Hypothyreose – empfohlene Heilpflanzen

31 Juli, 2014
Der regelmäßige Konsum von Johanniskraut kann bei Müdigkeit, Depressionen, Lustlosigkeit oder Teilnahmslosigkeit helfen, die durch Hypothyreose verursacht werden können.

Vor allem Frauen leiden an Hypothyreose oder Schilddrüsenunterfunktion. Wenn die Schilddrüsen nicht mehr genügend aktiv sind kommt es zu einer mangelnden Versorgung des Körpers mit Schilddrüsehormonen.

Folgedessen arbeitet der Stoffwechsel langsamer und die Leistungsfähigkeit nimmt ab. .

Häufig wird Hypothyreose zu einer chronischen Krankheit und die Patienten müssen dann täglich Tabletten einnehmen, die Levothyroxin enthalten. Damit kann dem Körper dann neues Thyroxin geliefert und die Hormonmengen im Körper reguliert werden.

Die ärztliche Behandlung verbunden mit einer geeigneten Ernährungsweise erlaubt den Patienten, dann wieder eine gewisse Lebensqualität zu erreichen und ihren Alltag normal zu meistern.

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Im Folgenden werden wir dir eine Reihe von Ratschlägen geben, wie du Hypothyreose mit medizinalen Pflanzen behandeln kannst.

Symptome der Hypothyreose

  • Müdigkeit
  • Gewichtszunahme
  • Verstopfung
  • Muskelschmerzen
  • Kältegefühl
  • Trockene Haut
  • Haarausfall
  • Menstruationsstörungen
  • Schlafstörungen
  • Ansammlung von Flüssigkeit im Körper
  • Neigung zu Depressionen

Medizinale Pflanzen, die bei Hypothyreose helfen können

Ingwer

Ingwer

Ingwer regt unseren Kreislauf an, was für einen korrekten Blutfluss im Körper unabdingbar ist. Mit Ingwer können wir nicht nur Müdigkeit bekämpfen, sondern auch das für diese Krankheit typische Kältegefühl behandeln.

Weiter regt Ingwer – wie alle bitteren Pflanzen und Kräuter – unsere Verdauung an.

Su kannst dir einen Tee aus der Ingwerwurzel zubereiten. Reibe einen Löffel Ingwer und kochen diesen dann für einige Minuten in heißem Wasser. Danach etwas ziehen lassen und schon kann der gesunde Tee nach den Mahlzeiten getrunken werden.

Johanniskraut

Johanniskraut

Diese Pflanze eignet sich hervorragend um die Nebenwirkungen von Hypothyreose zu behandeln. Sie hilft bei Symptomen wie Müdigkeit, Depressionen, Unlust sowie Apathie, die durch diese Krankheit entstehen können.

Das Kraut gehört zu den bekanntesten natürlichen Antidepressiva. Es kann als Tee zubereitet sowie auch in Form von Tabletten eingenommen werden, die in Naturheilläden und Drogerien  erhältlich sind.

Der kommerzielle Name dieser Pflanze ist „Hypericum“. Es wird empfohlen, eine Tablette pro Tag mit 0,5 mg dann einen Monat lang einzunehmen.

Seealgen Fucus

Algen

Die Meeresalgen, wie etwa Kelp oder Isländisch Moos, sind ideal bei einer Hypothyreose. Sie enthalten viel Jod, das bei der Behandlung einer Hypothyreose fundamental ist. Auch wenn Jod gewöhnlich über das Essen eingenommen wird, empfehlen wir, zusätzlich auch Algen zu konsumieren.

Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, denn Algen sind nicht immer empfehlenswert. Sie sind nämlich nicht immer mit den verschriebenen Arzneimitteln vereinbart, da der Patient sonst eventuell eine zu große Menge an Jod aufnimmt. Sprich auf jeden Fall zuerst mit deinem Arzt.

Lesetipp: Die Physiologie der Schilddrüse

Löwenzahn

Löwenzahn

Bei Hypothyreose kommt es auch oft zu Verstopfungen, deshalb ist eine natürliche Darmregulierung wichtig. Löwenzahn kann hier gute Arbeit leisten. Um die Verdauung anzuregen trinkst du am besten vor jeder Mahlzeit eine Tasse Löwenzahntee.

Nimm dazu drei Knospen der Pflanze und koche diese für fünf Minuten in einer Tasse Wasser auf. Danach etwas ziehen lassen und dann langsam trinken.

Cayennepfeffer-Tee

cayenne

Tee aus Cayennepfeffer hilft uns, unsere Blutzirkulation zu verbessern. Auf diese Weise können wir das Kältegefühl behandeln, das dann so oft bei Hypothyreose auftritt. Weiter erlaubt dieser Pfeffer, den Körper zu stimulieren. Am besten trinken Sie eine Tasse Tee am Nachmittag.

Dazu nimmst du 1/4 Löffel Cayennepfeffer in Pulverform (eine Prise) und kochst diesen in heißem Wasser auf. Danach einige Minuten ziehen lassen und schon kannst du den Tee genießen.

  • Spencer, C. A., Hollowell, J. G., Kazarosyan, M., & Braverman, L. E. (2007). National Health and Nutrition Examination Survey III Thyroid-Stimulating Hormone (TSH)-thyroperoxidase antibody relationships demonstrate that TSH upper reference limits may be skewed by occult thyroid dysfunction. Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism. https://doi.org/10.1210/jc.2007-0287
  • Aoki, Y., Belin, R. M., Clickner, R., Jeffries, R., Phillips, L., & Mahaffey, K. R. (2007). Serum TSH and Total T 4 in the United States Population and Their Association With Participant Characteristics: National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES 1999–2002). Thyroid. https://doi.org/10.1089/thy.2006.0235