7 schlechte Gewohnheiten für die Schilddrüse

2 März, 2018
Störungen der Schilddrüse können zum Beispiel als Folge von mangelhafter Stresskontrolle entstehen.

Die Schilddrüse ist ein kleines Organ, das wie ein Schmetterling geformt ist. Sie befindet sich im vorderen Teil des Halses, oberhalb des Schlüsselbeins. Verschiedene Gewohnheiten beeinträchtigen die Schilddrüse und ihre Funktion erheblich. 

Die Schilddrüse ist ein endokrines Organ, dessen Hauptfunktion die Produktion von Hormonen ist. Diese wiederum regulieren die Vitalfunktionen des Körpers.

Der Stoffwechsel wird von dieser Hormondrüse beeinflusst, ebenso wie die Stimmung, der Herzschlag und die Körpertemperatur.

Daher zieht eine Schilddrüsenstörung verschiedene gesundheitliche Folgen nach sich. Bleibt sie unbehandelt, beeinflusst sie die Lebensqualität stark.

Im Folgenden möchten wir dir die 7 häufigsten schlechten Gewohnheiten zeigen, die du weitestgehend vermeiden solltest.

Finde heraus, welche es sind!

1. Rauchen beeinträchtigt die Schilddrüse negativ

Tabak schlecht für die Schilddrüse

Zigaretten enthalten sehr viele schädliche Giftstoffe. Diese wirken sich negativ auf die Gesundheit der Drüsen aus. Demzufolge vergrößert Rauchen die Wahrscheinlichkeit an einer Schilddrüsenkrankheit zu leiden.

Zwar wirkt sich Tabak hauptsächlich auf die Atemwege aus, jedoch befinden sich unter den Patienten mit Schilddrüsenstörungen auch sehr viele Raucher.

Grund dafür ist, dass Tabak das Hormon verringert, welches den Stoffwechsel unterstützt, die Augen gesund hält und zudem den Herz-Kreislauf schützt.

2. Bewegungsmangel

Langes Sitzen über einen größeren Zeitraum kann zahlreiche Krankheiten verursachen, die allesamt unsere physische und emotionale Gesundheit beeinflussen. Auch die Schilddrüse wird häufig in Mitleidenschaft gezogen.

Wenig körperliche Aktivität bewirkt, dass wir schneller Fett ansammeln. Daher zählen sitzende Tätigkeiten zu den Hauptgründen für eine Gewichtszunahme, Übergewicht und weitere Stoffwechselprobleme.

Eine Unterfunktion der Schilddrüse ist eine mögliche Folge, da die Produktion von Hormonen gebremst wird.

In erster Linie verhindert diese Krankheit, dass der Körper Kalorien und Fette verbrennt. Des Weiteren kann sie auch das Risiko für Herzkrankheiten, Haarausfall und Müdigkeit erhöhen.

3. Mangelhafte Stressbewältigung

Stress schlecht für die Schilddrüse

Im Alltag wissen wir oftmals nicht, wie wir mit Stress umgehen sollen. Dies kann ein Auslöser für Störungen der Schilddrüse sein.

Das hormonelle System nimmt unseren emotionalen Zustand sehr stark wahr. Wenn wir beispielsweise intensive Erfahrungen machen, hat dies Auswirkungen auf die Hormonproduktion.

Infolgedessen geraten die Hormone aus dem Gleichgewicht und unser gesamter Körper wird beeinflusst.

4. Zu wenig Jod in der Ernährung

Schilddrüsenunterfunktion wird vor allem durch zu wenig Jod in der Ernährung verursacht.

Der Körper benötigt dieses Mineral dringend um Hormone zu produzieren. Daher ist es sehr wichtig, dass in der Schilddrüse genug Jod vorhanden ist.

Glücklicherweise kommt es in folgenden Nahrungsmitteln vor:

  • Meersalz
  • Meeresfrüchte
  • Blaubeeren
  • Naturjoghurt
  • Bohnen
  • Kartoffeln
  • Erbsen
  • Ananas
  • Schokolade

5. Alkoholische Getränke

Alkohol schlecht für die Schilddrüse

Die gefährlichen Auswirkungen von Alkohol auf den Körper sind nichts Neues. Die Schilddrüse wird ganz besonders stark davon beeinträchtigt.

Die Leber ist dafür verantwortlich diese Getränke zu verstoffwechseln und zu filtern. Die Giftstoffe verbleiben jedoch im Blut und verschlechtern die Produktion von Hormonen.

Daher kann Alkoholkonsum zu Stoffwechselproblemen führen. In der Folge kann auch ein Gewichtsverlust schwierig werden.

6. Gluten

Patienten mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit können Probleme mit der Schilddrüse bekommen.

Es kann zu Entzündungen und Stoffwechselreaktionen kommen, die die Lebensqualität beeinflussen. Dies geschieht, wenn das Immunsystem gesundes Gewebe angreift, bei dem Versuch Gluten im Körper zu orten.

Eine glutenfreie Ernährung kann also die Funktion der Schilddrüse verbessern, auch wenn Patienten keine Intoleranz haben. Zusätzlich kann es beim Abnehmen helfen.

7. Übermäßiger Konsum von Soja

Diese 7 schlechten Gewohnheiten beeinträchtigen die Schilddrüse - hoher Sojakonsum

In Soja stecken sehr viele Nährstoffe, die für die Gesundheit förderlich sein können. Das lässt sich nicht bestreiten.

Man sollte Soja jedoch nicht im Übermaß zu sich nehmen. Vor allem bei Patienten, die schon krank sind, kann dies nämlich zu einer reduzierten Produktion von Schilddrüsenhormonen führen.

Eigentlich sollten Menschen, bei denen Schilddrüsenkrankheiten diagnostiziert wurden, auf Soja und auf daraus hergestellte Produkte komplett verzichten.

Hast du selbst auch einige dieser schlechten Angewohnheiten? Falls ja, versuche sie zu reduzieren, um deine Schilddrüse präventiv zu schützen.

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