Knieschmerzen: 4 Dinge die man tun und 3 die man BESSER MEIDEN sollte

· 23 Juni, 2017
Wenn die Knie schmerzen ist es unerlässlich, dass man sich Ruhe gönnt. Wenn man das Gelenk zu sehr belastet, kann die Situation sogar noch verschlechtert werden. Genauso sollte man kalt-heiße Wechselbäder meiden: Zu Beginn ist Wärme besser

Knieschmerzen können in jedem Alter auftreten. Diese Schmerzen werden nicht nur durch Osteoarthritis hervorgerufen; manchmal reicht eine falsche Bewegung, ein Problem im Knorpel oder schon eine kleine Zyste im Gelenk und es kommt zu Problemen.

Das wichtigste in solchen Fällen ist eine entsprechende medizinische Diagnostik und eine auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Behandlung.

Natürlich kann die Behandlung von Knieschmerzen bei einem Sportler nicht die gleiche sein wie bei einem älteren Menschen mit gesetzterer Lebensweise: die Hauptsache ohne Zweifel ist es, vorsichtig zu sein und immer dem Rat der Experten zu folgen.

Auf der anderen Seite kann es nicht schaden, einige hausgemachte Heilmittel zu probieren. Genauso ist es eine gute Idee die Hände nach der Natur auszustrecken, die immer weise ist und fähig unsere Lebensqualität im Prozess der Erholung zu verbessern.

Heute wollen wir dir in unserem Artikel 4 gute Ratschläge sowie 3 Warnungen geben, die dir als Hilfe dienen können.

1. Erholung: man sollte nicht riskieren die Situation noch zu verschlechtern

Eine der größten Schwierigkeiten, die man normalerweise hat, wenn Knieschmerzen auftreten, ist sich zu vergegenwärtigen, was der Körper jetzt braucht und dem auch zu folgen: was der Körper braucht ist Erholung.

  • Jegliche Überlastung oder falsche Bewegung kann den Schmerz verschlimmern und zusätzlich die Strukturen noch weiter schädigen: Bänder, Meniskus, Knochen…
  • Man weiß, dass sportliche Betätigung positiv ist. Indem man sich bewegt, wird vielen Beschwerden in den Gelenken vorgebeugt. Aber wenn die Beschwerden bereits da sind, hat es keinen Sinn, das Gelenk noch weiter zu belasten.
  • Es ist notwendig sich zunächst eine ausgiebige Phase der Ruhe zu gönnen. Anschließend kann man dann nach und nach auf harmonische Art und Weise eine Therapie zum Wiederaufbau beginnen. Diese sollte am besten auf Schwimmübungen oder Physiotherapie basieren.

Das Wichtigste ist, nicht auf steinigem oder unebenem Gelände spazieren zu gehen: man könnte einen Sturz riskieren.

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2. Heilmittel um die Sehnen zu stärken

Ananas gegen KnieschmerzenZutaten

  • Eine Tasse Haferflocken mit schneller Kochzeit (150 g)
  • 1 Tasse Wasser (250 ml)
  • 1 Tasse Ananas-Saft (250 ml)
  • 1 Tasse Orangensaft (250 ml)
  • 2 Löffel Honig (50 g)
  • 1 Teelöffel Zimtpulver (7 g)

Zubereitung

  • Dieses einfache, geschmackvolle und nährstoffreiche Heilmittel hilft dabei, die Sehnen in den Knien zu schützen und zu regenerieren. 
  • Einfach alle Zutaten in den Mixer geben und daraus einen cremigen Drink zubereiten.
  • Anschließend alles in eine Glasflasche füllen und auf drei Portionen verteilt trinken: eine am Morgen, die zweite am Mittag und die letzte 2 Stunden vor dem Schlafengehen.

3. Massage mit Apfelessig und Olivenöl

Schließlich ist Apfelessig sehr effektiv Knieschmerzen zu lindern und zu behandeln.

