7 Sätze, die deinen Partner verletzen können

9 März, 2019
Worte haben Macht. Daher solltest du sie bei einer Diskussion oder im Streitgespräch mit deinem Partner bewusst wählen. In diesem Artikel stellen wir dir 7 Sätze vor, die es zu vermeiden gilt, um ihn oder sie nicht zu verletzen.

Worte haben Macht. Daher solltest du sie bei einer Diskussion oder im Streitgespräch mit deinem Partner bewusst wählen. In diesem Artikel stellen wir dir 7 Sätze vor, die es zu vermeiden gilt, um ihn oder sie nicht zu verletzen.

Worte sind stark, unabhängig davon, ob sie selbst ausgedrückt oder von jemandem aufgenommen werden. Selbst die kleinsten Äußerungen sind nicht zu unterschätzen. Jede Silbe hat die Fähigkeit zu inspirieren, zu helfen oder großen Schaden anzurichten.

Der Effekt ist umso größer, wenn er vom eigenen Partner ausgeht. Daher solltest du die 7 Sätze kennen, die besonders verletzend sein können.

Wer wütend ist, denkt oftmals nicht über das Gesagte nach und kann somit seinem Gegenüber weh tun. Dies führt zu negativen Empfindungen, obwohl in einer Liebesbeziehung an erster Stelle Zuneigung und Respekt stehen sollten.

Paare gehen durch Höhen und Tiefen. Genau aus diesem Grund ist es wichtig, nachzudenken, bevor man mit dem Partner eine Diskussion eingeht. Wenn du aussprichst, was du in diesen Momenten zu fühlen glaubst, kann das ernsthafte Probleme oder das Ende der Liebe nach sich ziehen.

Streiten in einer Beziehung

7 Sätze, die verletzen können

Vielleicht hast du diese 7 Sätze schon mal ausgesprochen, aber sie sollten in deiner Beziehung unbedingt vermieden werden. Möglicherweise hast du bisher auch nicht daran gedacht, dass sie deinen Partner emotional verletzen und schädigend sein können.

  1. „Es tut mir leid, aber…”. Um Entschuldigung mit dem Wort ‘aber’ zu bitten, untergräbt das Vertrauen, die Glaubwürdigkeit und die Intimität.
  2. “¿Ach, ja? Aber du…”. Die Dinge umzukehren und gegen deinen Partner zu wenden kann ein Gespräch schnell wieder beenden. Es wird als Bedrohung für eure Bindung wahrgenommen.
  3. “Du machst immer…”. Dieser Satz öffnet die Türen zu einer endlosen Diskussion und führt dazu, dass sich dein Partner angegriffen fühlt.
  4. “Du bist genauso wie…”. Gemeinsamkeiten zwischen deinem Partner und einer anderen Person herstellen zu wollen, die er oder sie nicht sein will, ist eine gefährliche Art zu kritisieren.
  5. “Ich weiß nicht, warum ich überhaupt mit dir zusammen bin”. Wenn du so mutig bist, das du sagen, solltest du auch entsprechend handeln und wirklich gehen.
  6. Gemeinheiten herausschreien
  7. “Mein/e Ex hätte das niemals gemacht”. Von deinem jetzigen Partner dasselbe zu fordern wie vom vorherigen zeugt von unreifem Verhalten und kann zu ernsten Konsequenzen führen.

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Mikroaggressionen

Streitgespräch

Mikroaggressionen sind eine Art psychologischer Missbrauch, der verdeckt geschieht. Sie umfassen kleine und situationsgebundene verbale Attacken vonseiten des Partners, die im Alltag stattfinden und zur Gewohnheit werden.

Somit stellen sie einen Teil der täglichen Routine dar und schädigen das Selbstwertgefühl. Sie hinterlassen keine körperlichen Spuren, sind nicht sichtbar und werden vielleicht, wenn sich die betroffene Person schlecht fühlt, mit anderen Menschen aus dem näheren Umfeld geteilt.

Erst wenn die Beziehung so verbraucht erscheint, dass es keinen Weg mehr zurück gibt, werden sie offenkundig.

Die oben genannten 7 Sätze können beispielsweise mit Sarkasmus einhergehen: “Es vergeht kein Tag, den du mir nicht versaust” oder ”Lass mich das machen, du bist eine Katastrophe” sind in hohem Maße verletzend – noch mehr, wenn du “Ich meine es nur gut“ hinzufügst.

Diese und weitere ähnliche Zustände, die sich tagtäglich abspielen, werden mit Liebe verwechselt. Tatsächlich vernichten sie die betroffene Person innerlich und rufen bei dieser ein Gefühl der Erschöpfung hervor. Dieses stellt sich nach und nach ein.

Wissenswert: Die häufigsten Gründe, warum sich Paare streiten

Wie handeln?

Diskutieren ist eine Kunst für sich und ist nicht mit Streiten gleichzusetzen. Die Art und Weise, wie man sich ausdrückt, nimmt einen wesentlichen Einfluss auf das Ausmaß des Konflikts.

Werte wie Empathie, Respekt, Bescheidenheit und Großzügigkeit helfen dabei, unbequeme Situationen zu vermeiden. Die nachfolgenden Sätzen können die Diskussion dabei in die richtige Richtung lenken:

  • “Du hast recht mit dem, was du sagst”. Dieser Satz dient dazu, mit dem Partner einen Konsens zu finden.
  • “Ich fühle mich (…), wenn du das sagst”. Hierdurch wird die Möglichkeit eröffnet, seine Gefühle auszudrücken und das Vertrauen zu stärken. Außerdem kann dein Partner so ebenfalls mitteilen, was er oder sie empfindet.
  • “Es tut mir leid, wenn es dich geärgert hat. Sag mir, was genau du fühlst, damit ich dich besser verstehen kann”. Versuche nicht, die Gefühle deines Partners zu erraten oder über diese zu mutmaßen. Lasse es zu, dass das Gespräch Raum für gegenseitiges Verständnis bietet.
  • “Warum versuchen wir nicht, uns gegenseitig zu unterstützen?”. Ehrliche Annäherung lädt beide Seiten dazu ein, die Diskussion in etwas Positives zu verwandeln oder sie angemessen zu beenden. Gesten, ein sanfter Tonfall, körperlicher Kontakt und Blicke tragen zu einer Versöhnung bei.

Missverständnisse werden immer Teil einer zwischenmenschlichen Beziehung und insbesondere zwischen Partnern sein.

Um sie aber auf einen guten Weg umzulenken, ist es notwendig, ein erfolgsversprechendes Konzept umzusetzen: Kommunikation, bei der auf die 7 Sätze verzichtet wird, die verletzend sein können.