Medizinische Kräuter gegen einen erhöhten Harnsäurespiegel

· 3 November, 2014
Um den Harnsäurespiegel konstant zu halten, muss die Ernährung kontrolliert werden. Auch verschiedene Tees, wie beispielsweise Artischocken- oder Mariendisteltee, sind ratsam, um überschüssige Harnsäure auszuleiten.

Ein erhöhter Harnsäurespiegel ist ein weit verbreitetes Problem. Gründe dafür sind oft schlechte Angewohnheiten und auch eine ungesunde Ernährung, die zu diesen metabolischen Abfällen im Blut führen.

Im folgenden Artikel erfährst du mehr über medizinische Pflanzen, die bei erhöhtem Harnsäurespiegel empfehlenswert sind.

Medizinische Pflanzen um den Harnsäurespiegel zu reduzieren

Harnsäure

Harnsäure im Körper ist ganz normal, wenn sich jedoch zu viel ansammelt, kann dies zu schwerwiegenden Problemen führen. Durch eine ungesunde Ernährung können sich Purine bilden, das sind Abfälle, die bei der Zersetzung von Fleisch, Kaffee und alkoholischen Getränken entstehen.

Was sind die Folgen wenn der Harnsäurespiegel erhöht ist? Bei erhöhten Werten kann es zu Gicht, Schmerzen in den Gelenken und Entzündungen kommen. Auch das Risiko an Nieren- oder Lebersteinen zu leiden erhöht sich.

Harnsäure kann auch zu einem erhöhten pH-Wert im Blut führen, was wiederum Organprobleme, geschwächte Abwehrkräfte, Müdigkeit, Krankheiten, Knochenbrüche etc nach sich ziehen kann.

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Wie kann man die Harnsäurewerte reduzieren, um Problemen vorzubeugen? Vermeide den Konsum von rotem Fleisch, tierischem Eiweiß, Fett, Wurstwaren, Alkohol, raffiniertem Mehl, Salz, Zucker sowie kohlensäurehaltigen Getränken etc.

Iss mehr gesunde Nahrungsmittel wie Gemüse, Früchte, Vollkorngetreide etc. Ideal ist der Konsum von Hafer, Erdbeeren und Zitrusfrüchten (Zitrone, Grapefruit und Orange). Es gibt auch ausgezeichnete medizinische Pflanzen, die dir helfen können.

Natürlich sollten diese deine Medikamente nicht ersetzen, doch sie bieten eine gute Ergänzung. Diese Kräuter kannst du täglich als Tee trinken, so wird das Blut gereinigt. Im folgenden Artikel erklären wir dir, welche Kräuter sich besonders eignen.

1. Harntreibende Pflanzen, die Purine eliminieren

Löwenzahl

Tee aus Schachtelhalm, Löwenzahn und Artischocke werden dir helfen, die Ansammlung von Flüssigkeiten zu reduzieren, deinen Körper von Giftstoffen zu befreien und das Blut und die Lymphdrüsen zu reinigen.

Diese Pflanzen haben außerdem eine hervorragende harntreibende Wirkung. Wenn mehr Harn produziert wird, können die Purine ausgeschieden werden. Diese Tees helfen dir also, den Körper zu reinigen.

Wir raten dir, eine Tasse der genannten Tees jeweils zu den Hauptmahlzeiten einzunehmen. Du kannst den Tee wählen, der dir am meisten schmeckt, denn alle eignen sich ideal, um Harnsäurewerte zu reduzieren.

2. Der Schutzeffekt von Mariendistel

Mariendistel

Sicherlich kennst du die vielen positiven Eigenschaften der Mariendistel. Sie schützt die Leber und unterstützt überdies alle Funktionen dieses Organs. Die Reinigung, die Bildung von Proteinen sowie die Verwandlung von Harnstoff-Ammoniak.

Die Mariendistel liefert viele Antioxidantien, die bei der Ausscheidung von Purinen helfen. Dabei handelt es sich dann um überschüssiges Eiweiß, das sich im Körper ansammelt.

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Beginne den Tag mit einem Tee aus Mariendistel. Du kannst diese Pflanze in Naturheilläden finden, sie schmeckt sehr lecker.

3. Die Wurzel der Teufelskralle, um Entzündungen zu reduzieren

Tee
Dieser Tee ist weniger bekannt. Dennoch lohnt es sich, den Namen dieser therapeutischen Wurzel zu notieren. Sie eignet sich hervorragend bei durch erhöhte Harnsäurewerte verursachten Beschwerden.

Die Teufelskralle beeinflusst Muskeln und Gelenke direkt und lindert Entzündungen sowie andere Auswirkungen der Harnsäure. Wenn du schon an Gicht erkrankt sind, dann wird dir diese Wurzel sehr helfen.

Sie reduziert die Schmerzen und verbessert die Beweglichkeit der Gelenke. Auch dieses Heilmittel kannst du in Naturheilläden finden.

González-Castejón, M., Visioli, F., & Rodriguez-Casado, A. (2012). Diverse biological activities of dandelion. Nutrition Reviews. https://doi.org/10.1111/j.1753-4887.2012.00509.x