Stress und Angstzustände: 3 wichtige Unterschiede

13 März, 2018
Während Angstzustände von innen kommen, wird Stress extern ausgelöst. Erfahre in diesem Artikel mehr über die grundlegenden Aspekte, die Stress und Angstzustände unterscheiden.

Heute werden wir verschiedene Aspekte, die Stress und Angstzustände unterscheiden, aufdecken, da viele Menschen diese beiden Gefühle verwechseln.

Angstzustände sind Reaktionen auf Sorgen, Gedanken über die Vergangenheit oder negative Erfahrungen, die in der Gegenwart noch existieren.

Stress ist jedoch meist das Ergebnis von externem Druck, wie du ihn zum Beispiel bei der Arbeit erfährst. Anders als Angstzustände kann dieses Gefühl sogar positiv sein, solange es im Rahmen bleibt. Es treibt dich an und macht dich produktiver!

Stress und Angstzustände: Unterschiede

1. Stress und Angstzustände haben verschiedene Ursprünge

Stress und Angstzustände haben verschiedene Auslöser.

Einer der größten Unterschiede zwischen Stress und Angstzuständen ist, dass sie verschiedene Auslöser besitzen, auch wenn es auf den ersten Blick nicht immer so aussieht.

Angstzustände entstehen aufgrund eines Gefühls von Angst, welches normalerweise irrational ist. Zum Beispiel die Angst davor, einen geliebten Menschen zu verlieren, alleine zu sein, oder die Angst vor dem Versagen.

Stress allerdings tritt auf, wenn du dich von Verpflichtungen überwältigt fühlst und denkst, dass du nicht dazu im Stande bist, alles zu schaffen.

Stress kann auch entstehen, wenn du in der Erledigung deiner täglichen Aufgaben behindert wirst oder keine Zeit dafür hast.

2. Angstzustände sind ein Symptom von Stress

Angstzustände können als Symptom von Stress auftreten.

Angstzustände können in manchen Fällen ein Symptom von Stress sein, was zum Verwechseln der beiden Begriffe führen kann.

Wie bereits erwähnt, entsteht Stress zu bestimmten Zeitpunkten und lässt dann normalerweise wieder nach. Oft kommt es jedoch auch zu chronischem Stress, wenn die hohe Belastung über einen längeren Zeitraum anhält.

Wenn du es nicht schaffst, Dauerstress zu bewältigen, entstehen meist Schlafstörungen, oder auch obsessive Gedanken und andere Probleme. Auch Angstzustände können in diesem Fall als Produkt von Stress auftreten. In der Folge kommt es zu ernsthafter Müdigkeit, emotionaler Erschöpfung, einem Mangel an Motivation oder auch zu Depressionen.

3. Sozialer Druck führt zu Stress, Überzeugungen führen zu Angstzuständen

Stress und Angstzustände: Frau leidet

Ein weiterer Aspekt, der Stress und Angstzustände unterscheidet, ist der Ursprung dieser negativen Gefühle: Angstzustände entstehen durch meist irreale Gedanken, die die Wahrnehmung der betroffenen Person negativ beeinflussen. 

Wenn du beispielsweise glaubst, dass alle Männer ihre Frauen früher oder später im Stich lassen, kann dieser Gedanke in einer Beziehung zu Angstzuständen führen und bestimmte Verhaltensweisen provozieren (Kontrolle, fehlendes Vertrauen…), die deine Befürchtungen wahr werden lassen.

Dieses Verhalten bestätigt deine Angst und verstärkt dieses negative Gefühl. Die Lösung? Du musst deine Anischten ändern.

Ohne Stress und Angstzustände leben: Ist das möglich?

Man kann die Auslöser von Stress und Angstzuständen reduzieren.

Du stellst dir die Frage, ob ein Leben ohne Stress und Angstzustände möglich ist? Die Antwort ist nein, doch du kannst lernen, dich zu kontrollieren und schwierige Situationen besser zu managen.

Vergiss nicht, dass Stress und Angstzustände auch positive Seiten haben. Angstzustände bringen dich dazu, dir Gedanken über deine Überzeugungen, Sorgen und Ansichten zu machen. Oft ist es wichtig, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten!

Stress verbessert deine Leistungsfähigkeit, solange du nur ab und zu daran leidest und der Zustand nicht chronisch wird. Chronischer Stress wirkt sich sehr negativ auf die Gesundheit aus!

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