Minimalistisch einrichten: Klarheit für dein Zuhause

24 Juli, 2019
Deine Wohnung minimalistisch einzurichten bedeutet keineswegs, dass sie nüchtern oder langweilig aussieht. Ganz im Gegenteil! Denn dadurch entstehen Klarheit, Einfachheit, Eleganz, Funktionalität und Ordnung in deinem Zuhause. In diesem Artikel findest du zahlreiche Tipps zu diesem Einrichtungsstil. 

Gehörst auch du zu den Personen, die dazu neigen, alle möglichen Dinge aufzubewahren? Damit stehst du nicht allein da! Denn von bestimmten Sachen kann man sich nur schwer trennen. Auch wenn man gar nicht mehr weiß, wohin damit! Dadurch wird es natürlich schwer, Ordnung in deinem Zuhause zu halten. Überall finden sich chaotische Ansammlungen unterschiedlichster Gegenstände im Haus oder in der Wohnung. Vielleicht ist es da eine gute Idee, dein Zuhause minimalistisch einzurichten.

Denn dieser Einrichtungsstil ist das genaue Gegenteil zu der Anhäufung aller möglichen Dinge. Diejenigen, die ihr Zuhause minimalistisch einrichten, versuchen zum Beispiel, bei der Dekoration möglichst wenige Elemente zu verwenden. Dadurch gewinnt man an Funktionalität, Platz und Ordnung. Ziel ist dabei, eine Überfrachtung der Räume zu vermeiden. Daher stellt das Ideal bei diesem Stil also das Elementare dar. Das gilt auch in Bezug auf die Möbel.

Aus diesem Grund bedeutet, sich minimalistisch einzurichten vor allem dies: Die Räumlichkeiten sowie die architektonischen Elemente an sich stehen im Vordergrund und sollen betont werden.

Minimalistisch: 8 Tipps für die Einrichtung deines Zuhauses

1. Erster Schritt: Verschaffe dir einen Überblick über deine Sachen und sortiere sie

Dabei lautet die Devise: Nur das wirklich Notwendige wird behalten. Deshalb ist es eine gute Idee, dich in Ruhe hinzusetzen, deine Sachen einzeln anzusehen und dann zu entscheiden: Das hier ist wirklich Schrott. Jenen Gegenstand kann ich jemandem geben, dem er nützlich sein könnte. Und dieses Objekt hier ist mir tatsächlich besonders wichtig. Es hat sich deshalb einen Platz in meinem Heim verdient.

In diesem Sinne fragt der minimalistische Stil stets danach, warum man bestimmte Dinge aufbewahren will. In der Tat sollte dabei alles eine Funktionalität haben. Da musst du durchaus eine gewisse Willenskraft aufbringen und nicht allzu sentimental deinen Dingen gegenüber sein. Bedenke: Weniger ist mehr.

2. Für jede neue Sache muss eine andere gehen

Minimalistisch einrichten: Schlichtes Wohnzimmer

Bei minimalistischer Dekoration ist das Licht besonders wichtig. Sie sorgt dafür, dass Räume größer erscheinen.

Wenn du darüber nachdenkt, ist es klar. Der einzige Weg, den Stil minimalistisch zu halten und nicht wieder unnötige Objekte anzusammeln ist dieser: Für jede neue Anschaffung muss eine der alten Sachen gehen. Wenn du dir also etwas Neues kaufst, musst du dafür etwas aus deinem Besitz abgeben.

Deshalb musst du also, wenn du dir etwas für dein Zuhause anschaffst oder auch geschenkt bekommst, eine Entscheidung treffen: Wird dieser Gegenstand tatsächlich Teil der Dekoration oder des Mobiliars sein – oder nicht? Falls nicht, dann ist es besser, ihn gar nicht erst zu benutzen.

3. Es sollte nichts auf den Tischen liegen

Eine weitere Möglichkeit, dein Zuhause minimalistisch zu halten und dadurch Klarheit und Einfachkeit zu erreichen, ist ganz einfach: Denn sie besteht darin, die Tischflächen leer zu halten. Tatsächlich neigen die Personen allgemein dazu, diese mit Blumen oder Souvenirs und ähnlichem zu beladen.

Doch minimalistisch geht anders: Denn bei diesem Einrichtungsstil sollte alles möglichst übersichtlich und frei gehalten werden. So kannst du ein Gefühl der Einfachheit, Funktionalität und Ordnung schaffen.

