8 entzündungshemmende Nahrungsmittel, die du täglich essen kannst

Es ist wichtig, dass du in deine Ernährung Nahrungsmittel einbaust, die eine entzündungshemmende Wirkung haben. Gleichzeitig solltest du auch solche Lebensmittel von deinem Speiseplan streichen, die Entzündungen verursachen können, besonders Fette und Zucker.

Hast du schon einmal gehört, dass es entzündungshemmende Nahrungsmittel gibt? Wenn du eine Entzündung hast, so ist diese ein Teil des Heilungsprozesses in deinem Körper. Dein Immunsystem wird aktiviert, wenn es irgendwelche schädlichen Einflüsse entdeckt, die von außen oder aber auch aus deinem Körper selbst kommen können.

Eine Entzündung ist typischerweise dadurch gekennzeichnet, dass an der betroffenen Stelle mehr Blut fließt. Außerdem ist die Stelle rot, schmerzhaft und fühlt sich heiß an.

Entzündungen werden normalerweise durch Krankheitserreger oder andere Reizstoffe ausgelöst. In einigen Fällen kann eine Entzündung aber auch durch ein traumatisches Ereignis oder eine fortschreitende Erkrankung hervorgerufen werden.

Wie schwer eine Entzündung ist, das hängt stark davon ab, wodurch sie ausgelöst wurde. Dennoch ist jede Entzündung, ob leicht oder schwer, eine Beeinträchtigung deines körperlichen Wohlbefindens und muss entsprechend behandelt werden.

Glücklicherweise bietet uns die Natur vielfältige Möglichkeiten, praktisch jede Art von Entzündungen mit natürlichen Mitteln zu behandeln.

In unserem heutigen Artikel möchten wir dir die acht besten entzündungshemmenden Nahrungsmittel vorstellen, die du ab sofort in deinen täglichen Speiseplan aufnehmen kannst.

1. Entzündungshemmende Nahrungsmittel: Blaubeeren

Blaubeeren; entzündungshemmende Nahrungsmittel

Blaubeeren sind ein sehr beliebtes Nahrungsmittel geworden, da sie viele Ballaststoffe enthalten und eine antioxidative Wirkung haben. Ballaststoffe und Antioxidantien tragen dazu bei, dass deine Zellen stets vor schädlichen Einflüssen geschützt werden.

Zudem sind Blaubeeren sehr reich an Vitaminen und enthalten viele wichtige Mineralstoffe. All diese Eigenschaften tragen dazu bei, dass entzündliche Prozesse in deinem Körper ausbalanciert werden. Diese Wirkung tritt auch bei chronischen Entzündungszuständen in deinem Körper auf, beispielsweise bei einer Arthritis oder bei Herzproblemen.

Hier findest du noch mehr positive Eigenschaften von Blaubeeren: Blaubeeren – acht wundervolle Vorzüge

2. Entzündungshemmende Nahrungsmittel: Zwiebeln

Wenn du das Risiko verringern willst, eine Entzündung oder andere Infektionskrankheiten zu bekommen, dann solltest du regelmäßig Zwiebeln essen.

Die Zwiebel enthält stark entzündungshemmende Wirkstoffe wie beispielsweise Allicin und Quercetin. Beide Stoffe unterstützen dein Gewebe dabei, sich vor dem negativen Einfluss freier Radikale zu schützen.

Zudem weisen Zwiebeln ausgesprochen gute antibiotische und antimykotische (gegen Pilze wirkende) Eigenschaften auf, die sehr wichtig für die Stärkung deines Immunsystems sind.

3. Entzündungshemmende Nahrungsmittel: Knoblauch

Knoblauch: entzündungshemmende Nahrungsmittel

Die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Knoblauchs ähneln sehr stark den positiven Eigenschaften der Zwiebel. Daher kannst du natürlich auch Knoblauch in deinen täglichen Speiseplan einbauen. Somit steht dir ein weiteres entzündungshemmendes Nahrungsmittel zur Verfügung, das deinen Körper bei der Vorbeugung und Behandlung verschiedenster Erkrankungen unterstützt.

Allicin, einer der wichtigsten Wirkstoffe in Knoblauch, ist ein natürliches Schmerzmittel und hat zudem eine beruhigende Wirkung. Diese Eigenschaften sind bestens zur Schmerzlinderung geeignet, beispielsweise bei Arthritis.

4. Entzündungshemmende Nahrungsmittel: Tomaten

Dieses köstliche Gemüse ist eine reichhaltige Quelle an essentiellen Nährstoffen und ist besonders für seine abschwellende und schmerzlindernde Wirkung bekannt. Und natürlich ist es ganz einfach, Tomaten in deinen täglichen Ernährungsplan einzubauen.

Tomaten enthalten sehr viel Lycopin, ein sehr wirksames Antioxidans. Antioxidantien unterbinden die negativen Effekte freier Radikale im Körper und sorgen zudem dafür, dass entzündliche Prozesse im Körper und im Gewebe erst gar nicht entstehen.