  • Seine „Magie“ steckt in seinem alkalisierenden Effekt. Apfelessig hat die Eigenschaft die Ansammlung von schädlichen Giftstoffen zu beseitigen, die sich in den Gelenken konzentrieren, wenn sie entzündet sind.
  • Wenn man Apfelessig mit Olivenöl kombiniert, erhält man ein wunderbares entzündungshemmendes Heilmittel.
  • Dafür muss man lediglich einen Löffel Apfelessig zusammen mit ein wenig Olivenöl auf einen Wattebausch auftragen.
    Anschließend mit dem Wattebausch auf das Knie auftragen und leicht einmassieren. Man kann die Anwendung bis zu 3 mal pro Tag wiederholen.

4. Heilmittel mit Brennnessel und Limettensaft

Brennnessel gegen Knieschmerzen

Zutaten

  • 8 Löffel Brennnesseln (80 g)
  • 1 Liter Wasser
  • Der Saft einer Limette

Zubereitung

Brennnesseltee war seit jeher ein wunderbares Heilmittel um Entzündungen oder Schmerzen in den Gelenken zu behandeln.

  • Etwas so einfaches wie die Brennnessel mit dem Limettensaft zu kombinieren führt zu einer natürlichen und entgiftenden Anwendung. Die Kombination ist reich an Vitamin C, um den Knorpel zu regenerieren und ist ideal, um sich physisch sowie mental erholen zu können.
  • Um sich ein solches medizinisches Wasser zuzubereiten, muss man an erster Stelle zunächst einen Tee aus der Brennnessel und einem halben Liter Wasser kochen. Den Tee bei großer Flamme ca. 20 Minuten köcheln und dann weitere 10 Minuten ziehen lassen.
  • Nach diesem Schritt, die Mischung abkühlen lassen und den kalten Tee aufbewahren.
  • Als letzten Schritt den Limettensaft und den verbliebenen halben Liter Wasser hinzufügen. Über den Tag verteilt trinken. So fühlt man sich frisch und vital.

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Frau mit Knieschmerzen

Vorsicht mit kalt-warmen Therapien

Wir alle haben schon oft gehört, dass kalt-warme Therapien besonders gut sind, um Schmerz und entzündliche Prozesse zu reduzieren.

Allerdings sollte man besser vorsichtig sein: während der ersten 48-72 Stunden ist es besser warme Kompressen zu meiden. So verstärkt man nur die Schmerzen im Gelenk.

Die besten Maßnahmen in den ersten Tagen sind:

  • Gekühlte Kompressen auflegen.
  • Einen Kompressionsverband anlegen.
  • Das Gelenk mit hochgelegtem Bein ruhen lassen.

Vorsicht mit dem benutzten Schuhwerk

Wenn man regelmäßig unter Knieschmerzen leidet, sollte man sich die Schuhe, die man trägt, einmal genauer anschauen. Mehr als das Schuhwerk selbst aber noch die Sohle.

  • Die Schuhe müssen zwar nicht der Auslöser für die Knieschmerzen sein, sie können den Schmerz jedoch noch weiter verstärken.
  • Es ist zu empfehlen sich von einem Profi beraten zu lassen, welche Art der Einlage für das jeweilige Problem geeignet wäre.

Es gibt stoßgedämpfte Einlagen, die den Aufprall des Fußes auf den Boden beim Gehen abfedern und dadurch die Knieschmerzen lindern. 

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Vorsicht mit Nahrungsmittelergänzungen auf Ingwerbasis

Man weiß bereits dass Ingwer als medizinische Wurzel sehr hilfreich dabei ist, Schmerz in Verbindung mit Entzündungsprozessen zu lindern.

Allerdings sollte man sich zwei einfache Aspekte ins Gedächtnis rufen bevor man zu klassischen Nahrungsmittelergänzungen auf Ingwerbasis zurück greift:

  • Wenn man bereits vom Arzt verschriebene Antiphlogistika einnimmt ist es besser diese nicht mit Ingwer zu kombinieren.
  • Wenn man unter Bluthochdruck leidet, sollte man Ingwer im Allgemeinen eher meiden.

Bedenke, dass jede Art von Medikation mit dieser Art von Pflanzen interferieren könnte. Das Klügste ist es, vor der Einnahme immer einen Spezialisten zu konsultieren.

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