Guter Schlaf verbessert unsere Gedächtnisleistung

Ab 40 kann es vorkommen, dass die Gedächtnisleistung nachlässt. Dies führt nicht selten zu Konflikten innerhalb der Familie, bei der Arbeit oder anderen Beziehungen.

Zur Verbesserung der Gedächtnisleistung gibt es verschiedenste Methoden, manche davon sind sehr effizient, andere völliger Humbug. Kreuzworträtsel lösen, lesen oder Liedertexte auswendig lernen sind Möglichkeiten, unser Gehirn zu aktivieren und Gedächtnisschwund vorzubeugen. Das beste Mittel für ein gutes Gedächtnis ist jedoch immer noch guter Schlaf.

Guter Schlaf verbessert unsere Gedächtnisleistung!

Viele denken, dass die Nachtruhe nur dazu dient, dass sich der Körper ausruhen und wieder neue Energie für die Aktivitäten des nächsten Tags tanken kann. Ein erholsamer Schlaf ist jedoch auch für andere Körperfunktionen äußerst wichtig.

Despertador

Es ist alt bekannt, dass man sich nach einer erholsamen Nachtruhe wie neugeboren fühlt und auch viele Probleme nicht mehr so schlimm sind, wie zuvor. Oft hören wir den Satz  „Schlaf mal eine Nacht darüber, am nächsten Tag schaut die Welt schon ganz anders aus“. Und das stimmt auch tatsächlich. Verschiedene Studien haben bewiesen, dass guter Schlaf das Risiko an Alzheimer zu erkranken senken kann, eine Krankheit, die vor allem Menschen zwischen 40 und 45 Jahren betrifft.

Wichtige Erkenntnisse

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Sie sind sicher schon öfters mit einem Problem ins Bett, für das Sie am nächsten Morgen eine Lösung hatten. Das Gehirn arbeitet die ganze Nacht und bemüht sich rund um die Uhr, um Problemlösungen zu finden.

In verschiedenen Studien wurde auch herausgefunden, dass wenn jemand auf eine Prüfung lernt und danach schlafen geht, das Gehirn auch in den Nachtstunden den Stoff wetierhin verarbeitet und speichert. So festigt sich das Gelernte und die Prüfungsergebnisse verbessern sich damit.

Was passiert im Schlaf?

Während wir schlafen geht unser Gehirn verschiedene Abläufe und Zyklen durch. Diese werden in Tiefschlaf, Leichtschlaf und REM-Schlaf (schnelle Augenbewegungen) unterteilt. In der letzten Phase träumen wir normalerweise und der Körper schickt dabei Signale an alle Stellen. Diese Zyklen wiederholen sich alle 90 Minuten.

Wenn eine Person nachtsüber zu lange wach bleibt, dann ist es wahrscheinlich, dass die Fähigkeit, neue Dinge zu erlernen, abnimmt. Wenn sich der Körper nicht ausruhen kann, reduziert sich die Lern- und Gedächtnisleistung im Durchschnitt um 40%.

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