Und natürlich enthalten Tomaten viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Sobald diese vom Körper absorbiert werden, schützen sie deine Zellen. Außerdem unterstützen sie die Entgiftungsprozesse in deinem Körper, die dafür sorgen, dass sich keine Giftstoffe und Krankheitserreger ansammeln können.

5. Entzündungshemmende Nahrungsmittel: Kokosöl

Kokosöl: entzündungshemmende Nahrungsmittel

In den letzten Jahren ist Kokosöl zu einem sehr wichtigen Produkt in der Kosmetik, aber auch für die Gesundheitsvorsorge geworden. Der Grund hierfür sind die fantastischen Vorzüge, die Kokosöl und die darin enthaltenen essentiellen Nährstoffe bieten.

Obwohl Kokosöl sehr viel Kalorien und Fett enthält, wird es vom Körper sehr einfach verdaut und verstoffwechselt. Die enthaltenen Antioxidantien bieten zudem einen sehr guten Schutz für deinen gesamten Körper.

Besonders empfehlenswert ist die Verwendung von Kokosöl, um Entzündungen in den Muskeln und Gelenken zu bekämpfen. Darüber hinaus verbessert Kokosöl deine Durchblutung und durch seine wärmende Wirkung hilft es dir außerdem, dich zu entspannen.

Lies hier mehr darüber: 6 Ideen zur Verwendung von Kokosöl

6. Entzündungshemmende Nahrungsmittel: Leinsamen

Leinsamen ist ein sehr wichtiges Nahrungsmittel mit entzündungshemmenden Eigenschaften. Und darüber hinaus ist er eine pflanzliche Quelle von lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren sowie verschiedener sekundärer Pflanzenstoffe.

Diese Substanzen helfen deinem Körpergewebe, entzündliche Prozesse zu regulieren. Und darüber hinaus sind sie ein hochwirksames Mittel gegen die Alterung deiner Zellen.

Und Leinsamen bietet noch weitere Vorteile. So kann er beispielsweise dazu beitragen, dass dein Hormonhaushalt ausgeglichen ist und bleibt. Der regelmäßige Verzehr unterstützt zudem die Entgiftungsprozesse deines Körpers und bekämpft krankheitsverursachende Bakterien.

Und zu guter Letzt enthält Leinsamen wertvolle Ballaststoffe, die deine Verdauung verbessern und somit der Entstehung von Darmbeschwerden entgegenwirken.

7. Entzündungshemmende Nahrungsmittel: Ananas

Ananas: entzündungshemmende Nahrungsmittel

Diese köstliche tropische Frucht bietet dir zahlreiche gesundheitliche Vorzüge.

Der wichtigste entzündungshemmende Wirkstoff der Ananas ist das Bromelain, ein natürliches Enzym. Es enthält wirkungsvolle Antioxidantien, kann Krebs bekämpfen und hat noch zahlreiche weitere positive Wirkungen auf deinen Körper.

Weiterhin hat der Verzehr von Ananas einen harntreibenden und reinigenden Effekt. So hilft sie dir, Giftstoffe und Wasseransammlungen aus deinem Körper zu entfernen, die ebenfalls Entzündungen begünstigen können.

Der regelmäßige Genuss von Ananas trägt dazu bei, dass deine Gelenke gesund bleiben. Ebenfalls wird das Risiko von Verdauungs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringert.

8. Entzündungshemmende Nahrungsmittel: Kaltwasserfisch

Kaltwasserfisch darf in der Liste der acht wichtigsten entzündungshemmenden Nahrungsmittel nicht fehlen. Er hat einen signifikanten Anteil an wichtigen Omega-3-Fettsäuren.

Diese Nahrungsmittelgruppe ist reich an Aminosäuren und Antioxidantien und verringert zudem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Gelenkbeschwerden.

Wenn du wenigstens zweimal wöchentlich Kaltwasserfische in deinen Speiseplan aufnimmst, hilft dir das außerdem, eingelagerte Fette aus deinen Arterien zu entfernen. Fette würden wiederum Entzündungen begünstigen. 

Einige sehr empfehlenswerte Kaltwasserfische sind folgende:

  • Thunfisch
  • Lachs
  • Makrelen
  • Sardinen
  • Kabeljau
  • Hering
  • Forelle

Und wie oft isst du diese Lebensmittel? Jetzt, da du weißt, wie gut sie für deinen Körper und deine Gesundheit sind, könntest du versuchen, sie öfter in deinen täglichen Speiseplan aufzunehmen.

Grundsätzlich stärkt der Verzehr dieser Nahrungsmittel dein gesamtes Immunsystem. Und sie helfen dir zudem, die Auswirkungen verschiedenster gesundheitlicher Beschwerden zu reduzieren.

Wichtig ist noch, dass du grundsätzlich möglichst wenig schlechte Fette und Zucker zu dir nimmst, denn diese könnten den positiven und entzündungshemmenden Effekt der genannten Lebensmittel negativ beeinflussen und diesen reduzieren.

 

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