4. Minimalistisch einrichten mit einfachen geometrischen Formen

Wenn es um die Wahl deiner Möbel geht, solltest du Folgendes beachten: Es ist besser, solche auszusuchen, die einfache Formen und gerade Linien haben. Dasselbe gilt übrigens auch für Objekte. Du siehst schon, dein Zuhause minimalistisch einzurichten heißt: Vergiss verschnörkelte Möbel mit vielen Ecken oder Verzierungen!

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5. Wände mit Minimalismus

Braunes Sofa mit zwei Bildern an der Wand

Auch die Wände sollten nicht überladen wirken. Am besten wählst du wenige und kleine Elemente.

Minimalistisch einrichten: Das heißt nicht nur, auf die entsprechenden Möbel und die richtige Dekoration zu achten. Auch bei deinen Wänden solltest du einige Dinge bedenken, die dieser Stil mit sich bringt. Denn auch hier ist es besser, keine zu überladenen Bilder zu verwenden. Und diese solltest du auch nicht direkt über den Möbeln aufhängen.

Wenn du gerne Bilder aufhängen möchtest, dann nimm solche, die relativ einfach sind. Achte darauf, dass die Bilder nicht an sich schon überladen sind. Und sie sollten auch zur restlichen Dekoration passen. Außerdem kannst du zur Dekoration deiner Wände auch Spiegel verwenden. Das ist eine tolle Idee, denn diese geben dem Raum auch mehr Tiefe.

6. Die richtige Beleuchtung

Eines der wichtigsten Elemente bei der Einrichtung deines Zuhauses ist die Beleuchtung. Dabei vermeidet der minimalistische Stil gern Schatten sowie dunkle Räume. Es werden eher Räume mit viel Licht bevorzugt. Je heller, desto besser.

Deshalb solltest du also auf schwere und dichte Vorhänge verzichten. Vor allem solche, die überhaupt nicht lichtdurchlässig sind. Besser ist es, du verwendest Jalousien. Denn diese streuen das Licht auf angenehme Weise.

Darüber hinaus ist es auch wichtig, dass du dir den Raum gründlich anschaust, bevor du dich für die entsprechende künstliche Beleuchtung entscheidet. Denn das Ziel ist, das Zimmer nicht mit unnötigen Lampen auszustatten. Wenn du dir das also vorher gut überlegst, kannst du leichter entscheiden, wie viel Beleuchtung und an welcher Stelle notwendig ist.

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7. Minimalistisch auch bei der Wahl der Möbel

Der Name sagt es ja schon: Dieser Einrichtungsstil bevorzugt eher nüchterne Möbel. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese fad oder langweilig sein müssen. Im Gegenteil, du solltest Möbel wählen, die zwar einfach sind, aber vor allem sollte ihnen Eleganz in ihrer Einfachheit innewohnen.

Da also der Minimalismus auch für Möbel gilt, ist Folgendes am besten: Du wählst Möbel aus, die verschiedene Funktionen oder Nutzungsmöglichkeiten haben. Denn so wird es dir gelingen, weniger Dinge im Haushalt anzuhäufen. Außerdem ist es ratsam, sich für niedrige und breite Möbel zu entscheiden. Also bloß keine großen und hohen Möbel. Denn die brauchen einfach zu viel Platz.

8. Schwarz und Weiß – und einen Schuss Farbe dazu

Minimalistisch einrichten: Wohnzimmer

In einfarbigen Räumen kannst du ein paar Farbtupfer mit bestimmten Elementen setzen, die so die Aufmerksamkeit auf sich ziehen werden.

Die Farben, die beim minimalistischen Stil vorherrschen, sind Schwarz und Weiß. Insbesondere Weiß ist in der Lage, den Raum größer wirken zu lassen. Deshalb wird diese Farbe besonders oft verwendet. Schwarz bietet da den idealen Kontrast. So entsteht im hohen Maße Schlichtheit und Eleganz.

Aber auch ein paar Farbtupfer sind notwendig. Und am besten ist es, wenn diese in Form von bestimmten Gegenständen auftreten. Also können Wände und Möbel hauptsächlich weiß und schwarz sein und dann stellt eine Pflanze mit großen grünen Blättern den perfekten Farbtupfer dar. Ebenso können natürlich auch andere Objekte farbige Akzente setzen.