Vorteile einer kalten Dusche

· 19 Februar, 2015
Kaltes Wasser sorgt nicht nur für eine junge, straffe Haut, es kann auch bei Depressionen helfen und Gehirnfunktionen aktivieren.

Heute geht es bei uns um die Vorteile einer kalten Dusche. Viele empfehlen sie zu jeder Jahreszeit, da diese viele Gesundheitsnutzen mit sich bringt.

In diesem Beitrag nennen wir verschiedene Vorteile einer kalten Dusche. Auch wenn warmes Wasser von den meisten als angenehmer und entspannender empfunden wird, können dich folgende Gründe vielleicht dazu bewegen, auch allmählich auf eine kalte Dusche umzusteigen.

Warum kalt duschen?

Wasser ist die Quelle des Leben, auch und unser Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser. Deshalb wird empfohlen, täglich mindestens 2 Liter zu trinken, um den Organismus mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen.

Nur wenige duschen sich mit kaltem Wasser, nicht mal im Sommer. Viele lieben im Winter sehr heißes Wasser und bevorzugen im Sommer eine lauwarme Dusche.

In Wellness- und Schönheitszentren werden auch Behandlungen mit Kaltwasser verwendet, um die Durchblutung zu aktivieren und so das Hautbild zu verbessern. Warum also nicht die Vorteile einer kalten Dusche zu Hause nutzen?

Entspannungsbad statt kalter Dusche?

Vorteile einer kalten Dusche

Kaltes Wasser fördert außerdem auch eine straffe Haut und kann Muskelverspannungen lockern – hier hilft nicht nur warmes Wasser, wie viele denken.

Nach sportlichen Aktivitäten hilft eine kalte Dusche ebenfalls zur Entspannung der Muskeln.  Auch für ein Peeling zur Entfernung abgestorbener Hautzellen ist Kaltwasser nützlich.

Kaltes Wasser ist für Kopfhaut und Haare empfehlenswert, die damit mehr Glanz un Kraft erhalten. Zumindest die letzte Haarspülung sollte mit kaltem Wasser erfolgen. Kaltwasser soll auch gegen Haarausfall und Schuppenbildung vorbeugen.

Warmes Wasser hingegen öffnet die Poren und bewirkt deshalb, dass mehr Fett produziert wird. Wenn du keine fettigen Haare haben möchtest, solltest du kaltes Wasser verwenden.

Sich natürlich mit einer kalten Dusche erfrischen

Eine kalte Dusche stimuliert die Bildung roter Blutkörperchen und stärkt die Abwehrkräfte. So kann gegen Grippe oder Erkältungen vorgebeugt werden.

Am Morgen macht eine Dusche mit Kaltwasser den ganzen Organismus munter, sorgt für einen klaren Verstand und nimmt die Müdigkeit. Auch vor Meditationen wird eine kalte Dusche emfpohlen, die zu mehr Gelassenheit und Selbstkontrolle verhilft.

Kaltwasser wirkt auch unterstützend gegen Depressionen, da sie die Gehirnfunktionen aktiviert. Nach einer kalten Dusche wirst du dich enstpannter und besser fühlen.

Kaltes Wasser wirke außerdem wunderbar entschlackend, harntreibend und auch gegen Wasserretentionen und Fettknötchen. Bei Männern soll eine kalte Dusche die Testosteronwerte un die Spermaqualität verbessern.

Nach großer Hektik oder langem Stehen kann eine kalte Beindusche helfen, die Durchblutung zu fördern und Entzündungen zu verhindern.

Vorteile einer kalten Dusche – Zusammenfassung

  • Stimulation des Immunsystems
  • Fördert eine festere, jüngere und gesündere Haut
  • Weckt den Abwehrmechanismus
  • Stimulation der inneren Organe
  • Aktiviert die Durchblutung
  • Bessere Sauerstoffversorgung
  • Beruhigt die Haut bei Ekzemen, Juckreiz und Quaddeln
  • Förderlich nach einem Sonnenbad 
  • Aktiviert den Organismus am Morgen
  • Gut zur Vorsorge oder Behandlung gegen Krampfadern 
  • Fördert die Ausscheidung von Schadstoffen über die Poren
  • Gibt dem Haar Glanz und Gesundheit
  • Verhindert Haarausfall und Schuppen

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Frau genießt eine kalte Dusche

Nachteile einer kalten Dusche

Eine kalte Dusche hat kaum unangenehme Nebeneffekte. Allerdings wird Personen mit einer Schilddrüsenüberfunktion nicht empfohlen, sich kalt zu duschen, da sie kälteempfindlicher sind.

Auch Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen oder Schlafstörungen sollten besser auf eine Dusche mit kaltem Wasser verzichten, da diese das Nervensystem stimuliert, eine warme Dusche wirkt hingegen entspannend.

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Wissenswertes

Plötzliche kalte Bäder sollten vermieden werden, da sie den Körper hohem Stress aussetzen und den Herzrhythmus stören könnten, auch für die Lunge sind diese nicht empfehlenswert.

Der Temperaturwechsel sollte stufenweise erfolgen: zunächst mit einer lauwarmen Dusche beginnen und die Temperatur dann langsam zurückschalten.

Im Sommer oder Frühling ist eine kalte Dusche sicher angenehmer als im Winter oder Herbst. Trotzdem empfiehlt man nicht, sich mit allzu heißem Wasser zu duschen, auch nicht im Winter.

Bei Kindern solltest du außerdem die Badetemperatur stets kontrollieren, üblich sind lauwarme bis warme Bäder. Es ist jedoch gut, auch Kinder langsam an kälteres Wasser zu gewöhnen.

Es gibt keine Einschränkungen bezüglich des Alters, auch ältere Menschen können sich kalt duschen.   

Ein kleiner Junge genießt ein Bad in Schaumwasser