und Dinge, die du besitzt, haben im Tod keine Bedeutung mehr.

  Du wirst die Welt verlassen, so wie du sie betreten hast: ohne Besitztümer.

  • Wenn du dich hingegen geliebt fühlst und die Hände deiner Familie an deinem Krankenbett spürst, bevor du für immer einschläfst, ist es das Wertvollste, das du haben kannst. Nichts anderes zählt.

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Die Liebe ist das Wichtigste in unserem Leben und durch nichts zu ersetzen. Uns allen steht offen, ein erfolgreiches Leben im Stile von Steve Jobs zu führen. Aber vergiss nie, Zuneigung und Gefühle zu zeigen, glücklich zu sein und andere glücklich zu machen.