Negatives Denken: Wie du es verändern kannst!

· 1 Dezember, 2018
Beginne damit, deine negativen Gedanken positiv zu nutzen, anstatt dich ständig zu beschweren und dich selbst zum Opfer zu machen! 

Ist deine Denkweise eher positiv oder negativ? Was sagt die leise Stimme in deinem Kopf, die auf irrationale und unkontrollierbare Weise dein Leben kontrolliert? Du liest diesen Artikel wahrscheinlich, da negatives Denken zu deinem Alltag gehört und du dies verändern möchtest.

Negatives Denken hat nicht nur Nachteile. Es weist dich auch auf Dinge hin, die du verändern oder verarbeiten musst, um daraus Nutzen für dein Leben zu ziehen.

In unserem heutigen Artikel findest du Tipps, um negative Gedanken zu verändern und Positives daraus zu machen.

1. Was tun gegen negatives Denken?

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Du kannst negative Gedanken nicht einfach ausschalten oder ohne Weiteres in positive Denkmuster umwandeln. Wer nur gute Gedanken hat, setzt sich auch Gefahren aus! Du kannst jedoch lernen, auch negatives Denken positiv zu verwenden.

Versuche, störende Gedanken rational zu analysieren: 

  • Um was geht es tatsächlich?
  • Wie kannst du diese Gedanken beruhigen?

Wenn du die Antwort hast, wirst du wissen, was zu tun ist.

Negative Gedanken können sich zum Beispiel um deine Beziehung drehen. Du hast Angst, dass sie zu Ende gehen könnte. Analysiere, warum du dieses Gefühl hast und was falsch läuft. 

Hat dein Partner das Interesse an dir verloren? Spricht er nicht mehr mit dir? Warum gibt es Streit? Wenn du den Ursachen auf den Grund gehst, können dir deine negativen Gedanken helfen, eine Lösung zu finden.

Wenn du es allerdings dabei belässt und nichts unternimmst, verdrängst du das Problem nur, was zu Stress und noch mehr Negativität führt. Du musst dich deinen negativen Gedanken und deinen Problemen stellen!

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2. Meditation gegen negatives Denken

Meditation gegen negatives Denken.

Du kannst lernen, deine Gedanken durch deine innere Kraft und Persönlichkeit zu lenken. Auch deine Körperhaltung kann dich dabei positiv unterstützen. 

Akzeptiere dich selbst, versöhne dich mit dir und finde Ausgleich. Dies ist oft ein sehr schwieriger Prozess, doch dadurch lernst du, negative Gedanken zu nutzen, anstatt daran zu leiden.

Auch die Formulierung der Gedanken ist grundlegend. Kommen dir diese Sätze bekannt vor?

  •  „Ich kann nicht…“
  • „Wäre ich doch mehr…“
  • „Ich bin nicht gut genug…“
  • „Wäre ich doch nur…“

Lerne, zu meditieren, um dein Selbst zu erforschen und dir näher zu kommen. Wenn du glaubst, dass die Meditation alleine nicht ausreichend ist, kann dir eine Psychotherapie helfen.

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3. Positive Menschen an deiner Seite

Positive Menschen gegen negatives Denken.

Negatives Denken zu verändern ist ein schrittweiser Prozess. Es wird dir leichter fallen, sobald du dich mit Menschen umgibst die dir positive Gefühle vermitteln. Viele hätten die negativen Gedanken erst gar nicht, wenn sie die richtigen Menschen an ihrer Seite hätten.

Analysiere die Personen mit denen du am meisten Zeit verbringst. Denke daran, dass sie dich selbst zu einem großen Teil ausmachen. Auch wenn du sie sehr liebst, manchmal ist es besser sich etwas zurückzuziehen.

Der Gedanke, beruflich nicht gut genug zu sein, entsteht oft durch Vergleiche mit anderen. Hat dich deine Mutter oft mit anderen verglichen? Und jetzt machst du das selbst? Jeder Mensch ist einzigartig, auch du! 

Personen, die nicht gut für dich sind, sollten nur wenig Zeit in deinem Leben finden. Wenn du leidest, gehe eine Weile auf Distanz.

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4. Setze Prioritäten

Abgabe von Verantwortungen gegen negatives Denken.

Ein weiterer Weg, dein negatives Denken zu stoppen, ist, keine neuen Verpflichtungen einzugehen. Insbesondere nicht, wenn diese eine zusätzliche Last darstellen. Setze Prioritäten in deinem Leben!

Dies ist ein sehr häufiges Problem bei Menschen, die große Verantwortungen in der Familie oder im Beruf mit sich tragen:

  • Beispielsweise Mütter, die sich für die schlechten Noten ihrer Kinder die Schuld geben, aber dabei nicht bedenken, dass der Grund dafür die Unaufmerksamkeit des Kindes gegenüber den Lehrern oder der Hausaufgaben ist.
  • Natürlich hat jede Mutter eine gewisse Verantwortung dafür. Doch das Kind muss lernen, die Konsequenzen zu sehen. Die Mutter unterstützt es zwar, muss jedoch gleichzeitig negative Gedanken loslassen, mit denen sie sich selbst beschuldigt.

5. Verfalle nicht in der Opferrolle

Opferrolle fördert negatives Denken.

Beschwerst du dich ununterbrochen über Dinge, die falsch laufen? Du glaubst, dass du dir mehr verienst? Wenn du dich selbst zum Opfer machst, vermehren sich auch negative Gedanken!

Frage dich selbst, was du dir erwartet hast, was du dafür getan hast und welche Gründe die Situation verursacht haben. Denke zurück an den ersten Punkt dieses Artikels.

Wenn du aufhörst zu handeln und Entscheidungen aufschiebst, hinderst du deine Fortschritte und die Möglichkeiten, das zu bekommen was du willst.

Wir wissen, dass es einfacher ist, in der Opferrolle zu verweilen. Dadurch kannst du dich selbst schützen, wenn Dinge falsch laufen und du hast eine Rechtfertigung dafür, nicht tun zu müssen. 

Aber wie lange kann das gut gehen? Bringt es dir wirklich Vorteile?

Wenn du dich selbst zum Opfer machst, erlangen andere Menschen oder Dinge Macht über deine LebenDu wirst so nicht zum Ziel kommen. Du musst dein Schicksal selbst in die Hand nehmen!

Beginne damit, deine negativen Gedanken positiv zu nutzen, anstatt dich ständig zu beschweren und dich selbst zum Opfer zu machen!

  • Hockling, S. (2015). Positives Denken: “Wir sind auf Fehler fokussiert.” Die Zeit.
  • Kuckertz, A. (2015). Studie belegt: Deutschland noch weit von positiver Kultur des Scheiterns entfernt.