Kurkuma – Mittel gegen Schmerzen und Krebs

· 19 März, 2019
Um von den Vorteilen des Kurkuma zu profitieren, muss dieses Gewürz jeden Tag konsumiert werden. du kannst es für viele Rezepte verwenden oder auch als Extrakt oder in Tablettenform einnehmen.

Kurkuma ist ein Gewürz, das in der asiatischen Kultur sehr häufig verwendet wird. Es ist eines der Zutaten des Currys und erteilt den Gerichten einen besonderen Geschmack und Farbe. Es kann gegen Schmerzen und Krebs helfen.

Dieses Gewürz beherbergt wichtige Eigenschaften, die wir ausnutzen sollten, denn es ist nicht nur ein hervorragender Antioxidans, es wirkt entzündungshemmend, beugt gegen Krebs vor und agiert als Antidepressivum.

In diesem Artikel erklären wir dir die Vorzüge dieses Gewürzes und wie du es in deine tägliche Ernährung einbeziehen kannst. Drei ausgezeichnete Rezepte, wie Kokosnuss-Kurkuma-Pudding, einen Energieshake und ein indisches Spezialgetränk sollen als Beispiel dafür dienen. 

Kurkuma (Gelbwurz, Curcuma longa) gehört zu der Familie des Ingwers. Der verwendete Teil dieser Pflanze ist der Wurzelstock, weil dieser besonders gesundheitsfördernde Wirkungen hat.

Im Orient wird diese Pflanze schon seit langer Zeit verwendet. Jedoch finden wir Kurkuma immer häufiger auch in unserer Küche als Zutat und in der Naturmedizin als Heilmittel gegen Schmerzen.

Vorzüge des Kurkuma

  • Beugt gegen Krebs vor: Kurkuma hat besonders viele krebsvorbeugende Bestandteile, die dann das Wachstum von Tumoren hemmen. Diese Pflanze ist außerdem während einer Krebsbehandlung nützlich, da sie die Nebenwirkungen abschwächen kann.
  • Entzündungshemmend: Curcumin ist überdies ein starker Entzündungshemmer. Aus diesem Grund wird Kurkuma besonders jenen Personen empfohlen, die an Schmerzen, Rheuma, Fibromyalgie oder chronischem Erschöpfungssyndrom etc. leiden. Kurkuma ist aber auch bei Harnwegs- oder Atemwegsentzündungen sehr wirksam.
  • Antioxidans: Kurkuma neutralisiert die Wirkung der freien Radikalen in unserem Körper, die die Zelloxidation sowie -alterung verursachen.
  • Verdauungsfördend: Dieses Gewürz funktioniert als Magentonikum. Es verbessert den Verdauungsprozess, verhindert Sodbrennen, Geschwüre sowie Gastritis usw.
  • Schützt Leber und Galle: Kurkuma hilft gegen Gallenablagerungen. Es verbessert und beugt gegen Lebererkrankungen vor, wie z.B. Zirrhose oder Gelbsucht.
  • Antidepressivum: Mehrere Studien haben erwiesen, dass Kurkuma als natürliches Antidepressivum wirkt und dabei hilft, Stressetappen zu überwinden.
  • Entzündungshemmend: Kurkuma wirkt antiseptisch sowie antimikrobiell.

Wie wird Kurkuma verwendet?

Um die oben angegebenen Wirkungen zu erlangen, sollten wir Kurkuma täglich einnehmen. Die Pflanze ist als Extrakt sowie in Kapsel- oder Tablettenform erhältlich, sie kann aber auch als Gewürz in unseren täglichen Gerichten verwendet werden.

Kurkuma verleiht den Speisen eine gelbliche Farbe und einen würzigen Geschmack. Du kannst bedenkenlos Suppen, Cremes, Eintöpfe, Reisgerichte, Pasta oder Saucen mit Kurkuma würzen.

Dies ist aber nicht alles, Kurkuma kann auch für Süßspeisen verwendet werden, wie zum Beispiel Shakes, Puddings, Kuchen usw.

Curcumareis

Um die erhofften Wirkungen zu erzielen, sollten Sie täglich einen Löffel Kurkuma einnehmen.

Bei Hautproblemen kann Kurkuma auch äußerlich angewendet werden, indem eine Paste mit etwas Wasser hergestellt wird, bis eine Art Lehm entsteht. Diese Paste wird direkt auf die Haut aufgetragen. Kurkuma hilft besonders bei Schuppenflechte oder Exzemen.

Trotzalledem, raten wir immer, deinen Arzt oder Therapeuten um Rat zu fragen, bevor du eine Behandlung beginnst.

Energieshake gegen Schmerzen

Dieser Shake wird dir dann besonders morgens die für den ganzen Tag nötige Energie geben. Du benötigst folgende Zutaten:

  • Pflanzliche Milch
  • Kurkuma
  • 1 sehr reife Banane
  • Entkernte Datteln
  • Gemahlene Mandeln

Wir empfehlen diesen Shake besonders Kindern, Sportlern sowie Personen, die besonders anstrengende körperliche oder mentale Tätigkeiten ausführen.

Bananeshake

Indisches Getränk

Dieses Getränk ist eine besonders gesunde und leckere Form, die heilenden Wirkungen der Gewürze auszunutzen. Du benötigst folgende Zutaten:

  • Milch oder pflanzliche Milch (Reis, Hafer, oder ähnliches)
  • Kurkuma
  • Zimt
  • Ingwer
  • Sternanis
  • Zitronen- oder Orangenschale
  • Honig

Koche die Milch mit den angegebenen Gewürzen (ungefähr je ein TL pro Liter Milch) für 10 Minuten und lasse die Milch danach weitere 10 Minuten ruhen. Filtere die Milch und bewahre das Getränk im Kühlschrank auf. Dieses Getränk ist sowohl warm, als auch kalt eine Delikatesse.

Gewürzshake

Kokosnuss-Kurkuma-Pudding gegen Schmerzen

Für dieses Rezept verwendet man kein Ei, so dass man den Pudding bei einem hohen Cholesterinspiegel bedenkenlos einnehmen kann. Vergessen wir hier nicht die Vorzüge, die uns das Kurkuma bringen wird. Du brauchst:

  • Kokosmilch
  • Agar-Alge in Pulverform
  • Kurkuma
  • Honig oder Agavensaft

Bringe die Kokosmilch mit der Agar-Alge, dem Kurkuma und dem Honig (oder Agavensaft) unter ständigem Rühren zum Kochen. Lasse alles zwei Minuten lang kochen, ohne dabei das Rühren zu vergessen.

Du kannst diesen Pudding in einer großen Form oder mehreren kleinen Formen servieren. Wenn er etwas erkaltet ist, kannst du die Form in den Kühlschrank stellen. Lasse den Pudding mindestens drei Stunden im Kühlschrank erkalten. Du kannst diesen mit Kokosflocken dekorieren.

  • Jurenka, J. S. (2009). Anti-inflammatory properties of curcumin, a major constituent of Curcuma longa: A review of preclinical and clinical research. Alternative Medicine Review. https://doi.org/10.1002/ptr.4639
  • Yallapu, M. M., Jaggi, M., & Chauhan, S. C. (2012). Curcumin nanoformulations: A future nanomedicine for cancer. Drug Discovery Today. https://doi.org/10.1016/j.drudis.2011.09.009