Die 5 besten Nahrungsmittel, die Antibiotika-ähnliche Eigenschaften haben

· 20 Juli, 2015
Aus diesem Grund greifen viele zur Vorbeugung von Krankheiten auf klassische natürliche Antibiotikazurück, die zwar nicht dieselbe Heilkraft haben, jedoch positive Resultate bringen können.

Antibiotika sind eine der wichtigsten Entdeckungen in der Medizin. Seit 1928, als das Penicillin entdeckt wurde, dachten Ärtze und Medizinexperten, dass dieses Medikament alle Erkrankungen und Entzündungen, die durch Viren, Bakterien oder Pilze ausgelöst werden, heilen kann.

Auch wenn Antibiotika eine große Hilfe und für viele Krankheiten unentbehrlich sind, haben jüngste Studien erwiesen, dass eine übermäßige Einnahme gefährliche Folgen für unsere Gesundheit mit sich bringen kann. Insbesondere Kinder können dadurch eine Bakterienresistenz entwickeln.

Der übermäßige Konsum von Antibiotika löst ebenfalls eine Epidemie von Magen-Darm-Problemen und Autoimmunerkrankungen bei Kindern und Erwachsenen aus, weil es die Darmflora schädigt.

Aus diesem Grund greifen viele zur Vorbeugung von Krankheiten auf klassische natürliche Antibiotikazurück, die zwar nicht dieselbe Heilkraft haben, jedoch positive Resultate bringen können. Weißt du, um welche natürlichen Antibiotika es sich handelt?

Oreganoöl und seine Antibiotika-ähliche Wirkung

Oreganoöl

Oreganoöl (aus Origanum vulgare) hat eine sehr starke antibiotische Wirkung, es kann verschiedene Mikroorganismen bekämpfen. Dieses Öl hat eine goldene bzw. dunkelgelbe Farbe und riecht leicht würzig.

Lesetipp: 10 natürliche rezeptfreie Antibiotika

Anwendung zur Vorbeugung

  • Fuß- oder Nagelpilz: Bereite ein Fußbad mit 2 TL Oreganoöl und warmem Wasser vor. Tauche die Füße dann 10 Minuten lang in dieses Wasser. Als Alternative kannst du 1 Tropfen Oreganoöl mit 1 TL Olivenöl vermischen und dann direkt auf die Nägel auftragen.
  • Parasiten oder Entzündungen: Vermische 1 Tropfen Oreganoöl mit 1 TL Olivenöl und nimm diese dann Mischung sublingual ein. Halte sie kurz im Mund und spüle das Öl danach aus. Wiederhole den Vorgang 4 Mal am Tag.
  • Nasennebenhöhlenentzündung: Gib einige Tropfen Oreganoöl in einen Behälter mit kochendem Wasser, um dann den Dampf zu inhalieren.

Cayennepfeffer

Cayennepfeffer

Dieses scharfe Gewürz wurde bereits in der Antike aufgrund seiner stark heilenden und antibiotischen Eigenschaften verwendet. Nach verschiedenen Studien, wird es allmählich als natürliches Antibiotikum anerkannt.

Anwendung

  • Cayennepfeffer wird bei Vulvovaginitis, eine häufige Entzündungskrankheit bei Frauen, eingesetzt, da es pilzhemmend und antibiotisch wirkt. Für eine korrekte Verwendung wird es mit Olivenöl vermischt. Beachte: Da es sehr scharf ist, kann es beim ersten Hautkontakt etwas brennen.

Knoblauch

Knoblauchzehe

Knoblauch ist ohne jeden Zweifel, das natürliche Antibiotikum das es gibt. Knoblauch tötet Pathogene und Bakterien, Pilze und Viren ab, ohne dabei die Darmflora anzugreifen.

Anwendung

  • Dank seiner phytochemischen Stoffe und dem hohen Schwefelanteil, bekämpft Knoblauch freie Radikale.
  • Knoblauch besitzt antibakterielle, antifungische und antivirale Eigenschaften.
  • Er wirkt stark antioxidativ und schützt die DNA.
  • Knoblauch agiert gegen Wurm- und Parasitenbefall.
  • Wunden und Nagelpilz.
  • Darminfektionen werden vorgebeugt.

Anmerkung: Um die Wirkung zu verstärken, empfiehlt es sich, Knoblauch mit Zitrone einzunehmen.

Kurkuma

Kurkuma

Kurkuma kommt aus der traditionellen Medizin, da dieses Gewürz entzündungshemmende, antiseptische, antibiotische und schmerzlindernde Eigenschaften hat.

Lesetipp: Natürliche Antibiotika für deine Gesundheit

Anwendung

  • Kurkuma wird unterstützend gegen die Bakterie Helicobacter pylori verwendet, die sehr häufig Gastroduodenalgeschwüre und andere Entzündungen verursacht.

Bienenhonig

Bienenhonig

Bienenhonig zählt ebenfalls zu den besten natürlichen Antibiotika. Wissenschaftliche Studien haben erwiesen, dass Honig verschiedene Darmentzündungen heilen kann.

Anwendung

  • Dieses natürliche Antibiotikum wird oft zur Vorbeugung und Heilung von Hautinfektionen benutzt.
  • Aus Studien geht hervor, dass Honig eine positive Wirkung gegen Bakterien, die Zahnplaque verursachen, hat.
  • Durch Stillen verursachte Brustentzündungen kannst du mit Honig behandeln.
  • Honig wirkt gegen 250 verschiedene Bakterienarten, wie z. B. MRSA (Methicillin-resistentes Staphylococcus aureus), VRE (Vancomycin-resistente Enterokokken), Helicobacter Pylori (das Magengeschwüre verursachen kann).